Guia-Hügel und das kreative St.-Lazarus-Viertel
Vom Flora-Garten über den Gipfel des Guia-Hügels zur St.-Lazarus-Kirche

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Gesamte Strecke
Routenkarte
Über diese Route
Sie beginnen im Garten am Fuß des Guia-Hügels, steigen über die Baumkronen hinauf und gelangen zur Guia-Festung, zur Guia-Kapelle und zum Guia-Leuchtturm. Dann führt der Weg hinab zum gepflasterten Tap-Seac-Platz und weiter ins St.-Lazarus-Viertel – in ehemalige Wohnhäuser, ein früheres Heim und kleine Ausstellungsräume.
Dieser Spaziergang handelt von wechselnden Bestimmungen. Der Park bewahrt den Namen eines zerstörten Palasts. Die kurze Guia-Seilbahn stellt eine Frage: Warum verlangte eine Fahrt von wenigen Augenblicken einmal fast ein Jahr Wartezeit? In der Galerie begegnen Sie zwei Brunnen, die beim Umbau nicht entfernt wurden. Im benachbarten Hof eröffnen ehemalige Bewohnerinnen selbst eine Ausstellung über ihr Leben.
Die Erzählung folgt solchen Wendungen: Wer rettete einen Ort, was blieb sichtbar und warum kehrten Menschen hierher zurück? Nach dem Spaziergang können Sie erklären, wie der Flora-Garten, der Gipfel des Guia-Hügels und das St.-Lazarus-Viertel durch einen einzigen Weg der Veränderungen verbunden sind.
Warum diese Reihenfolge
Zuerst sehen Sie im Flora-Garten, was von der verschwundenen früheren Residenz geblieben ist. Dann fahren Sie mit der Guia-Seilbahn, denn sie setzt denselben Aufstieg am Hang fort, fügt ihm aber eine moderne Geschichte der Ingenieurskunst hinzu. Von der Bergstation führt der Weg zur Guia-Festung und zum Guia-Leuchtturm: Auf ein kurzes städtisches Verkehrsmittel folgt ein altes System zur Beobachtung des Meeres.
Nach dem abgeschlossenen militärischen Gipfel steigen Sie zum Tap-Seac-Platz hinab, wo die Bewohner ein weiteres offenes Gelände in einen gemeinsamen Raum verwandelten. Vom Platz gehen Sie direkt in die Tap-Seac-Galerie: Die Ausstellungen befinden sich in einem ehemaligen Privathaus. Danach betreten Sie Albergue SCM – nach der Familienvilla ist dies ein früheres Heim, das ebenfalls Künstlern überlassen wurde. Anschließend gehen Sie zur benachbarten 10 Fantasia, wo die Unterstützung jungen Autoren und ihren ersten Ausstellungen galt. Zum Schluss steigen Sie zur St.-Lazarus-Kirche hinauf: Ihr Name erklärt die Bezeichnung des ganzen Viertels und führt die Route von den heutigen Werkstätten zum frühesten hiesigen Heim zurück.
Für alle, die sich für Gebäude mit mehreren Leben interessieren Für alle, die den Aufstieg zum Guia-Hügel mit einem Spaziergang durch ein kreatives Viertel verbinden möchten Für alle, die konkrete Stadtgeschichten einem Überblick über Architekturstile vorziehen
Für alle, die eine ebene Route ohne Höhenunterschied erwarten Für alle, die einen Spaziergang zwischen Casinos und Uferpromenaden suchen Für alle, die sich nicht für kleine Galerien und Höfe interessieren
Vor dem Spaziergang
Tragen Sie Schuhe mit gutem Halt: Auf dem Hügel gibt es Stufen und Steigungen, und nach Regen kann der Belag rutschig sein. Nehmen Sie Wasser und Sonnenschutz mit – ein großer Teil der Route verläuft im Freien. Prüfen Sie vor dem Aufbruch den Betrieb der Guia-Seilbahn: Sie wird bei starkem Wind, technischen Arbeiten und ungünstigem Wetter eingestellt. Sehen Sie zugleich in die aktuellen Programme der Tap-Seac-Galerie und von 10 Fantasia, denn der Zugang ins Innere hängt von Ausstellungen und Veranstaltungen ab. Die Kirche ist weiterhin in Gebrauch, deshalb hat ein Gottesdienst Vorrang vor der Besichtigung. Speichern Sie die Karte vorher: Nach dem Abstieg folgen mehrere nahe beieinanderliegende, aber nicht immer offensichtlich verbundene Straßen.
Wann losgehen
Wählen Sie die kühlere Tageszeit und lassen Sie für den Abstieg genügend helles Tageslicht. Nehmen Sie sich auf dem Gipfel Zeit, rechnen Sie aber nicht damit, dass Galerien oder Kulturorte bis spät am Abend geöffnet sind. Bei heißem oder feuchtem Wetter sind kurze Pausen im Garten und in den schattigen Straßen des St.-Lazarus-Viertels hilfreich.
Plan B
Wenn die Guia-Seilbahn nicht fährt, steigen Sie auf den Parkwegen zu Fuß hinauf und passen Sie das Tempo dem Wetter an, oder beginnen Sie die verkürzte Variante am Tap-Seac-Platz und gehen Sie den unteren Teil der Route bis zur St.-Lazarus-Kirche. Bei Regen, starkem Wind oder schlechter Sicht verschieben Sie den Gipfel besser: Die offenen Abschnitte des Guia-Hügels verlieren dann einen Teil ihres Reizes und können unangenehm werden. Eine geschlossene Tap-Seac-Galerie oder 10 Fantasia beendet den Spaziergang nicht – sehen Sie sich die Architektur von außen an und nehmen Sie sich mehr Zeit für den Platz, den Hof von Albergue SCM und die Straßen des Viertels. Ist die Kirche geschlossen oder findet ein Gottesdienst statt, beenden Sie die Route an der Fassade und bei Cruz da Esperança, ohne die Gemeinde zu stören.
Spazierplan
In Karten öffnen ↗- 1
Flora-Garten
Hier wird verständlich, warum der Name eines verschwundenen Palastes für einen öffentlichen Garten erhalten blieb. - 2
Guia-Seilbahn
Die kurze Fahrt zeigt, wie viel unsichtbare Arbeit hinter wenigen Momenten Bewegung steckt. - 3
Guia-Festung, Guia-Leuchtturm und Guia-Kapelle
Auf dem Gipfel treffen militärische Wache, maritime Navigation und die lokale Überlieferung von einem wegweisenden Licht zusammen. - 4
Tap-Seac-Platz
Der Platz eignet sich dazu, nachzuvollziehen, wie sich eine Schulinitiative in einen städtischen Raum verwandelte. - 5
Tap-Seac-Galerie
Im Inneren des Privathauses sehen Sie, welche Teile die Architektin bewahrte, als sie die Räume in eine Galerie verwandelte. - 6
Albergue SCM
Das ehemalige Heim zeigt, wie der alte Grundriss für die Arbeit von Künstlern angepasst wurde. - 7
10 Fantasia
Hier geht die Route von der Rettung alter Gebäude zur Unterstützung von Autorinnen und Autoren über, die einen ersten Ausstellungsraum brauchen. - 8
St.-Lazarus-Kirche
Am Ende wird erklärt, warum der Name des verschwundenen Heims bei der Kirche und im ganzen Viertel erhalten blieb.
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