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Park Zwetnik

Парк «Цветник»

Hier wird deutlich, wie aus einem sumpfigen Gelände ein Kurpark wurde und wo die Grenze für private Bebauung verlief.

15 Min.
Park Zwetnik mit Blumenbeeten und der blauen Lermontow-Galerie vor dem Maschuk.
Vyacheslav Bukharov · CC BY-SA 4.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Worauf achten

  • Metalleingangsbogen
  • Gebäude des ehemaligen Kaffeehauses
  • Kurort-Blumenbeete
  • Lermontow-Bäder

Die Geschichte des Ortes

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Der Kurpark erstreckt sich vor den Lermontow-Bädern; zu seinem Eingang führt ein Metallbogen, der erst in den zweitausender Jahren aufgestellt wurde. Wege, Blumenbeete und Bänke sind für eine Pause zwischen Heilbehandlungen gedacht: Hier spazierte man, hörte Militärmusikern zu, und eine Saisonkarte gewährte Zugang zu den Parks und den gemeinsamen Quellen. Als der Garten Nikolaevski-Zwetnik hieß, verwies der erste Teil des Namens auf das Bädergebäude und der zweite auf seine Blumenbeete; der frühere Name wurde auf „Zwetnik“ verkürzt. Seitlich des Bogens liegen heute ein Kurortmuseum, eine Galerie und ein Kaffeehaus nebeneinander.

Im Jahr neunzehnhundertfünf beschloss der örtliche Konditor Alexander Gukasow, am Eingang zum Nikolaevski-Zwetnik ein großes Kaffeehaus zu bauen. Ein kleines Lokal besaß er bereits: Gukasow verdiente mit Backwaren und dem Verkauf von Kaffee. Die Zahl der Kurgäste wuchs, und täglich kam durch den Parkeingang gerade das für ihn vorteilhafteste Publikum.

Der Vorschlag wirkte vorsichtig: Das Gebäude sollte an die Stadt übergehen, Gukasow selbst aber sein Mieter bleiben. Die Stadtverwaltung billigte das Projekt. Dagegen trat die Verwaltung der Kaukasischen Mineralwässer auf – die Behörde, die für die Quellen und das Kurgebiet zuständig war. Das Gesetz verbot private Bebauung dort, wo Mineralwasser an die Oberfläche trat. Das Kaffeehaus lag genau an der umstrittenen Grenze.

Den Grund für diese Strenge verbergen die heutigen Blumenbeete und Wege. Im Jahr achtzehnhundertachtundzwanzig lag hier ein hügeliges Ödland mit sumpfigen Stellen: Wasser floss vom Heißberg herab und sammelte sich vor den neuen Nikolaevski-Bädern, die heute Lermontow-Bäder heißen. General Georgi Emmanuel beauftragte damit, dieses Gelände in einen Ort für Kurspaziergänge zu verwandeln. Die Architekten Giuseppe und Johann Bernardazzi ebneten das Gelände ein, gaben einem natürlichen Becken eine regelmäßige Form und legten Sandwege, Blumenbeete, Bänke und einen niedrigen Holzzaun an. Im Jahr achtzehnhundertneunundzwanzig betraten die ersten Besucher diesen Ort.

Den Garten vor den Nikolaevski-Bädern nannte man Nikolaevski-Zwetnik. Die Blumen gaben den zweiten Teil des Namens, der erste verwies auf das Bädergebäude. Bis zur Mitte des Jahrhunderts spazierte man hier zwischen den Heilbehandlungen und hörte Militärmusikern zu. Seit achtzehnhundertzweiundsiebzig wurde für den Eintritt bezahlt: Eine Saisonkarte erlaubte den Besuch öffentlicher Parks, das Hören von Musik und das Trinken von Wasser aus gemeinsamen Quellen. Der Menschenstrom führte durch ein einziges eingezäuntes Kurgebiet – genau deshalb wählte Gukasow dessen Rand für sein neues Lokal.

Der Streit mit der Verwaltung der Kaukasischen Mineralwässer verzögerte den Bau fast vier Jahre. Am ersten Juli neunzehnhundertneun eröffnete Gukasow das Kaffeehaus schließlich. Es wurde rasch beliebt; besonders berühmt wurden seine Vanillebrötchen. Der Konditor erhielt einen Platz am Haupteingang, doch ein Gebäude innerhalb des geschützten Kurgebiets durfte er nicht errichten.

Nach der Revolution wurde das Kaffeehaus in eine Kantine verwandelt, die Innenräume und einzelne Teile der Fassade wurden umgestaltet. Später gaben Restauratoren dem Gebäude sein früheres Aussehen zurück. Heute befinden sich im ersten Stock ein Kurortmuseum und eine Kunstgalerie, im zweiten Stock arbeitet wieder ein Kaffeehaus.

Der heutige Metallbogen wurde im Jahr zweitausendeins neben dem Gebäude Gukasows aufgestellt. Der Namensbestandteil „Nikolaevski“ verschwand aus der Parkbezeichnung, „Zwetnik“ blieb. Das Kaffeehaus steht noch immer seitlich des Bogens – an ebenjener Grenze, wegen der der Konditor vier Jahre warten musste.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktLermontow-Galerie
Eintrittfrei zugänglich

Offenes Stadtgebiet ohne Eintrittskarte; einzelne Durchgänge können wegen Arbeiten oder Veranstaltungen vorübergehend gesperrt sein.

Geprüft: 12. Juli 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Den Park können Sie direkt von den Alleen aus betrachten: An der Oberfläche sind keine Spuren des früheren Sumpfgebiets geblieben, deshalb ist es wichtiger, die Erzählung mit dem ebenen Gelände zu vergleichen.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Gehen Sie die Allee entlang zur blauen Galerie.

Stopp 1 von 8Weiter: Lermontow-Galerie

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Pjatigorsk: Wasser, Maschuk und Lermontow“ — 8 Stopps, etwa 6,4 km + Transfer, 4–4,5 Std..

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