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Ninomaru-Garten

二の丸庭園

Er schließt den Rundgang mit der Geschichte eines wiederhergestellten Gartens ab, der zum Ort eines Zuchtversuchs wurde.

20 Min.
Teich und Grün des Ninomaru-Gartens im Ostgarten des Kaiserpalasts.
Rob Young · CC BY 2.0; cropped/resized for app
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Worauf achten

  • Ninomaru-Teich
  • Langflossen-Koi
  • Inseln
  • Gartenwege

Die Geschichte des Ortes

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Das Wasser des Teichs umfließt die Inseln, und die Wege fügen sie zu einem kleinen Garten innerhalb des zweiten Burghofs der Burg Edo zusammen. Die Palastbauten sind von hier verschwunden, und später beschloss man, den östlichen Teil des Burggeländes für Spaziergänge zugänglich zu machen. Die Umrisse des Teichs, der Inseln und der Wege wurden nach einer alten Gartenzeichnung wiederhergestellt. Zwischen den Steinmauern ist nicht ein erhaltener Palastgarten zu sehen, sondern dessen neu angelegter Grundriss.

Der Ninomaru-Garten ist etwas mehr als ein halbes Jahrhundert alt, obwohl sein Plan über zweihundert Jahre alt ist. Ninomaru ist der zweite Burghof der Burg Edo. Hier stand ein Palast für den Erben des Shōguns, daneben legte man einen Garten mit Teich an. Der Palast brannte mehrmals ab; der letzte ging im Jahr eintausendachthundertsiebenundsechzig verloren. Nachdem die Burg in eine kaiserliche Residenz umgewandelt worden war, verwahrloste dieser Teil des Geländes.

Im Jahr eintausendneunhundertneunundfünfzig schlug der Rat für den Bau des Kaiserpalasts vor, im westlichen Teil des Komplexes neue Wohn- und Zeremonialgebäude zu errichten und die ehemaligen Burghöfe im Osten in einen Garten umzuwandeln. Die Regierung genehmigte diesen Plan. Die Planer erfanden den Ninomaru nicht neu: Sie fanden eine Gartenzeichnung aus der Mitte des achtzehnten Jahrhunderts, die unter dem neunten Shōgun Tokugawa Ieshige angefertigt worden war, und legten danach Wege, Inseln und den Teich an. Am ersten Oktober eintausendneunhundertachtundsechzig wurde der Ostgarten des Kaiserpalasts für Besucher geöffnet. Vom früheren Palast ist hier nichts erhalten; der heutige Ninomaru ist ein wiederhergestellter Grundriss am Ort der verlorenen Residenz.

Später setzte man Fische in diesen wiederhergestellten Teich aus, die auf Vorschlag des japanischen Thronerben gezüchtet worden waren. Im Juli eintausendneunhundertsiebenundsiebzig besichtigte Prinz Akihito die Fischzuchtstation der Präfektur Saitama. Er erzählte den Mitarbeitern von einem indonesischen Karpfen mit langen Flossen und schlug vor, ihn mit japanischen farbigen Koi zu kreuzen.

Für den Versuch wurden Fische aus einem anderen Land benötigt. Im Februar eintausendneunhundertachtzig übergab das Indonesische staatliche Institut für Süßwasserfischzucht der Station Langflossenkarpfen. Zwei Jahre später begannen die Forscher mit der Kreuzung. Sie wollten die gescheckte Färbung der japanischen Koi bewahren und zugleich verlängerte Schwanz-, Brust- und Rückenflossen erhalten; die gewünschte Kombination zeigte sich nur bei einem Teil der Nachkommen. Nach mehreren Jahren der Auslese entstand eine neue Varietät: Langflossen-Nishikigoi.

Im Jahr eintausendneunhunderteinundneunzig setzten Akihito, der inzwischen Kaiser geworden war, und Kaiserin Michiko diese Fische in den Ninomaru-Teich aus. Im Jahr zweitausendzwölf wiederholten sie das Aussetzen. Im November zweitausendachtzehn, einige Monate vor Akihitos Abdankung, brachte das Ehepaar noch eine weitere Partie hierher: Er wollte die Zahl der Fische erhöhen, damit Besucher sie weiterhin sehen konnten. Die langen Flossen der Karpfen im Teich sind das Ergebnis eines Versuchs, den Akihito genau vierzehn Jahre vor dem ersten Aussetzen gerade hier vorgeschlagen hatte.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort20 Min.
Nächster PunktEnde der Route
EintrittEintritt frei

Dieselben Öffnungszeiten wie im Ostgarten des Kaiserpalasts: 9:00–17:00 vom 1. März bis zum 14. April und im September, 9:00–18:00 vom 15. April bis August, 9:00–16:30 im Oktober, 9:00–16:00 im Winter. Montags und freitags, vom 28. Dezember bis zum 3. Januar sowie bei Veranstaltungen im Palast geschlossen.

Geprüft: 27. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Gehen Sie langsam: Die Komposition erschließt sich beim Gehen, nicht von einem einzigen Aussichtspunkt aus. Eine Besichtigung des Teehauses von innen gehört nicht zum Rundgang.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Beenden Sie den Spaziergang am Teich und halten Sie unter den Koi nach langen Flossen Ausschau.

Stopp 9 von 9Ende der Route

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Marunouchi und der Kaiserliche Palast: Vom Bahnhof Tokio zur Burg Edo“ — 9 Stopps, etwa 2,7 km, 2,5–3 Stunden.

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