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Alte und Neue Kathedrale von Salamanca

Catedral Vieja y Catedral Nueva

Zwei Kirchen ermöglichen es, das Ergebnis einer vorläufigen baulichen Lösung zu sehen, die sich über Generationen hinzog.

35 Min.
Hohe Fassade und Turm der Neuen Kathedrale von Salamanca.
Zarateman · CC0 1.0 Universal; cropped/resized for app
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Worauf achten

  • Die aneinandergrenzenden Wände der Kathedralen
  • Der Turm Torre del Gallo
  • Der gemeinsame Glockenturm
  • Die Westfassade der Neuen Kathedrale von Salamanca

Die Geschichte des Ortes

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Der hohe Glockenturm bei diesem Paar von Kirchen gehört beiden zugleich: Sein unterer Teil war zuvor der Turm der alten Kirche, und über ihm erhob sich der neue. Die Gebäude sind mit ihren Wänden zusammengewachsen, und die Südwand der großen Kathedrale ruht auf der Nordwand ihrer Nachbarin; für diese Verbindung wurde das Seitenschiff der alten Kirche schmaler gemacht und von innen verstärkt. Über der Vierung blieb ein eigener Turm erhalten, die Torre del Gallo, und die große Kathedrale, die Mariä Himmelfahrt geweiht ist, nennen die Bewohner weiterhin die Neue — wegen ihrer Nachbarschaft zu einer Kirche aus dem zwölften Jahrhundert.

Zwei Kathedralen stehen hier wegen einer vorläufigen Maßnahme, die zweihundertzwanzig Jahre dauerte.

Im Jahr eintausendvierhunderteinundneunzig erkannte das Domkapitel — der Rat der Kanoniker, der die Hauptkirche der Diözese verwaltete — seine Kirche als zu klein, zu dunkel und zu niedrig. So beschrieben die Kanoniker die heutige Alte Kathedrale von Salamanca, die der heiligen Maria vom Sitz geweiht ist. Die Universität Salamanca zog Studenten und Lehrende nach Salamanca, die Stadt wuchs, und bei großen Gottesdiensten reichte der Platz für die Gläubigen nicht aus.

Die Kanoniker waren für den täglichen Gottesdienst und die Verwaltung der Kathedrale zuständig. Ihr Unterhalt und die Ausgaben der Kirche wurden aus Zehnten, Spenden und Mieteinnahmen aus den Häusern und Ländereien des Kapitels bezahlt. Sie gewannen die Unterstützung von König Ferdinand dem Katholischen, und dieser schickte erfahrene Baumeister, um einen Bauplatz auszuwählen und Pläne für eine große Kirche zu entwerfen. Die Alte Kathedrale von Salamanca wollte man vorerst nicht antasten: Hätte man sie zuerst abgerissen, hätten Bischof, Geistlichkeit und Gläubige jahrelang ohne Kathedrale bleiben müssen. Der Grundstein für die Neue Kathedrale von Salamanca wurde am zwölften Mai eintausendfünfhundertdreizehn neben ihr gelegt. Nach ihrer Fertigstellung sollte die Alte Kathedrale von Salamanca abgerissen werden.

Generation für Generation wurde der Bau finanziert: Zu den gewöhnlichen Einnahmen kamen Almosen, Darlehen sowie Gebühren für Familienkapellen und Begräbnisplätze. Die Arbeiten wurden unterbrochen und wieder aufgenommen. Die Kanoniker, die die ursprüngliche Entscheidung getroffen hatten, starben; dann starben ihre Nachfolger. Die Neue Kathedrale von Salamanca wurde erst im August eintausendsiebenhundertdreiunddreißig eröffnet.

Während all dieser Zeit wurden in der Alten Kathedrale von Salamanca weiterhin Gottesdienste gefeiert. Als der Ersatz endlich fertig war, verzichtete das Kapitel auf den Abriss. Zu diesem Zeitpunkt ließen sich die Kirchen ohne weitere Umbauten nicht mehr voneinander trennen. Die Südwand der Neuen Kathedrale von Salamanca ruht auf der Nordwand der Alten Kathedrale von Salamanca; für diese Wand wurde das alte Seitenschiff verschmälert und von innen verstärkt. Der hohe Glockenturm der Neuen Kathedrale von Salamanca wurde unmittelbar über dem früheren Glockenturm der Alten Kathedrale von Salamanca errichtet.

Die große Kirche ist offiziell Mariä Himmelfahrt geweiht, doch in der Stadt nennt man sie im Verhältnis zur benachbarten Kirche aus dem zwölften Jahrhundert die Neue. Die Alte Kathedrale von Salamanca behielt ihren eigenen Turm über der Vierung, die Torre del Gallo, während der hohe Glockenturm beiden Gebäuden gehört. Sein unterer Teil war noch der Turm der Alten Kathedrale von Salamanca, bevor nebenan der erste Stein der Neuen Kathedrale von Salamanca gelegt wurde.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort35 Min.
Nächster PunktLa Clerecía und die Päpstliche Universität Salamanca
Eintrittmit Ticket

Im Juni 2026: Montag–Samstag 10:00–20:00, letzter Einlass 19:15; Sonntag 10:00–18:00, letzter Einlass 17:15. Allgemeine Eintrittskarte 10 Euro, Museums-Audiobegleitung inbegriffen.

Geprüft: 24. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Die später entstandenen Figuren lassen sich von außen betrachten; um die Anlage der zusammengewachsenen Kirchen zu verstehen, sind der Innenraum oder ein Rundgang außen zu dem Punkt hilfreich, an dem ihr Anschluss sichtbar ist.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Kehren Sie über die Rúa Mayor zu den Doppeltürmen von La Clerecía zurück.

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Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Das goldene Salamanca: Universität, Kathedralen und Tormes“ — 9 Stopps, etwa 3,5 km, 4 Std..

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