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Palau de la Música de València

Palau de la Música

Hier wird der neue Konzertsaal eine Prüfung bestehen müssen, auf die das Orchester jahrzehntelang gewartet hat.

15 Min.
Glasfassade des Palau de la Música de València mit Spiegelung im Teich
Mister No · CC BY 3.0; cropped/resized for app
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Worauf achten

  • Glasfassade
  • Breites Foyer
  • Großer Saal
  • Kammermusiksaal

Die Geschichte des Ortes

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Entlang des ehemaligen Flussbetts der Turia hat die Stadt eine Kette kultureller Gebäude versammelt, und dieses Konzerthaus errichtete man am Rand des Gartens, wo sich zuvor ein verwahrloster Industrievorort erstreckte. Die Glasfassade ist zum Grün ausgerichtet, und das breite Foyer verbindet den Park mit den zwei Sälen im Inneren. Der große Saal fasst eintausendsiebenhunderteinundachtzig Zuhörer, daneben wurde ein Kammermusiksaal eingerichtet. Hier arbeitet dauerhaft das Orchester von Valencia, und im Programm stehen nebeneinander symphonische Abende und Opern in konzertanter Aufführung.

Am Abend des fünfundzwanzigsten April neunzehnhundertsiebenundachtzig nahmen die Musiker erstmals auf der Bühne des großen Saals des Palau de la Música de València Platz. Ihr Dirigent Manuel Galduf hatte sich für eine feste Spielstätte des städtischen Orchesters eingesetzt. Nun sollte sich zeigen, ob der errichtete Saal für die Arbeit taugte, für die man ihn gebaut hatte.

Das Orchester bestand seit neunzehnhundertdreiundvierzig. Die Stadtverwaltung bezahlte die Musiker: Sie sollten regelmäßig symphonische Musik für die Stadt aufführen. Sie probten jedoch in verschiedenen Räumen und gaben Konzerte unter anderem im Teatro Principal, einem Theater, das vor allem für Bühnenaufführungen eingerichtet war. Das Orchester war bereits in Frankreich und England aufgetreten, blieb aber in seiner eigenen Stadt vierundvierzig Jahre lang ohne eigenen Konzertsaal. Galduf übernahm das Ensemble neunzehnhundertdreiundachtzig und setzte den Kampf für eine feste Bühne fort.

Bürgermeister Ricard Pérez Casado wollte entlang des in einen Garten verwandelten Flussbetts eine Kette kultureller Einrichtungen ansiedeln. Für den Palau de la Música de València wählten die Stadtplaner am Rand des Gartens das Brachgelände La Azufrera, einen Teil eines damals verwahrlosten Industrievororts. Der Architekt José María García de Paredes erhielt den Auftrag, hier einen großen symphonischen Saal unterzubringen und für klaren Klang auf eintausendsiebenhunderteinundachtzig Plätzen zu sorgen. Die Glasfassade richtete er zum Garten aus: Das breite Foyer wurde zum Übergang zwischen den Konzertsälen und dem ehemaligen Flussbett.

Zur Eröffnung kamen etwa eintausendsechshundert geladene Gäste. Galduf stand am Dirigentenpult, vor ihm saß das Orchester, gemeinsam mit ihm trat der Coro Nacional de España auf. Im Concierto de Aranjuez sollte der Gitarrist Narciso Yepes den Klang eines einzigen Instruments durch ein vollständiges Orchester und einen riesigen Saal tragen. Man hörte genau hin: Die langjährigen Bemühungen des Orchesters konnten in einem teuren Raum enden, der für Musik ungeeignet war.

Die Kritiken fielen nicht einheitlich aus. Ein Kritiker hörte einen warmen Klang und eine deutliche Trennung der Instrumente; ein anderer meinte, der Saal verstärke den Nachhall und verleihe manchen Passagen zusätzliches Gewicht. Doch ein akustischer Fehlschlag blieb aus. Auf den ersten Abend folgte eine Reihe von sechzig Konzerten, und das städtische Orchester hörte auf, zwischen fremden Spielstätten umherzuziehen. Galduf blieb bis neunzehnhundertsiebenundneunzig sein Chefdirigent und dirigierte hier einhundertsiebzig Konzerte.

Hinter dem gläsernen Foyer befindet sich auch heute die feste Bühne des Orchesters von Valencia. Im großen Saal werden symphonische Konzerte gegeben und Opern ohne Bühnenbild in konzertanter Fassung aufgeführt; daneben ist ein Kammermusiksaal in Betrieb. Die Programme wechseln, doch das Ensemble, das diesen Raum mit den ersten Takten erprobte, kommt noch immer hierher zur Arbeit.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktGulliver-Park
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Geprüft: 28. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Die Geschichte dieser Station ist von außen verständlich; ein Konzertbesuch und der Zugang zu den Sälen erfordern eine gesonderte Planung anhand des aktuellen Programms.

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Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Dem Lauf der Turia zur Stadt der Künste und Wissenschaften“ — 8 Stopps, etwa 4,7 km, 2–3 Stunden.

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