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Petrowski-Dock

Петровский док

Sie werden ein System verstehen, das es ermöglichte, mit der Reparatur eines Schiffes zu beginnen, ohne auf die langwierige Arbeit der Pumpen zu warten.

35–50 Min.
Schleusentore des Petrowski-Docks mit der Jahreszahl 1752 zwischen Granitwänden.
Алексей Задонский · CC BY-SA 4.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Worauf achten

  • Steinerne Arbeitskammer
  • Inschrift „Petrowski-Dock“
  • Eröffnungsdatum an der Wand

Die Geschichte des Ortes

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An der Südseite Kronstadts erstreckt sich eine lange steinerne Kammer, die durch einen Kanal mit dem Hafen verbunden ist. Hier führte man Kriegsschiffe hinein, schloss die Tore hinter ihnen und ließ das Wasser in ein tiefer gelegenes Auffangbecken ab. Das Schiff blieb auf Stützen stehen, und die Handwerker erhielten Zugang zu seinem Unterwasserteil. Nach dem Ende der Schiffsinstandsetzung wurde der Weg entlang der Kammer zu einem Museumsrundgang; an der Wand sind der Name des Docks und das Eröffnungsdatum erhalten.

Im Sommer siebzehnhundertzwanzig kam Pjotr I. hierher, um den ausgehobenen Kanal zu überprüfen. Er ging am Baugraben entlang, besichtigte die Entwässerungsmaschinen, lobte die geleistete Arbeit und befahl, die Wände mit Stein zu befestigen. Der Schöpfer der Baltischen Flotte brauchte einen Ort, an dem Kriegsschiffe vollständig repariert werden konnten, einschließlich des Teils des Rumpfes, der gewöhnlich unter Wasser verborgen ist.

Kotlin eignete sich dafür besser als die Petersburger Werften. Hier lag die Flotte an der Ausfahrt in den Finnischen Meerbusen; beschädigte Schiffe durch die flache Newamündung zurückzubringen, war schwierig. Es blieb eine weitere Aufgabe: Wie ließ sich die gewaltige Wassermenge schnell aus dem Dock entfernen? Während die Pumpen eine gewöhnliche Dockkammer leer pumpten, konnten Zimmerleute und Kalfaterer den Boden des Schiffes nicht erreichen.

Pjotr ließ hinter den Docks ein separates Becken ausheben, das tiefer lag als sie. Das Schiff fuhr aus dem Hafen durch den Kanal hinein, und hinter ihm schloss man die Schleusentore. Dann ließ man das Wasser im freien Gefälle in das tiefer gelegene Auffangbecken ab. Der Rumpf senkte sich auf zuvor aufgestellte Stützen, und die Arbeiter erhielten Zugang zum Kiel und zur Unterwasserbeplankung. Den Pumpen blieb nur noch, das Auffangbecken vom Wasser zu befreien; die Reparatur wurde dadurch nicht behindert.

Die Arbeiten begannen im Jahr siebzehnhundertneunzehn, doch Pjotr sah nur die Baustelle. Im Herbst siebzehnhundertvierundzwanzig übergab er den Kanal und die Docks dem Admiralitätskollegium, das die Flotte verwaltete, und starb vier Monate später. Den Dockbaugraben vollendete man erst nach seinem Tod, anschließend kam der Bau fast zum Stillstand.

Im Jahr siebzehnhundertzweiunddreißig entsandte man Johann Ludwig Luberas von Pott, einen Militäringenieur, zur Besichtigung des unvollendeten Systems; er sollte das Dock in einen betriebsfähigen Zustand versetzen. Luberas ließ das tiefer gelegene Becken verbreitern und vertiefen und gestaltete den Wasserablauf um. Danach lief das Wasser aus der Reparaturkammer in etwa einem Tag ab. Gerade der Höhenunterschied zwischen Dock und Becken verwandelte den langen Steingraben in eine Anlage zur Wartung der Flotte.

Am dreißigsten Juli siebzehnhundertzweiundfünfzig hob Jelisaweta Petrowna, Peters Tochter, die Schleusenschütze eigenhändig an und befahl, den Kanal nach ihrem Vater zu benennen. Zwei Tage später fuhr das größte Schiff der russischen Flotte hier ein – die hundertzwanzigkanonige „Imperatriza Anna“. Luberas erhielt den Orden des Heiligen Andreas des Erstberufenen und starb im selben Jahr.

Bis zweitausendsechs reparierte man hier Schiffe. Heute verläuft entlang der Südseite der ehemaligen Arbeitskammer ein Museumsrundgang, und an der Wand ist die Inschrift „Petrowski-Dock“ sowie das Jahr seiner Eröffnung erhalten – siebzehnhundertzweiundfünfzig. Der Name gehört dem Mann, der die Konstruktion des Docks vorgab; das Datum denjenigen, die es siebenundzwanzig Jahre nach seinem Tod in Betrieb nahmen.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort35–50 Min.
Nächster PunktPetrowski-Park und Petrowskaja-Anlegestelle
Eintrittmit Ticket

Vom 1. Mai bis 30. September — täglich 11:00–18:00, Kasse bis 17:30; vom 1. Oktober bis 30. April ist Mittwoch Ruhetag.

Geprüft: 24. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Besichtigen Sie die Anlage nur von den für Besucher geöffneten Bereichen aus. Der innere Weg kann unzugänglich sein; die Absperrungen schützen hier keine Dekoration, sondern ein tiefes technisches Bauwerk.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Verlassen Sie den Dockbereich in Richtung Park und gehen Sie zum Denkmal und zum Wasser hinunter.

Stopp 3 von 8Weiter: Petrowski-Park und Petrowskaja-Anlegestelle

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Kronstadt: Seefestung und Stadt der Flotte“ — 8 Stopps, 3,3 km, 4–5 Std..

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