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Parc de l’Esplanade

Parc de l’Esplanade

Der Exerzierplatz wird einen großen imperialen Feldzug auf eine Zeile neben dem Namen eines Freiwilligen reduzieren.

15 Min.
Pulvermagazin mit grünem Dach im Parc de l’Esplanade
Jeangagnon · CC BY-SA 4.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Worauf achten

  • Bronzener Soldat
  • Gewehr
  • Fahne
  • Seitenplatte mit Namen

Die Geschichte des Ortes

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Im Sommer gibt es im Parc de l’Esplanade einen Spielplatz und Wasserspiele für Kinder, im Winter wird hier eine Eisbahn angelegt. Das freie Feld an der Festungsmauer entstand für eine andere Übung.

Als Esplanade bezeichneten die Militärs ein offenes, eingeebnetes Gelände neben den Befestigungsanlagen. Von siebzehnhundertneunundsiebzig bis siebzehnhundertdreiundachtzig sprengten Ingenieure hier Felsen, verfüllten alte Steinbrüche und ebneten das Gelände ein. Zwischen der städtischen Bebauung und der Mauer ließ man Raum für die Garnison. Soldaten übten, die Formation zu halten, nahmen an Inspektionen teil und stellten Übungsgefechte nach. Morgens wurden von hier aus Wachen zu Posten überall in Québec eingeteilt.

Am dreißigsten Oktober achtzehnhundertneunundneunzig stellte man auf der Esplanade das erste kanadische Kontingent auf, das nach Übersee zum Kriegseinsatz aufbrechen sollte. Das Britische Empire war mit zwei Burenrepubliken im südlichen Afrika in den Krieg eingetreten; als Buren bezeichnete man die Nachkommen niederländischer Siedler. Die kanadische Regierung erklärte sich bereit, etwa tausend Männer zu entsenden, beschränkte die Anwerbung jedoch auf Freiwillige. Jeder musste selbst entscheiden, ob er bereit war, in einen imperialen Krieg aufzubrechen.

Unter den hier aufgestellten Soldaten war Gefreiter Curphy aus der Québecer Kompanie „F“. In der Rekrutenliste steht seinem Namen gegenüber: „Zivilist“. Einen genauen Beruf nennt der Eintrag nicht; bei den meisten seiner Kameraden stehen dort die Namen von Armee- und Milizeinheiten. Curphy kam unmittelbar aus dem Zivilleben zum Bataillon.

Nach der Zeremonie begaben sich die Soldaten zum Schiff Sardinian. Einen Monat später ging das Bataillon im südlichen Afrika an Land. Kugeln waren nur eine der Gefahren dieses Feldzugs: In den Militärlagern verbreitete sich Typhus. Am achtzehnten April neunzehnhundert starb Curphy daran in Bloemfontein und wurde dort begraben.

Am fünfzehnten August neunzehnhundertfünf eröffnete man am Abfahrtsort des Kontingents ein Denkmal für die gefallenen Québecer. Der bronzene Soldat hält ein Gewehr und die Kanadische Red Ensign. Auf einer Seitenplatte sind elf Menschen aus Québec aufgeführt, die in diesem Krieg starben. Zwischen Dienstgraden und Regimentsnamen steht bei Curphys Namen weiterhin das Wort „Zivilist“.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktDie Zitadelle von Québec von außen
Eintrittvon außen

Der Park ist als öffentlicher Raum geöffnet. Die Wasserspiele sind saisonal in Betrieb, gewöhnlich von Mitte Mai bis Mitte September, täglich von 9:00 bis 21:00 bei Temperaturen von mindestens 18 Grad. Der Zugang ins Innere des Pulvermagazins hängt vom Führungsbetrieb ab.

Geprüft: 30. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Besichtigen Sie das Magazin nur von der zugelassenen Seite aus und versuchen Sie nicht, hinter die abgesperrten Umzäunungen zu gelangen. Im Park gibt es nur wenige sichtbare Spuren der alten Ereignisse, deshalb ist es wichtiger, die Erzählung mit der Offenheit des Geländes in Beziehung zu setzen.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Folgen Sie der Mauer in Richtung der aufragenden Wälle der Zitadelle von Québec.

Stopp 6 von 8Weiter: Die Zitadelle von Québec von außen

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Festungsmauern von Québec: Tore und die Zitadelle von Québec“ — 8 Stopps, etwa 2,1 km, 2–3 Stunden.

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