Schau dich zuerst um
Worauf achten
- Einstiegsplattform
- Kabinen
- Seil
- Technischer Teil der Station
Die Geschichte des Ortes
An der Einstiegsplattform beginnen die Kabinen ihre Fahrt zur oberen Plattform, und hinter der Absperrung fällt bereits ein steiler Hang ab. Nach einer Unterbrechung von vierundsechzig Tagen nimmt die Linie wieder Fahrgäste auf: An der Station wurden Teile der ersten Bremse ersetzt, der Notfallplan neu zusammengestellt und das System drei Tage lang gemeinsam mit der Feuerwehr überprüft. Der technische Teil bleibt in der Nähe, auch wenn man aus der Warteschlange gewöhnlich nur die Kabinen und das Seil sieht.
Die untere Station wird hier Antriebsplattform genannt. Hinter dem Passagierbereich befinden sich der Motor und die Bremsanlage, die das Seil ziehen und die Bewegung aller achtzehn Kabinen steuern. Von hier verläuft die Linie zweieinhalb Kilometer zwischen den Schluchten El Tejado und Vásconez und steigt von einer Höhe von dreitausendeinhundertsiebzehn Metern bis nach Cruz Loma an – fast achthundertdreißig Meter höher.
Am sechsten Juli zweitausenddreiundzwanzig gegen halb fünf Uhr nachmittags brachte eine Störung im Bremssystem die Kabinen über dem Hang zum Stillstand. Siebenundzwanzig Menschen blieben zwischen den Stationen hängen; andere konnten Cruz Loma nicht verlassen. Das technische Team wollte die Fahrgäste auf demselben Weg zurückbringen, auf dem sie hinaufgefahren waren: den Antrieb wiederherstellen und die Kabinen bis zu dieser unteren Plattform bringen. So sahen es die internen Vorschriften vor – die Menschen sollten in den Kabinen bleiben, und ein Abstieg an Seilen galt als letztes Mittel.
Die Störung ließ sich nicht schnell beheben. Die Rettungsdienste wurden zwei Stunden nach dem Stillstand über den Vorfall informiert, doch die Techniker versuchten weiterhin, die Linie wieder in Betrieb zu nehmen. Die Bergretter der Feuerwehr Quito verfolgten ein anderes Ziel: die Menschen herauszuholen, ohne die Reparatur abzuwarten. Gegen halb zehn Uhr abends erreichten sie die Kabinen, die der unteren Station am nächsten hingen, befestigten Seile und begannen, die Fahrgäste einzeln auf den Hang hinabzulassen. Von der oberen Plattform wurden Menschen in elf Pick-ups nach unten gebracht; einige hatten sich zuvor entschieden, zu Fuß abzusteigen.
Bis halb drei Uhr nachts stellte das technische Team den Betrieb schließlich wieder her. Die übrigen Kabinen kamen langsam an der Station an. Bis vier Uhr morgens hatten die Retter ihre Arbeit beendet: Alle fünfundsiebzig Menschen wurden unverletzt herausgebracht.
Danach war die Seilbahn vierundsechzig Tage lang außer Betrieb. Die Betreiber brachten Teile der ersten Bremse heran und ersetzten sie, gestalteten den Notfallplan um und testeten das System drei Tage lang unter Aufsicht der Feuerwehr. Heute erfolgt der Einstieg wieder von dieser Antriebsplattform aus: Ihr technischer Name verweist auf die Anlage, die in jener Nacht die Kabinen zunächst am Hang festhielt und die letzten von ihnen dann wieder hierher brachte.
Praktisch vor Ort
Geöffnet nach dem allgemeinen Fahrplan des TelefériQo. Das letzte Ticket wird an Werktagen um 17:00, an Wochenenden und Feiertagen um 17:30 verkauft; die Talfahrt ist bis zur Schließung der Station möglich.
Geprüft: 29. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.Prüfen Sie vor dem Einsteigen die Betriebsmeldungen und folgen Sie den Anweisungen des Personals. Beginnen Sie den Aufstieg nicht, wenn Sie sich bereits hier unwohl fühlen.
