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William Penn Mott, Jr. Presidio Visitor Center

Presidio Visitor Center

Hier wird verständlich, wer den ehemaligen Stützpunkt auf das zivile Leben vorbereitete und warum man für den neuen Parkeingang die alte Arrestwache bewahrte.

15 Min.
Eröffnungsfeier des Presidio Visitor Center in San Francisco.
Frank Schulenburg · CC BY-SA 4.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Worauf achten

  • Rotes Schild mit dem Namen William Penn Mott, Jr.
  • Zentrale Veranda
  • Freiliegendes Backsteinmauerwerk
  • Großes Modell des Presidio

Die Geschichte des Ortes

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Am Nordrand des Main Post Parade Ground befindet sich das Besucherzentrum in einer eingeschossigen ehemaligen Arrestwache aus Backstein: Hier werden Karten ausgegeben und Besucher erhalten Hilfe bei der Zusammenstellung einer Route durch das Gelände des alten Militärpostens. Die zentrale Veranda wurde nach den Umbauten durch die Armee wiederhergestellt, und im Inneren sind Holzböden, Wandverkleidungen, eine Metalldecke und freiliegendes Backsteinmauerwerk erhalten. Als hier die Wache stand, gab man von hier aus die morgendlichen und abendlichen Kanonensignale, und in den Zellen hielt man bis zu vierunddreißig Soldaten fest, die wegen Regelverstößen bestraft worden waren. In einem der beiden früheren Räume steht heute ein großes Modell des gesamten Presidio; der andere ist den Menschen und Ereignissen des Postens gewidmet.

In der obersten Zeile des roten Schilds über der Veranda steht der Name William Penn Mott, Jr. Er war Landschaftsarchitekt und Direktor des National Park Service und setzte sich dafür ein, den Militärstützpunkt Presidio in einen öffentlich zugänglichen Nationalpark zu verwandeln.

Schon im Jahr neunzehnhundertzweiundsiebzig verfügte der Kongress: Falls das Presidio vom Militär nicht mehr gebraucht würde, sollte das Gelände dem Parkdienst übergeben werden. Siebzehn Jahre lang blieb dies eine Bedingung für die Zukunft. Im Jahr neunzehnhundertneunundachtzig erklärte die Kommission für Stützpunktschließungen den Posten für überzählig, und sofort stellte sich die praktische Frage: Was sollte mit eineinhalbtausend Acres Land, Kasernen, Lagern, Straßen und Wohnhäusern geschehen?

Im selben Frühjahr verlor Mott seinen Posten als Direktor. Er war neunundsiebzig Jahre alt. Er blieb Angestellter, nun als Sonderassistent des Leiters der westlichen Region, mit nur einer Aufgabe: den Übergang des Presidio von der Armee zum Parkdienst vorzubereiten. Nach dem Direktorenposten war dies eine Tätigkeit ohne seinen früheren Rang. Mott leitete die Vorbereitung des neuen Parks bis zu seinem Tod im Jahr neunzehnhundertzweiundneunzig.

Die Armee zog zwei Jahre nach seinem Tod ab. Weitere zwei Jahre später gründete der Kongress eine Organisation, die den riesigen Komplex unterhalten und anpassen sollte, und schrieb gesondert ins Gesetz: Das Besucherzentrum müsse den Namen William Penn Mott tragen.

Für das Zentrum wählte man die ehemalige Arrestwache der Armee. Das eingeschossige Backsteingebäude wurde im Jahr neunzehnhundert am Nordrand des Main Post Parade Ground errichtet. Hier war die Wache untergebracht, von hier aus gab man die morgendlichen und abendlichen Kanonensignale, und in den Zellen konnten vierunddreißig Menschen festgehalten werden, die wegen Verstößen gegen die Militärregeln bestraft worden waren. Der Ort eignete sich für die Wache, weil er am Hauptkern des Postens lag. Heute lassen sich von hier aus Besucher ebenso bequem zwischen dem Paradeplatz, Crissy Field, dem Ufer und der Straße zur Brücke verteilen.

Im Jahr neunzehnhunderteinundfünfzig teilte das Militär das ehemalige Gefängnis zwischen einer Bank und einer Poststelle auf, entfernte die vordere Veranda und brach seitliche Eingänge durch. In den folgenden Jahrzehnten schlug man mehrmals vor, das Gebäude abzureißen. Die Verwalter des Presidio bewahrten es, stellten den zentralen Eingang und die Veranda wieder her und rekonstruierten bei der Einrichtung des Zentrums die frühere Aufteilung in Wach- und Gefängnisteil. Erhalten blieben Holzböden, Wandverkleidungen, eine Metalldecke und freiliegendes Backsteinmauerwerk.

Heute verteilen die Parkmitarbeiter in diesen beiden Räumen Karten und stellen Routen zusammen. Im südlichen Saal steht ein großes Modell des Presidio, im nördlichen wird von den Menschen und Ereignissen des ehemaligen Postens erzählt. Mott starb, als die Armee den Stützpunkt noch nicht verlassen hatte; sein Name erschien über der Veranda dieser Arrestwache bei der Eröffnung des heutigen Zentrums im Jahr neunzehnhundertsiebzehn – fünfundzwanzig Jahre nach seinem Tod.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktParaderasen und Montgomery Street Barracks
Eintrittvon außen

Das Presidio ist 24/7 geöffnet; das Visitor Center ist in der Regel täglich von 10:00 bis 17:00 geöffnet, außer an Thanksgiving, Christmas und New Year's Day.

Geprüft: 26. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Falls das Zentrum geschlossen ist, geht der Anfang nicht verloren: Schauen Sie sich das Gebäude von außen an und nutzen Sie eine zuvor gespeicherte Karte.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Gehen Sie von der ehemaligen Arrestwache zum offenen Paradeplatz vor den gleichförmigen Backsteingebäuden.

Stopp 1 von 8Weiter: Paraderasen und Montgomery Street Barracks

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Presidio: vom Militärposten zum Golden Gate“ — 8 Stopps, etwa 6,1 km, 3 Std..

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