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Heimatmuseum Staraja Russa

Бывший Спасо-Преображенский монастырь

Hier sehen Sie, wie eine Restauratorin an einem Ensemble Details aus mehreren Jahrhunderten bewahrte.

45 Min.
Das ehemalige Spaso-Preobraschenski-Kloster in Staraja Russa
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Schau dich zuerst um

Worauf achten

  • Spaso-Preobraschenski-Kathedrale
  • Glockenturm
  • Fenster und Portale aus verschiedenen Zeiten
  • Abschnitt alten Mauerwerks

Die Geschichte des Ortes

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Die Museumssäle befinden sich im ehemaligen Spaso-Preobraschenski-Kloster: Die Kathedrale, die Kirche der Geburt Christi und der Glockenturm waren einst Teile eines einzigen Klosters mit Mönchszellen. Das Kloster entstand aus einer Holzkirche, und später wurde an ihrer Stelle ein steinernes Gotteshaus errichtet; die folgenden Generationen veränderten und bauten es mehrfach um. An den Wänden der Kathedrale sind Fensteröffnungen, Portale und Stücke von Ziegelmauerwerk aus verschiedenen Zeiten zu erkennen. Im Inneren werden Birkenrindenbriefe, Schreibstifte für Buchstaben und Gegenstände aufbewahrt, die die Salzsieder von Staraja Russa nutzten.

Im Jahr neunzehnhunderteinundsechzig übernahm die Architektin und Restauratorin Tamara Gladenko hier vier baufällige Gebäude. In den Wänden der Spaso-Preobraschenski-Kathedrale klafften Löcher, das Mauerwerk war von durchgehenden Rissen durchzogen. Von der Kirche der Geburt Christi war nur ein steinerner Rohbau übrig. Dem Glockenturm und der Darstellung-des-Herrn-Kirche fehlten Dächer und obere Teile.

Gladenko arbeitete als fest angestellte Architektin der Nowgoroder wissenschaftlichen Restaurierungswerkstatt. Sie war für die Untersuchungen und den Entwurf verantwortlich, nach dem die Arbeiter das Ensemble sichern und für ein Museum herrichten sollten. Dafür musste zunächst entschieden werden, was genau wiederhergestellt werden sollte. Eine abgenommene Schicht des Mauerwerks ließ sich nicht mehr zurückbringen.

Die Verwirrung hatte lange vor den Zerstörungen des zwanzigsten Jahrhunderts begonnen. Im Jahr eintausendeinhundertzweiundneunzig errichtete der örtliche Mönch Martiri an dieser Stelle eine hölzerne Verklärungskirche und mehrere Mönchszellen. Der Chronist nannte das von ihm gegründete Kloster eine Zuflucht für Christen. Als die Kirche abbrannte, ordnete Martiri, inzwischen Erzbischof von Nowgorod, den Bau eines steinernen Gotteshauses an. Gut zwei Jahrhunderte später riss man die baufälligen Mauern ab und errichtete sie auf dem alten Fundament neu. Danach folgten Umbauten im siebzehnten und neunzehnten Jahrhundert. Es gab nicht das eine ursprüngliche Erscheinungsbild, zu dem man hätte zurückkehren können.

Gladenko wählte den Umbau der eintausendsechshundertzwanziger Jahre als Grundlage, bewahrte jedoch die entdeckten Details aus anderen Jahrhunderten. An verschiedenen Fassaden der Kathedrale legten die Arbeiter Fenster, Portale und Mauerwerksabschnitte aus dem fünfzehnten, siebzehnten und neunzehnten Jahrhundert frei. Die Restauratorin glich sie nicht einer einzigen ausgewählten Epoche an.

Besonders schwierig war der obere Teil des Glockenturms. Bei den Untersuchungen kamen eine Altarnische, Nischen für liturgische Gegenstände und ein schmaler Schacht zum Vorschein, in dem einst die Gewichte der Uhr liefen. Es stellte sich heraus, dass sich dort im siebzehnten Jahrhundert eine Kirche unter den Glocken mit einem Glockenspiel befand. Vom Abschluss waren die unterste Reihe kielbogenförmiger Ziegelbögen und die Abdrücke der nächsten Reihe im Mörtel erhalten. Die Gesamthöhe fand Gladenko in einem Archivdokument. Nach diesen Überresten und dem Eintrag errichteten die Arbeiter den oberen Teil neu.

Die Arbeiten dauerten zwölf Jahre. Im Jahr neunzehnhundertdreiundsiebzig wurde die Restaurierung abgeschlossen. Das Stadtmuseum war zu diesem Zeitpunkt erst vor Kurzem nach dem fast vollständigen Verlust seiner Vorkriegssammlung wiederbelebt worden; es war in der Nikolaikirche beengt untergebracht. Im Jahr neunzehnhundertvierundsiebzig brachte man die Ausstellungen in den von Gladenko vorbereiteten Klosterkomplex.

Heute ist in der Kathedrale ein Abschnitt des ursprünglichen Steinmauerwerks freigelegt, und an den Wänden sind Fragmente von Malereien aus dem fünfzehnten bis siebzehnten Jahrhundert erhalten. Daneben werden Birkenrindenbriefe, Schreibstifte zum Einritzen von Buchstaben und Ausrüstung der Salzsieder von Staraja Russa ausgestellt. An den Fassaden liegen weiterhin Details mehrerer Umbauten nebeneinander – genau jene Schichten, die Tamara Gladenko nicht auf ein einziges Jahrhundert zurückführen wollte.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort45 Min.
Nächster PunktKurpark und Murawjow-Quelle
Eintrittmit Ticket

An Werktagen 10:00–18:00, am Samstag und Sonntag 09:00–17:00. Ruhetag ist Dienstag; der letzte Donnerstag des Monats ist ein Hygienetag.

Geprüft: kein Datum angegeben. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Das äußere Ensemble kann unabhängig von der Ausstellung besichtigt werden; den Zugang zum Inneren prüfen Sie bitte gesondert. Unterscheiden Sie das Alter der Gebäude von dem der ausgestellten Gegenstände: Das Museum verbindet mehrere weit auseinanderliegende Epochen.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Gehen Sie nach Süden und betreten Sie den Kurpark in Richtung des Brunnens.

Stopp 5 von 8Weiter: Kurpark und Murawjow-Quelle

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Staraja Russa: Stadt, Kurort und Fjodor Michailowitsch Dostojewski“ — 8 Stopps, 4,7 km, 5 Std. 30 Min..

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