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Porte Saint-Jean

Porte Saint-Jean

Diese Station zeigt, wie der Stadtverkehr zunächst den alten Durchgang zerstörte und dann die Form des neuen bestimmte.

18 Min.
Steinmauer und Porte Saint-Jean mit Zinnen und Turm
Pierre-Olivier Fortin · CC BY-SA 3.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Worauf achten

  • Breiter Durchfahrtsbogen
  • Wappen Kanadas
  • Weg über den Toren

Die Geschichte des Ortes

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Der Name Saint-Jean erschien hier vor der Errichtung der Tore. Mitte des siebzehnten Jahrhunderts legte der Landvermesser und Ingenieur Jean Bourdon eine Straße von Québec zu seinem Besitz an, dem fief Saint-Jean. Die Straße behielt seinen Namen. Als die westliche Befestigungslinie an den heutigen Standort verlegt wurde, ließ man in der Mauer einen Durchgang für diese Straße und gab ihm denselben Namen.

Bis eintausendachthundertsechsundsechzig standen hier Tore mit zwei Durchfahrten für Kutschen und zwei Durchgängen für Fußgänger. Durch die großen Bögen passte eine Pferdestraßenbahn – ein Wagen auf Schienen, der von Pferden gezogen wurde. Die Ladenbesitzer auf beiden Seiten der Mauer waren von diesem Weg abhängig: Die Rue Saint-Jean verband die Altstadt mit der wachsenden Vorstadt.

In den neunziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts erkannte der Eisenbahnunternehmer Horace Jansen Beemer in der elektrischen Straßenbahn der Stadt eine neue Einnahmequelle. Er erhielt vom Stadtrat eine exklusive Konzession zum Aufbau eines Netzes und versuchte, amerikanische Investoren zu gewinnen. Die Instabilität an der Börse schreckte die Geldgeber ab, und im Jahr eintausendachthundertsechsundneunzig musste Beemer die Konzession an die Quebec District Railway Company übertragen, behielt jedoch das Recht, das Unternehmen zurückzukaufen.

Die Gesellschaft vereinigte die bisherigen Linien und begann mit der Elektrifizierung. Die Wagen brauchten Oberleitungen über den Schienen, doch die steinernen Gewölbe von Saint-Jean ließen dafür keinen Platz. Im Jahr eintausendachthundertsiebenundneunzig ordnete die Stadt den Abbruch der Tore an. Im Sommer fuhren elektrische Wagen durch die Straße, und ein Jahr später erwarb Beemers Unternehmen das bereits in Betrieb befindliche Netz zurück. Der Unternehmer überstand den Verlust der Investoren; der Bogen nicht.

Zweiundvierzig Jahre lang blieb zwischen den Mauerabschnitten eine offene Durchfahrt. Die heutigen Tore wurden im Jahr eintausendneunhundertneununddreißig errichtet, als ein bundesweites Arbeitsbeschaffungsprogramm Menschen Arbeit verschaffte, die während der Großen Depression arbeitslos geworden waren. Die Bauleute übernahmen das mittelalterliche Erscheinungsbild der Tore, das bereits Lord Dufferin vorgeschlagen hatte, der Generalgouverneur, der sich für den Erhalt der Befestigungen von Québec einsetzte. Für die Fahrbahn schufen sie einen breiten Bogen: Der Verkehr, der die früheren Tore einst zerstört hatte, bestimmte die Abmessungen der neuen.

Über dem Bogen ist das Wappen Kanadas angebracht. Darunter führt die Straße weiter, die Jean Bourdon zu seinem fief Saint-Jean angelegt hatte; von den wegen der Straßenbahnleitungen abgetragenen Toren ist an dieser Stelle kein einziger Gewölbebogen erhalten.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort18 Min.
Nächster PunktParc de l’Artillerie
Eintrittvon außen

Durchfahrt und Außenbesichtigung sind jederzeit möglich. Die Stege und Museumspunkte der Parkverwaltung sind saison- und wetterabhängig geöffnet; die Öffnungszeiten von Kassen und Führungen wurden für 2026 gesondert geprüft.

Geprüft: 30. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Sehen Sie sich die Tore zunächst von außen an, gehen Sie dann unter dem Bogen hindurch und vergleichen Sie beide Fassaden. Bleiben Sie nicht auf der Fahrbahn stehen: Den besten Blick haben Sie von den Fußgängerbereichen an den Seiten.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Halten Sie sich hinter den Toren links und folgen Sie den Befestigungen zu den ehemaligen Militärgebäuden.

Stopp 2 von 8Weiter: Parc de l’Artillerie

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Festungsmauern von Québec: Tore und die Zitadelle von Québec“ — 8 Stopps, etwa 2,1 km, 2–3 Stunden.

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