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Space Place at Carter Observatory – Astronomiezentrum Carter

Space Place at Carter Observatory

Die Sternwarte fügt der Route auf demselben Höhenrücken der Stadt eine weitere Geschichte langen Wartens hinzu.

15 Min.
Weißes Gebäude der Sternwarte mit der Kuppel des Planetariums und grünen Bäumen ringsum.
SPCarterObservatory · CC BY-SA 4.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Schau dich zuerst um

Worauf achten

  • Alte Kuppel
  • Thomas Cooke Telescope
  • Digitales Planetarium
  • Schild „Space Place at Carter Observatory“

Die Geschichte des Ortes

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Die alte Kuppel beherbergt das Thomas Cooke Telescope, das aus der städtischen Sternwarte hierhergebracht wurde; einst stand sie auf dem Gelände des heutigen Parkplatzes und war in einem grünen Eisenschuppen untergebracht. Hier, auf dem Höhenrücken des Wellington Botanic Garden, eröffnete man Space Place at Carter Observatory zur Himmelsbeobachtung. Seine Mitarbeiter sammelten Daten über das Südlicht, veranstalteten Vorträge und ließen die Einwohner an klaren Abenden durch das Teleskop schauen. Mit der Zeit nahm das nächtliche Licht Wellingtons diesem Ort die notwendige Dunkelheit, und die wissenschaftliche Arbeit wurde vom Hügel wegverlegt; Kuppel und Instrument stehen neben einem digitalen Planetarium und interaktiven Sälen.

Der Name Carter auf dem Schild gehört keinem Astronomen. Charles Rooking Carter verdiente sein Geld im Bauwesen: Nachdem er im Jahr achtzehnhundertfünfzig nach Wellington gekommen war, wurde er Bauunternehmer, errichtete die ersten öffentlichen Gebäude und gewann dem Wellington Harbour durch Aufschüttungen und Stützmauern Flächen ab. In England war er mitunter ohne Arbeit geblieben; in Neuseeland brachten ihm das Zimmererhandwerk Land und Vermögen.

Carter starb im Jahr achtzehnhundertsechsundneunzig. Den Rest seines Vermögens – zweitausendzweihundertvierzig Pfund – vermachte er dem New Zealand Institute als Beginn eines Fonds für eine Sternwarte nahe Wellington. Im Testament waren Teleskope, ein Stab von Astronomen und ein öffentlicher Nutzen festgelegt. Mit diesem Geld ließ sich keine fertige Einrichtung errichten, daher legten die Treuhänder das Kapital an und sammelten Zinsen an. Drei bereits bestehende Sternwarten versuchten, den Fonds zu erhalten, doch keiner der Versuche erfüllte das Testament vollständig.

Die Lösung kam zweiundvierzig Jahre später. Das Parlament verabschiedete ein eigenes Gesetz über Space Place at Carter Observatory, der Wellington City Council stellte Land auf dem Höhenrücken des Wellington Botanic Garden bereit und übergab der neuen Einrichtung das Thomas Cooke Telescope. Dieser Hang wurde nicht wegen einer schönen Adresse gewählt: Hier hatte man bereits den Himmel beobachtet. Auf dem Gelände des heutigen Parkplatzes stand die städtische Sternwarte – ein grün gestrichener Eisenschuppen. Nach dem Umzug des Teleskops wurde sie abgerissen.

Erster Direktor der neuen Einrichtung wurde Murray Geddes. Vor seiner Ernennung verdiente er seinen Lebensunterhalt als Schullehrer und betrieb Astronomie als Amateur: Er entdeckte einen schwachen, nach ihm benannten Kometen und leitete die Sammlung von Beobachtungen des Südlichts. Die Stelle bei Space Place at Carter Observatory erlaubte ihm erstmals, diese Arbeit zu seinem Beruf zu machen.

Der Zweite Weltkrieg verzögerte den Bau, und die Türen öffneten sich erst im Dezember neunzehnhunderteinundvierzig. Geddes verlegte das von ihm begonnene Beobachtungsprogramm für das Südlicht hierher, veranstaltete öffentliche Vorträge und Teleskopvorführungen. Danach trat er in die Royal New Zealand Naval Reserve ein. Im Jahr neunzehnhundertvierundvierzig starb der fünfunddreißigjährige Geddes während seines Dienstes an einer Krankheit. Ihm folgte der Astronom Ivan Thomsen. Die Mitarbeiter setzten die Datensammlung bis neunzehnhundertachtundfünfzig fort und stellten den ersten und für seine Zeit längsten Katalog visueller Beobachtungen des Südlichts zusammen.

Später begann die Lichtverschmutzung der Stadt die Forschung zu stören, und die professionellen Beobachtungen wurden dorthin verlegt, wo der Himmel dunkler ist. Bis neunzehnhundertsiebenundsiebzig hatte die Einrichtung den Status einer nationalen Sternwarte erhalten, verlor ihn jedoch später; im Jahr zweitausendzehn eröffnete der Wellington City Council hier ein erneuertes Besucherzentrum. So entstanden ein digitales Planetarium, interaktive Säle und der heutige Name „Space Place at Carter Observatory“.

Das Thomas Cooke Telescope aus dem grünen Schuppen blieb unter der alten Kuppel. An klaren Abenden zeigt man dem Publikum durch das Gerät, das zur Erfüllung von Carters Testament hierher übergeben wurde, weiterhin den Himmel.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktPfad im Schatten des Waldes (Botanischer Garten)
Eintrittvon außen

Mo geschlossen; die übrigen Öffnungszeiten hängen vom Tag ab, letzter Einlass 30 Minuten vorher.

Geprüft: 26. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Die Besichtigung von außen erfordert keinen langen Aufenthalt, doch planen Sie einen Besuch der Ausstellung oder eines Programms unter der Kuppel getrennt und prüfen Sie die Verfügbarkeit frühzeitig.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Kehren Sie zum Garten zurück und steigen Sie in den Schatten alter Bäume hinab.

Stopp 4 von 8Weiter: Pfad im Schatten des Waldes (Botanischer Garten)

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Wellington Cable Car und Wellington Botanic Garden“ — 8 Stopps, etwa 3,7 km, 2-3 Stunden.

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