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Aussichtspunkt Battery East

Battery East Vista

Hier wird deutlich, worin sich eine Artilleriestellung aus Erde von einem Fort aus Ziegeln unterschied und warum sie nie fertiggestellt wurde.

15 Min.
Die Golden Gate Bridge, gesehen von Battery East
Frank Schulenburg · CC BY-SA 4.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Schau dich zuerst um

Worauf achten

  • Erdwälle
  • Pulvermagazine aus Ziegeln
  • Geschützstände
  • Tunnel des alten gedeckten Gangs

Die Geschichte des Ortes

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Die breiten Stufen des Aussichtspunkts verlaufen über dem ehemaligen gedeckten Gang, der die beiden Küstenbatterien verband. Unter dem Gras ziehen sich Erdwälle und Querdämme hin, dahinter sind die Ziegelmagazine für Ladungen und Granaten erhalten geblieben. Battery East diente als Artilleriestellung an der Einfahrt in die Bucht: Die Bedienungen rollten die Geschütze bis an den Rand der Wälle, um den Durchgang für Schiffe unter Feuer zu halten. Die Geschütze sind nicht mehr da, doch die Stände und der Tunnel zeigen weiterhin, wie diese Verteidigung aufgebaut war.

Oberstleutnant Charles Seaforth Stewart, Berufsoffizier des United States Army Corps of Engineers, war für die Befestigungen der Bucht von San Francisco verantwortlich. Er wollte verhindern, dass ein feindliches Schiff durch das enge Golden Gate gelangen konnte. Der Bau der Eastern Battery, die heute Battery East genannt wird, begann unter seiner Leitung im Jahr achtzehnhundertdreiundsiebzig.

Das war sein Beruf und kein zufälliger Auftrag: Während des Amerikanischen Bürgerkriegs baute Stewart Verteidigungslinien und sah, was gezogene Geschütze mit Forts aus Ziegeln anrichteten. Ihre Granaten durchschlugen senkrechtes Mauerwerk. Deshalb errichteten die Armeeingenieure die neue Stellung auf der Klippe über Fort Point und schützten sie zur Seeseite mit einem rund sechs Meter starken Erdwall. Zwischen den Geschützständen legten sie ebensolche Querdämme aus Erde an und verbargen darunter Pulvermagazine aus Ziegeln. Die Artilleristen sollten von dort Ladungen und Granaten heranschaffen, ein Geschütz bis an den Rand des Walls rollen und durch die Einfahrt in die Bucht feuern. Die Erde hätte den Einschlag aufgefangen; die Bedienung am offenen Geschütz wäre dennoch unter Beschuss geblieben.

Stewart plante, hier sechzehn Geschütze und vier Mörser aufzustellen. Doch der Kongress kürzte die Mittel fortlaufend und stellte im Jahr achtzehnhundertfünfundsiebzig die Finanzierung des Baus von Küstenbefestigungen für die folgenden vierzehn Jahre ein. Battery East blieb unvollendet und ohne Geschütze. Im nächsten Haushaltsvoranschlag bat Stewart nicht mehr um die Fertigstellung der Stellung, sondern um den Lohn für zwei Wächter und um die Reparatur der Anlagen bei Fort Point. Regen sickerte in die Magazine, Ziesel und Wiesel gruben Gänge in die Wälle, die dazu bestimmt waren, Schiffsgeschosse auszuhalten.

Erst im Dezember achtzehnhundertsiebenundneunzig stellten die Militärs hier vier gezogene Acht-Zoll-Rodman-Geschütze auf. Einige Monate später begann der Krieg mit Spanien, und eine Artilleriekompanie kehrte nach Fort Point zurück. Für ihre Soldaten wurden diese Aufschüttungen zum Arbeitsplatz: Die Geschütze mussten instand gehalten, die Bedienungen ausgebildet und die Einfahrt in die Bucht bewacht werden. Auf spanische Schiffe mussten sie nicht feuern. Elf Tage nach Beginn des Krieges vernichtete ein amerikanisches Geschwader die spanische Pazifikflotte in der Manilabucht, und ein Angriff auf San Francisco fand nicht statt.

Auf Battery East gibt es keine Geschütze mehr. Erhalten sind ein Teil der Stände, die Ziegelmagazine, die Querdämme aus Erde und ein Tunnel. Im Jahr zweitausendfünfzehn legte man den Weg zum neuen Aussichtspunkt absichtlich entlang der Trasse des alten gedeckten Gangs an, der Battery East und Battery West verband. Die breiten Stufen sind heute zur Brücke hin ausgerichtet, und unter dem Gras liegen die Wälle einer Stellung, deren Bau für sechzehn Geschütze begonnen wurde und die erst am Vorabend ihres einzigen Krieges erstmals bewaffnet wurde.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktGolden Gate Bridge Welcome Center
Eintrittvon außen

Offener Aussichtspunkt als Teil der Parkanlage des Presidio; vor Ort gibt es keine Toiletten und Geschäfte.

Geprüft: 26. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Das Gelände der Befestigung ist uneben: Nutzen Sie die angelegten Wege und steigen Sie für ein Foto nicht auf die abgesperrten Aufschüttungen.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Gehen Sie von den Erdwällen hinauf zum Platz vor der Brücke und zum Denkmal für den Ingenieur.

Stopp 7 von 8Weiter: Golden Gate Bridge Welcome Center

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Presidio: vom Militärposten zum Golden Gate“ — 8 Stopps, etwa 6,1 km, 3 Std..

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