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Worauf achten
- Gestaffelte Dächer
- Geschnitzte Holzstützen
- Glatte, dichte Ziegel
- Gebäude der Dharamshala
Die Geschichte des Ortes
Unter dem mehrstufigen Dach dieses Heiligtums unterscheiden sich die geschnitzten Holzsäulen deutlich von der für Varanasi üblichen steinernen Tempelarchitektur. Die Wände sind aus eigens gefertigten glatten, dichten Ziegeln gebaut, und daneben steht eine Dharamshala, in der Pilger aus Nepal übernachten konnten. Im Inneren verehrt man Shiva als Pashupatinath, und im unteren Raum am Ufer befinden sich weiterhin die Abbilder von Lalita Devi, Varanasi Devi und Bhairava.
Im Jahr achtzehnhunderteinundvierzig brachte man Samrajya Lakshmi Devi, die ranghöchste Königin Nepals und Mutter des Thronerben, nach Varanasi, damit sie dort sterben konnte. Ihre Familie wählte diese Stadt aus dem Glauben, dass der Tod in Varanasi einen Menschen von weiteren Wiedergeburten befreit. Vor ihrem Tod bat die Königin darum, am Lalita-Ghat zu ihrem Andenken einen Shiva-Tempel und eine Dharamshala – eine Herberge für Pilger – zu errichten.
Ihre Bitte sollten ihr Ehemann Rajendra Bikram Shah, der Nepal regierte, und ihr gemeinsamer Sohn, Kronprinz Surendra Bikram Shah, erfüllen. Sie schickten nepalesische Handwerker hierher. Auch den größten Teil der Materialien brachten sie aus Nepal; für die Wände fertigte man eigens glatte, dichte Ziegel an, die Telia-It genannt wurden. Die Bauleute arbeiteten zwei Jahre und vollendeten den Tempel im Jahr achtzehnhundertdreiundvierzig.
Als Vorbild nahm man den Pashupatinath-Tempel in Kathmandu. Daher stammen die gestaffelten Dächer, die Holzstützen und die Schnitzereien, die zwischen den steinernen Tempeltürmen von Varanasi ungewöhnlich sind. Die benachbarte Dharamshala gehört zu demselben Auftrag: Nepalesische Pilger erhielten am Ganges einen eigenen Tempel und einen Ort zum Übernachten. Im Heiligtum verehrt man Shiva als Pashupatinath, deshalb erfüllt das Gebäude weiterhin genau die Funktion, für die die Königin um seinen Bau gebeten hatte.
Samrajya Lakshmi sah den fertigen Tempel nicht. Rajendra und Surendra bewahrten ihren Namen im offiziellen Namen – Samrajyeshvara Mahadev. Die Namen der Auftraggeber sind im allgemeinen Sprachgebrauch fast verschwunden: Üblicherweise sagt man „Nepal-Tempel“ oder „Nepal-Tempel“. Der Name der verstorbenen Königin blieb im Namen Shivas erhalten, der hier verehrt wird.
Lalita im Namen des Ghats ist eine andere Gestalt. Die Stufen sind nach der Göttin Lalita Devi benannt; ihr Abbild befindet sich im unteren Raum am Durchgang entlang des Ufers, zusammen mit den Abbildern von Varanasi Devi und Bhairava. Unten bleibt der Name der Göttin Lalita erhalten, und darüber steht ein Tempel, der zum Andenken an Samrajya Lakshmi benannt wurde.
Praktisch vor Ort
Der Ghat ist als Uferbereich geöffnet. Das offizielle Stadtportal gibt für den Nepal-Tempel etwa 05:00–22:30 an; der Innenraum kann wegen Gottesdiensten und der Pflege des Tempels geschlossen sein.
Geprüft: 28. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.Betrachten Sie die Schnitzereien von den zugänglichen Bereichen aus und betreten Sie keine Räume, wenn sie für Besucher geschlossen sind; achten Sie auf den Stufen auf Prozessionen.
