Stadtviertel

Kanazawa des Kaga-han: Residenzen, Burg, Gärten und Teehausviertel

Von Nagamachi über die Burg und Kenroku-en zu den Vierteln am Asanogawa

4–5 Stunden5,2 km8 Stopps
0 / 8 erledigt
Geschichtete Illustration von Kanazawa: der Kanal von Nagamachi, Burgmauern, der Garten Kenroku-en und die Gitter der Teehausviertel.

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Gesamte Strecke

Routenkarte

8 Stopps
Karte des Spaziergangs „Kanazawa des Kaga-han: Residenzen, Burg, Gärten und Teehausviertel“
© OpenStreetMap contributors
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Über diese Route

Sie beginnen zwischen den Erdwällen von Nagamachi, betreten ein Samurai-Haus, steigen dann zu den ungewöhnlichen Toren eines Schreins hinauf und gehen in die Burg. Weiter führt der Weg durch zwei Gärten – einen innerhalb der Festung, den anderen am hohen Rand der Stadt – und hinab zu den Teehausvierteln am Asanogawa.

Dieser Spaziergang zeigt Kanazawa als Hauptstadt des Kaga-han. An Toren, Wasser und der Größe eines Gartens werden Sie die Stellung der früheren Besitzer erkennen. Sie erfahren, warum in einem Haus Räume und Holz aus unterschiedlichen Geschichten zusammentreffen, was unter der rekonstruierten Kaskade erhalten blieb und weshalb wohlhabende Gäste eine dunkle Treppe brauchten.

Die Erzählung hält sich an Dokumente, Baudetails und menschliche Berechnungen. Eine Überlieferung bleibt eine Überlieferung.

Am Ende können Sie Kanazawa nach dem Kaga-han lesen: an den Mauern der Residenzen, am leeren Platz eines Palasts, am Wasser der Gärten und an den Gittern der Teehäuser.

Warum diese Reihenfolge

Nagamachi zeigt zunächst die ständische Ordnung von der Straße aus: Rang und Stellung des Besitzers markierten hier Mauern, Tore und die Größe des Grundstücks. Als Nächstes lässt Nomura-ke Sie in einen solchen Besitz eintreten und zeigt zugleich, was nach der Abschaffung des Kaga-han daraus wurde. Von hier führt der Weg zum Ōyama-jinja, den ehemalige Vasallen erst nach dem Ende ihres Dienstes gründeten. Hinter dem Schrein beginnt die Burg selbst – der Ort, an dem sich einst Herrscher, Verwaltung und Zeremonialpalast befanden. Nach den Wehrtürmen steigt die Route nach Gyokusen'inmaru hinab: Dort wurde das Wasser der Burg vom Mittel der Verteidigung zu einem Teil eines privaten Gartens. Kenroku-en setzt diesen Wandel in größerem Maßstab fort, wo der Palast öffentlichen Wegen wich. Danach steigen Sie von den Gärten der Herrschaft zum Asanogawa hinab. In Kazuemachi wird die inoffizielle Seite des städtischen Wohlstands sichtbar – der Weg von Kunden, die fremden Blicken ausweichen wollten. Jenseits des Flusses beendet Higashi Chaya-gai die Route mit der gegenteiligen Erfahrung: Die Obrigkeit versuchte, dasselbe Gewerbe in einem lizenzierten Viertel zu bündeln.

Geeignet für

Für alle, die den Aufbau der Hauptstadt des Kaga-han verstehen wollen, statt nur ihre wichtigsten Ansichten zu sehen Für alle, die sich für Samurai-Residenzen, Gärten und Stadtgeschichte interessieren Für alle, die lange Routen mit Innenräumen und einer fortlaufenden Erzählung mögen

Bitte beachten

Für alle, die einen kurzen Überblick über einige Hauptsehenswürdigkeiten suchen Für alle, die nur Panoramen ohne Museen und historische Innenräume möchten Für alle, die eine Route ohne längere Spaziergänge durch Gärten bevorzugen

Vor dem Spaziergang

Die Route verbindet frei zugängliche Straßen mit Orten, deren Innenräume separat besucht werden; das gilt besonders für Nomura-ke, die Burgbauten, Kenroku-en und Shima. Rechnen Sie nicht damit, ein betriebenes Teehaus ohne besondere Vereinbarung von innen zu sehen: Das Museum Shima vermittelt den Aufbau eines solchen Ortes, ersetzt aber keinen privaten Abend mit Geiko. Nehmen Sie Schuhe mit, die für Steinwege und Gartenhänge geeignet sind, und sorgen Sie für Regenschutz. Bleiben Sie in Wohn- und betriebenen Teehausvierteln nicht vor Türen stehen, schauen Sie nicht hinter Gitter und fotografieren Sie Besucher nicht ohne Einwilligung.

Wann losgehen

Beginnen Sie in der ersten Tageshälfte, damit Sie die ersten sechs Stationen nicht hastig durchlaufen und Zeit für zugängliche Innenräume bleibt. Nagamachi und beide Gärten verlangen einen langsamen Blick, das Burggelände Übergänge zwischen unterschiedlichen Bereichen. In Kazuemachi anzukommen, wenn das Licht weicher wird, ist angenehm; das Ende sollten Sie jedoch nicht zu spät ansetzen, wenn Sie Shima betreten möchten. Ohne Innenräume verkürzt sich die Route deutlich; mit ihnen sollten Sie ihr den größeren Teil des Tages widmen.

Plan B

Versuchen Sie bei starkem Regen nicht, beide Gärten ausführlich zu umrunden: Bleiben Sie länger in Nomura-ke, den zugänglichen Räumen der Burg und in Shima und lesen Sie Gyokusen'inmaru und Kenroku-en an einigen wenigen Hauptansichten. Zwischen den überdachten Stationen bleiben dennoch offene Wege, eine vollständig trockene Variante gibt es also nicht. Wenn Müdigkeit oder Wetter Sie zwingen, den Weg zu kürzen, behalten Sie Nagamachi, die Burg und Higashi Chaya-gai bei: Diese Folge lässt den Bogen von der wirtschaftlichen Grundlage der Herrschaft zu ihrer zeremoniellen und kulturellen Sprache verständlich. Ein geschlossener Innenraum macht eine Station nicht sinnlos – bei der Burg, Kazuemachi und Higashi Chaya-gai lässt sich ein wichtiger Teil der Erzählung von außen lesen.

  1. 1

    Nagamachi

    Das Viertel gibt das Ausgangsmaß der Route vor: Die Stellung einer Familie ließ sich hier an den Grenzen ihres Anwesens erkennen.
  2. 2

    Nomura-ke

    Der Garten und die Empfangsräume zeigen, wie das historische Haus nach der Abschaffung des Fürstentums neu zusammengesetzt werden musste.
  3. 3

    Ōyama-jinja

    Hier werden ehemalige Vasallen erstmals nicht mit Waffen, sondern mit einem neuen Erinnerungsort auf das Verschwinden des Kaga-han antworten.
  4. 4

    Burg Kanazawa

    Die rekonstruierte Verteidigungskette wird den Ort des verlorenen Palasts kennzeichnen, von dem aus das gesamte Fürstentum regiert wurde.
  5. 5

    Gyokusen'inmaru: ein Wasserfall in der Festungsmauer

    Diese Station verbindet den Brandschutz der Festung mit der ungewöhnlichsten Zierde ihres inneren Gartens.
  6. 6

    Kenroku-en

    Hier weicht die private Residenz des Herrschers endgültig einem Garten, der den Stadtbewohnern offensteht.
  7. 7

    Kazuemachi

    Die dunkle Treppe zeigt, wie sich die abgeschlossene Welt der Teehäuser in gewöhnliche Stadtstraßen einfügte.
  8. 8

    Higashi Chaya-gai und Shima

    Der letzte Halt zeigt, wie die Behörden versuchten, ein verstreutes Gewerbe in ein kontrollierbares Stadtviertel zu überführen.

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