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Leghvtakhevi

Leghvtakhevi Gorge / Waterfall

Die Schlucht gibt dem Viertel die verschwundene Arbeit der Gerber zurück und erklärt seinen zweiten Namen.

15 Min.
Leghvtakhevi oder Abanotubani in Tiflis
Mostafa Meraji · CC BY-SA 4.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Schau dich zuerst um

Worauf achten

  • Flussbett des Tsavkisis Tskali
  • Wasserfall
  • Felswände der Schlucht
  • Weg über dem Fluss

Die Geschichte des Ortes

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Leghvtakhevi bedeutet „Feigenschlucht“: Den Namen gaben ihr die Feigenbäume, die hier wuchsen. In alten Quellen findet sich auch ein anderer Name – Dabakhana, also eine Gerberwerkstatt. Er erklärt, weshalb Menschen dieses enge Ufer nutzten.

Die Gerber richteten ihre Werkstätten am Stadtrand ein, neben fließendem Wasser. Der Tsavkisis Tskali bildete damals die Grenze des bebauten Tiflis, und die schwefelhaltig-alkalischen Quellen, die in die Schlucht mündeten, halfen bei der Bearbeitung der Häute. So kam dieses Handwerk genau hierher, zwischen den Fluss und die Bäder.

Eine Dabakhana nahm gewöhnlich ein zweigeschossiges Gebäude ein. Unten arbeitete man mit den Häuten, oben lagerte man den Vorrat an fertigem Leder. Die Häute wurden gereinigt, mit einem gebogenen Eisenmesser enthaart, gegerbt, getrocknet, weich gemacht und gefärbt. Für die verschiedenen Arbeitsschritte brauchte man Kalk, Asche, Salz, Alaun, Kleie und Eichenrinde. Solange all diese Arbeit nicht abgeschlossen war, brachte das Rohmaterial dem Gerber kein Geld ein. Das gegerbte Leder nahmen andere Werkstätten und Handelsdukane ab – erst dann erhielt der Meister die Bezahlung für seine Ware.

Gerade die Gerber machten aus dem Namen der Werkstatt den Namen eines ganzen Teils der Schlucht. Ihr Handwerk wird auch durch alte Fotografien der Dabakhana bestätigt: Am Ufer standen eine Lederfabrik und einzelne Werkstätten mit Fensterläden.

Den Wasserfall voraus bildet der Tsavkisis Tskali, der von der Seite des Botanischen Gartens von Tiflis herabfließt; schwefelhaltiges Wasser trat weiter unten in der Schlucht aus örtlichen Quellen aus. Auf dem heutigen Weg zwischen Wasserfall und Bädern gibt es keine Gerberwerkstätten mehr. Der Fluss ist geblieben, und auf alten Karten und in Beschreibungen steht neben Leghvtakhevi weiterhin der zweite Name – Dabakhana.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktNarikala
Eintrittvon außen

Offener städtischer Durchgang zur Schlucht und zum Wasserfall; nach Regen, Reparaturen, Menschenandrang oder vorübergehenden Einschränkungen kann sich der Zugang ändern.

Geprüft: 27. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Bleiben Sie auf dem offenen Weg, treten Sie auf nassem Stein vorsichtig auf und gehen Sie nicht hinter vorübergehende Absperrungen.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Kehren Sie zur Botanischen Straße zurück und beginnen Sie den Aufstieg zum Festungskamm.

Stopp 6 von 7Weiter: Narikala

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Alt-Tiflis: Heiligtümer, Schwefelbäder und Narikala“ — 7 Stopps, etwa 3 km, 2–3 Stunden.

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