Schau dich zuerst um
Worauf achten
- Fußgängerbrücke über den Ping
- Tafel mit Chansoms Namen
- Betonpfeiler
- Linie der Überquerung zwischen den Märkten und Wat Ket
Die Geschichte des Ortes
Die Fußgängerbrücke über den Ping verbindet die Handelsviertel bei den Märkten mit dem Ufer von Wat Ket. Die heutige Brücke steht auf der früheren Linie der Überquerung: Betonpfeiler und Belag ersetzten die alte beschädigte Konstruktion. Als es hier keine dauerhafte Querung gab, flochten die Bewohner einen Bambusbelag über den Fluss und mussten bei Hochwasser entweder den Umweg zur anderen Brücke machen oder Fährleute bezahlen. Die Tafel am Eingang bewahrt den Namen, mit dem diese Überquerung zuverlässig wurde.
Chansom Kosalaphirom war die Ehefrau des Stoffhändlers Moti Ram Khurana (Montri Kosalaphirom), der in Thailand den Namen Montri Kosalaphirom annahm. Er begann als Wanderhändler: Mit dem Fahrrad brachte er Stoffe in die Dörfer rund um Chiang Mai. In einem davon lernte Moti Ram Chansom kennen. Nach der Hochzeit eröffneten die Eheleute den Chiang Mai Store nahe Kad Luang, dem Handelsviertel der Märkte Warorot und Ton Lam Yai.
Gegenüber dem Laden führte über den Ping der kürzeste Weg zur Gemeinschaft von Wat Ket. Eine dauerhafte Brücke gab es hier damals nicht. Die Bewohner errichteten eine Überquerung aus verflochtenem Bambus und nannten sie Khua Tae. Bei Hochwasser riss das Wasser den Belag fort; danach musste man zur anderen Brücke gelangen oder Fährleute bezahlen. Montri nutzte diese Überquerung regelmäßig und sah, was nach jedem Ansteigen des Flusses geschah.
Als Chansom starb, beschloss er, hier eine zuverlässige Fußgängerquerung einzurichten und sie seiner Frau zu widmen. Im Jahr neunzehnhundertvierundsechzig übergab Montri der Stadtverwaltung zweihunderttausend Baht – zwei Drittel der benötigten Summe. Der Bürgermeister von Chiang Mai, Luang Si Prakat, sammelte die fehlenden einhunderttausend unter den Stadtbewohnern und Händlern. So ermöglichte die persönliche Spende eine Betonbrücke, die im Jahr neunzehnhundertsechsundsechzig fertiggestellt wurde. Sie erhielt den Namen „Chansom-Anuson-Brücke“ – „zum Gedenken an Chansom“.
Die Brücke erhielt auch einen zweiten Namen: Khua Khaek. „Khua“ bedeutet im Nordthai Brücke, und mit dem Wort „Khaek“ bezeichneten die Einheimischen damals Menschen aus Indien und Pakistan. Der offizielle Name erinnerte an Chansom, der umgangssprachliche an die Herkunft des Mannes, der den größeren Teil des Baus bezahlt hatte.
Die ursprüngliche Betonbrücke gibt es nicht mehr. Nach dem Hochwasser des Jahres zweitausendelf sanken ihre Pfeiler ab, und die Stadtverwaltung baute die beschädigte Konstruktion ab. Die heutige Überquerung wurde im Jahr zweitausendsechzehn auf derselben Linie zwischen den Märkten und Wat Ket eröffnet. Auf der Tafel blieb Chansoms Name erhalten; im Namen Khua Khaek stecken Montri, sein Fahrradhandel mit Stoffen und die zweihunderttausend Baht.
Praktisch vor Ort
Die Fußgängerbrücke ist als städtische Querung geöffnet; prüfen Sie nach starkem Regen den Zustand der Zugänge vor Ort.
Geprüft: 26. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.Bleiben Sie auf Ihrer Seite des Belags und halten Sie nicht lange auf dem schmalen Durchgang für Aufnahmen an. Bei Hitze liegt die Brücke besonders offen in der Sonne.
