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Hōzōmon

宝蔵門

Hier verbinden der untere Durchgang und das verschlossene Depot darüber die Bewegung der Pilger mit der Geschichte geretteter Bücher.

15 Min.
Das Hōzōmon-Tor am Sensō-ji.
chensiyuan · CC BY-SA 4.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Schau dich zuerst um

Worauf achten

  • Drei Durchgänge
  • Zwei hölzerne Wächterfiguren
  • Eine große Laterne
  • Das Obergeschoss unter dem Ziegeldach

Die Geschichte des Ortes

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Durch den Hōzōmon führt der Weg von der Geschäftsstraße Nakamise in den Tempelhof des Sensō-ji. Es ist das wichtigste innere Tor: Unten sind drei Durchgänge angelegt, an den Seiten stehen zwei hölzerne Niō-Wächter, und über ihnen befindet sich ein verschlossenes Depot für alte Bücher. Davon stammt auch der Name Hōzōmon – „Schatzkammer-Tor“.

Die bedeutende Sammlung im Obergeschoss kam durch die buddhistische Nonne Teiun nach Asakusa. Im Jahr eintausendachthundertachtundsechzig ordnete die neue Regierung die Trennung von Shintō-Schreinen und buddhistischen Tempeln an. Zuvor konnten sie einen einzigen Komplex bilden; so war es auch beim Tsurugaoka Hachimangū in Kamakura. Nach der Trennung begann man dort buddhistische Gegenstände zu entfernen, und der Sammlung kanonischer Texte, die in China während der Yuan-Dynastie gedruckt worden waren, drohte die Verbrennung.

Teiun wollte mehr als fünftausend Bände retten und sie einem großen Tempel übergeben, der eine solche Sammlung aufbewahren konnte. Sie sammelte Geld, indem sie mit einer Almosenschale von Mensch zu Mensch ging. Mit diesen Spenden kaufte die Nonne die Bücher frei und übergab sie im September eintausendachthunderteinundsiebzig dem Sensō-ji.

Beim Transport der Tausenden Bände aus Kamakura half Shimon Tatsugorō, der Leiter der zehnten Einheit der städtischen Feuerwehr. Etwa ein Jahrzehnt zuvor hatte er den Bau eines eigenen Buchdepots auf dem Gelände des Sensō-ji bezahlt. Nun brachten seine Männer dorthin die Sammlung, die Teiun hatte freikaufen können.

Am zehnten März neunzehnhundertfünfundvierzig zerstörte ein Luftangriff das alte Niō-Tor und eben jenes Buchdepot. Der Kanon war bis dahin evakuiert worden, daher verbrannten die Bände nicht. Nach dem Krieg brauchte man für sie einen neuen geschützten Raum.

Yonetarō Ōtani, der Präsident eines Metallurgieunternehmens, und seine Frau bezahlten den Wiederaufbau des Tores. Die Bauleute errichteten das heutige Gebäude aus Stahlbeton, deckten es mit einem traditionellen Ziegeldach und statteten das Obergeschoss mit einem Depot und einer Alarmanlage aus. Am ersten April neunzehnhundertvierundsechzig wurde das Tor unter seinem neuen Namen Hōzōmon eröffnet. Der frühere Name Niōmon blieb wegen der beiden Tempelwächter unten als zweite Bezeichnung erhalten.

Teiuns Sammlung ist vom Boden aus nicht zu sehen: Sie liegt direkt über den Menschen, die durch das Tor gehen. Auf ihre Anwesenheit verweist schon der Name Hōzōmon.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktHaupthalle des Sensō-ji
Eintrittfrei zugänglich

Das Tor lässt sich von außen und im Durchgang als Teil der offenen Tempelanlage betrachten; der Aufstieg in das Obergeschoss gehört nicht zum üblichen Besuch. Nach der offiziellen Seite des Sensō-ji geprüft am 2026-06-29.

Geprüft: 29. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Sehen Sie sich das Tor unbedingt von beiden Seiten an: Beim Herankommen von Nakamise sind die Sandalen nicht zu sehen. Die Sutren werden oben aufbewahrt und gehören nicht zum üblichen Besuch.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Gehen Sie durch das Tor und zur Treppe der gegenüberliegenden Haupthalle.

Stopp 3 von 7Weiter: Haupthalle des Sensō-ji

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Tore und Schreine von Asakusa am Sumida-Fluss“ — 7 Stopps, etwa 1,2 km, 2–2,5 Stunden.

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