Mutianyu: auf dem Kamm der Chinesischen Mauer
Vom Nordeingang und Turm Nr. 14 zu Turm Nr. 20

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Gesamte Strecke
Routenkarte
Über diese Route
Sie steigen aus einer engen Schlucht zu Turm Nr. 14 hinauf und gehen dann westwärts über den offenen Kamm bis Turm Nr. 20. Unter Ihren Füßen liegen steile Treppen, an den Seiten ziehen sich Kiefernhänge, und in der Ferne sind weiße Zeichen am benachbarten Berg zu sehen.
Auf dem alten Mauerwerk werden Sie immer wieder Spuren der jüngeren Vergangenheit bemerken. An der Bergstation empfängt Sie ein Satz, der in ganz anderen Bergen entstand. Am nächsten Turm bleibt eine Tafel zurück, die nach zwei Tagen des Wartens auf das kurze Abendlicht entstand. Weiter kommen eine steinerne politische Inschrift, eine Grenzplatte und sorgfältiges Mauerwerk hinzu, zu dem Besucher lange keinen Zutritt hatten. Warum blieb ein fertiggestellter Abschnitt geschlossen? Und weshalb brachte man verschwundene Zeichen wieder an den Hang zurück?
Die Erzählung bleibt ruhig und konkret: Tafeln, Steine und Fugen werden wichtiger sein als allgemeine Worte über das Altertum. Zum Schluss werden Sie zeigen können, wo die Grenze zwischen den Garnisonen verlief und weshalb wiederhergestelltes Mauerwerk noch keinen offenen Weg bedeutete.
Warum diese Reihenfolge
Die Route beginnt in der Schlucht, in der der touristische Eingang entstand: Ohne diesen Ort ist nicht zu verstehen, weshalb der Aufstieg gerade zu Turm Nr. 14 führt. Die Mutianyu-Seilbahn bringt Sie direkt zu dessen Bergstation, und die Stele daneben zeigt, wie ein technischer Knotenpunkt sofort eine symbolische Rolle erhielt. Danach setzt der benachbarte Turm Nr. 15 das Thema der neuen Nutzung der Mauer mit dem Kino fort. Der offene Kamm schafft dann die nötige Distanz: Zwischen Turm Nr. 16 und Turm Nr. 17 wird die Inschrift am gegenüberliegenden Hang sichtbar. Von diesem äußeren Zeichen führt der Weg zurück zum Mauerwerk selbst – zur Platte von Turm Nr. 18, die den Dienst zwischen den Garnisonen teilte. Der steile westliche Aufstieg über Turm Nr. 19 führt zu Turm Nr. 20, wo die Grenze nicht mehr militärisch, sondern administrativ ist: Die wiederhergestellte Mauer verlief lange hinter einem geschlossenen Durchgang weiter.
Für alle, die Mutianyu über den Kamm gehen möchten, statt sich auf die Plattform an der Seilbahn zu beschränken Für Menschen, die konkrete Geschichten über Restaurierung, Kino und Zeichen im Gelände mögen Für alle, denen Panoramen und ein kontinuierlicher Aufstieg zu den oberen Türmen wichtig sind
Für alle, die nicht bereit sind für steile Treppen und Höhenmeter Für Menschen, die nur etwas über alte Militärgeschichte hören möchten Für alle, die einen Spaziergang auf ebenem Untergrund suchen
Vor dem Spaziergang
Wählen Sie die geschlossene Mutianyu-Seilbahn, die zu Turm Nr. 14 führt. Sessellift und Rodelbahn bei Nr. 6 gehören zu einem anderen System, erfordern eine separate Buchung und ersetzen nicht das Rückfahrtticket für die gewählte Linie. Tragen Sie Schuhe mit griffiger Sohle: Die Stufen unterscheiden sich in Höhe und Steilheit, und den gesamten begangenen Kamm müssen Sie auf dem Rückweg noch einmal zurücklegen. Nehmen Sie Wasser, Sonnenschutz und eine zusätzliche Schicht gegen den Wind mit. Betrachten Sie Turm Nr. 20 von vornherein als endgültige Grenze des Spaziergangs und planen Sie keine Fortsetzung auf der wilden Mauer.
Wann losgehen
Starten Sie mit genügend Reserven, damit Kraft und Zeit nicht nur für den Heldenhang, sondern auch für die Rückkehr zu Turm Nr. 14 reichen. Bei klarem Wetter lassen sich die benachbarten Kämme und der unrestaurierte Verlauf hinter Nr. 20 besser erkennen; bei starkem Wind, nassen Stufen oder schlechter Sicht ist es vernünftig, früher umzukehren.
Plan B
Wenn der gesamte Übergang zu anstrengend wird, gehen Sie nach dem Ausstieg bei Nr. 14 bis Turm Nr. 15 und kehren zur Mutianyu-Seilbahn zurück. Diese kurze Variante bewahrt das Wesentliche: den Blick auf das Bergrelief, die Heldenstele, Schießscharten auf beiden Seiten und den ersten Höhenwechsel. Wenn Müdigkeit oder Wetter Sie weiter hinten einholen, müssen Sie nicht unbedingt Nr. 20 erreichen – drehen Sie am nächsten Turm um und kehren Sie auf demselben vertrauten Weg zurück.
Spazierplan
In Karten öffnen ↗- 1
Die Schlucht am Nordeingang
Hier wird deutlich, wie eine militärisch genutzte Schlucht in den zweiten touristischen Abschnitt der Chinesischen Mauer bei Peking verwandelt wurde. - 2
Über die Kiefern zum Turm Nr. vierzehn
Der Aufstieg verbindet die technische Geschichte der Seilbahn mit dem gewählten Ausgangspunkt auf dem Kamm. - 3
Heldenstele bei Turm Nr. vierzehn
Die Stele erklärt, wie ein Satz aus einem fernen Marsch hier eine neue touristische Rolle erhielt. - 4
Turm Nr. 15
Eine Tafel markiert den Ort, an dem das Kino den Turm zur Kulisse für eine wiederholte Geste machte. - 5
Der Grat zwischen Turm Nr. sechzehn und Turm Nr. siebzehn
Von hier aus wird eine Spur der Kulturrevolution sichtbar, die später wieder in die touristische Landschaft zurückgebracht wurde. - 6
Turm Nr. achtzehn
Eine Steinplatte erklärt, wie innerhalb einer Verteidigungslinie die Verantwortung zwischen den Garnisonen aufgeteilt wurde. - 7
Turm Nr. zwanzig
Das Finale zeigt, warum eine abgeschlossene Restaurierung noch keinen offenen Durchgang bedeutete.
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