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Gwanghwamun-Platz

광화문광장 / Gwanghwamun Square

Hier beginnt die Route mit dem Versuch, ein Staatsamt zu erlangen, und dem Preis eines solchen Versuchs.

10 Min.
Gwanghwamun-Platz
螺钉 · CC BY-SA 3.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Schau dich zuerst um

Worauf achten

  • Schutzpavillon
  • Ausgegrabene Tore
  • Steinmauer
  • Brunnen und Wasserabfluss

Die Geschichte des Ortes

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Im Frühjahr des Jahres eintausendachthundert spannten Beamte des Ministeriums für Riten (Yejo) eine Absperrung aus Segeltuch über den heutigen Gwanghwamun-Platz. Die Palasttore bildeten die Nordgrenze des Prüfungshofs, die Hauptstadtverwaltung seine Südgrenze. Zweiunddreißigtausendfünfhundertachtundneunzig Menschen ließ man hinein.

Ein Platz war dieser Ort damals noch nicht. Die breite Straße, die im Jahr eintausenddreihundertfünfundneunzig vor dem Hauptpalast der neuen Hauptstadt angelegt worden war, hieß Yukjo-geori – Straße der sechs Ministerien. An ihr standen Behörden, die für Ernennungen, die Staatskasse, Zeremonien, das Heer, Gerichte und den Bau zuständig waren. Hier versahen Beamte ihren Dienst, bearbeiteten Fälle und nahmen Staatsprüfungen ab. Ihren heutigen Namen erhielt der Platz vom Gwanghwamun-Tor, den Toren an seinem Nordende.

Die Prüfung des Jahres eintausendachthundert ordnete König Jeongjo an, der die Ernennung seines Sohnes Sunjo zum Thronfolger beging. Das Ministerium für Riten (Yejo) empfing die Bewerber gewöhnlich bei sich, doch diesmal fasste sein Hof die Interessenten nicht. Die Beamten richteten drei Prüfungsplätze ein; der erste nahm fast die gesamte Yukjo-geori ein.

Die Kandidaten bemühten sich um das Recht, in den Staatsdienst einzutreten. Für einen gebildeten Mann war eine solche Prüfung der wichtigste Weg zu einem Amt und einem Gehalt. Der Zeitgenosse Yun Gi schrieb, unter der großen Menge seien Bauern, Holzfäller und Hirten gewesen: Menschen, die ihren gewohnten Erwerb für den einen Versuch aufgaben, die Lage ihrer Familie zu verändern.

Zehntausende gingen durch die Absperrung auf der Yukjo-geori, doch die Beamten erhielten hier nur dreizehntausendsiebenhundertsiebenunddreißig Antworten. An allen drei Prüfungsplätzen des ersten Tages zählte man einhundertelftausendachthundertachtunddreißig Eingetretene und achtunddreißigtausendsechshundertvierzehn abgegebene Arbeiten. Zehn Menschen bestanden die Prüfung.

Die übrigen mussten sich erneut vorbereiten oder ihre Beamtenlaufbahn aufgeben. Manche gingen nicht aus eigener Kraft von hier fort. Yun Gi hielt fest, dass selbst drei Prüfungsplätze nicht ausreichten: Im Gedränge gab es Tote und Verletzte, und Kandidaten, die sich vor der Menge retteten, stiegen auf die Dächer der Nachbarhäuser.

Die Absperrung aus Segeltuch, das Ministerium für Riten (Yejo) und jene Häuser sind verschwunden. Im nördlichen Teil des heutigen Platzes hat man den alten Namen bewahrt: Yukjo-Hof. Daneben liegen unter einem Schutzpavillon in einer Tiefe von einem Meter zwanzig Zentimetern ausgegrabene Tore, eine Mauer, ein Brunnen und ein Wasserabfluss von Sahonbu – einer Behörde, die Beamte überprüfte. Ihr Hof gehörte zu ebenjener Reihe von Ministerien, zwischen denen im Frühjahr des Jahres eintausendachthundert zehn Menschen Prüfungszeugnisse erhielten, während Tausende den Platz mit leeren Händen verließen.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort10 Min.
Nächster PunktGwanghwamun-Tor
Eintrittvor Ort

Der öffentliche Platz ist ständig zugänglich; Festivals, Zeremonien und städtische Veranstaltungen können die Durchgänge verändern.

Geprüft: 28. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Der Platz ist für städtische Ströme und Veranstaltungen geöffnet; wenn ein Teil des Raums von einer Bühne, Absperrungen oder einer Versammlung eingenommen wird, hören Sie die Erzählung von einem zugänglichen Abschnitt aus und behalten Sie die Richtung zu den Toren bei.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Überqueren Sie den Platz in Richtung des Haupteingangs zum Palast.

Stopp 1 von 8Weiter: Gwanghwamun-Tor

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Altes Seoul: Palast, Bukchon und Jongno“ — 8 Stopps, 5.2 km, 4 Stunden.

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