Schau dich zuerst um
Worauf achten
- Hoher Turm
- Angrenzende Gebäude
- Obere Etagen
- Eingang von der Hardstrasse aus
Die Geschichte des Ortes
In diesem Turm befinden sich Banken, Anwaltskanzleien und Beratungsunternehmen: Auf vierzigtausend Quadratmetern entstanden rund zweitausend Arbeitsplätze. Mit seiner Höhe von einhundertsechsundzwanzig Metern ragt er deutlich über die niedrigen angrenzenden Gebäude des Komplexes hinaus. Die oberen Etagen sind einem Restaurant, einer Bar und Konferenzsälen vorbehalten, deshalb kommen nicht nur Menschen hierher, die hier ein Büro haben.
Am neunzehnten November zweitausendacht legte man hier den Grundstein für den künftigen höchsten Turm der Schweiz. Zwei Monate zuvor war die amerikanische Bank Lehman Brothers insolvent gegangen, und die Finanzkrise hatte Europa bereits erreicht. In das dreihundertfünfundfünfzig Millionen Schweizer Franken teure Projekt investierte Swiss Prime Site das Geld ihrer Aktionäre. Verträge mit Mietern deckten nur zweiundfünfzig Prozent der künftigen Flächen ab.
Für die Kalkulation war Peter Lehmann, der Investitionsdirektor des Unternehmens, verantwortlich. Er musste vierzigtausend Quadratmeter Bürofläche in einem Viertel füllen, das Betriebe noch vor kurzem mit Fabrikhallen besetzt hatten. Lehmann ging davon aus, dass Banken, Anwaltskanzleien und Beratungsunternehmen teure traditionelle Adressen im Zentrum gegen günstigere und bequemere Etagen nahe dem Bahnhof Hardbrücke eintauschen wollten. Die Unternehmensleitung beschloss, den Bau fortzusetzen, während andere Investoren versuchten, keine neuen Verpflichtungen einzugehen.
Genau dieses Grundstück fiel dem Entwickler nach der Übernahme von Maag Holding im Jahr zweitausendvier zu. Die Industrieabteilungen waren zu diesem Zeitpunkt bereits verkauft worden, und das ehemalige Maschinenbauunternehmen war zu einem Immobilienhalter geworden. Das Projekt hieß zunächst „Maag-Tower“. Dann ersetzte man den Familiennamen des früheren Industriellen durch ein Wort aus dem Namen des neuen Eigentümers: „Prime“.
Bis Juli zweitausendzehn hatte der Turm seine volle Höhe von einhundertsechsundzwanzig Metern erreicht, und Mieter hatten vertraglich bereits mehr als zwei Drittel der Flächen belegt. Bei der offiziellen Eröffnung am sechsten Dezember zweitausendelf gab es keine freien Räume mehr. Die vier Gebäude des Komplexes brachten jährlich mehr als neunundzwanzig Millionen Franken Miete ein; ihr geschätzter Wert stieg um mehr als einhundertzehn Millionen. In einem einzigen Turm entstanden rund zweitausend Arbeitsplätze, überwiegend bei Banken, Anwaltskanzleien und Beratungsunternehmen.
Die oberen Etagen wurden einem Restaurant, einer Bar und Konferenzsälen vorbehalten, deshalb ist ein Teil des Gebäudes für Menschen zugänglich, die nicht hier arbeiten. Eigentümer bleibt weiterhin Swiss Prime Site. Auch ihr eigenes Zürcher Büro befindet sich hier, an der Hardstrasse zweihunderteins. Der Name Maag blieb für das umliegende Gebiet erhalten, während am Turm der Name des Unternehmens blieb, das das Risiko einging, Mieter für seine noch unfertigen Etagen zu suchen.
Praktisch vor Ort
Außenbesichtigung frei zugänglich; der Zugang nach oben hängt von den Öffnungszeiten von Clouds und einer Reservierung ab.
Geprüft: 26. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.Die Form vergleicht man am besten von mehreren frei zugänglichen Punkten im Außenbereich; Besuche der Restaurants und Innenräume werden separat geplant.
