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Esplanade du Trocadéro

Esplanade du Trocadéro / Parvis des Droits de l'Homme

Hier gewinnen Sie an Höhe und erleben den ersten Kontrast zwischen der repräsentativen Terrasse und dem Saal darunter.

15 Min.
Der Eiffelturm, vom Trocadéro aus über die Seine gesehen.
AlfvanBeem · CC0 1.0; cropped/resized for app
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Schau dich zuerst um

Worauf achten

  • Die Flügel des Palais de Chaillot
  • Die steinerne Terrasse
  • Der Eiffelturm
  • Die Fontaines du Trocadéro

Die Geschichte des Ortes

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Die breite steinerne Terrasse liegt zwischen den Flügeln des Palais de Chaillot und öffnet sich zum Eiffelturm und zu den Fontaines du Trocadéro. Darunter hob man einen riesigen Theatersaal aus, den die französische Regierung den Vereinten Nationen in den Nachkriegsjahren für die Dauer des Baus ihres ständigen Sitzes in New York überließ. In den siebziger Jahren baute man den Saal radikal um; heute befindet sich hier die Salle Jean Vilar des Théâtre national de Chaillot. Der offizielle Name der steinernen Fläche lautet Parvis des Libertés et des Droits de l’Homme.

Der Name „Trocadéro“ kam aus Spanien nach Paris. Im Jahr eintausendachthundertdreiundzwanzig schickte der französische König Louis XVIII. ein Heer, um dem spanischen König Ferdinand VII. die uneingeschränkte Herrschaft zurückzugeben. Der Befehlshaber der Expedition, der Herzog von Angoulême, nahm das Fuerte del Trocadero in der Bucht von Cádiz ein; nach dem Fall des Forts kapitulierte Cádiz, und Ferdinand kehrte auf den Thron zurück. Nach diesem Sieg wurden ein Pariser Hügel, später ein Palais und die Gärten benannt. Die Schlacht selbst fand nicht hier statt.

Die steinerne Fläche zwischen den Flügeln des heutigen Palais de Chaillot trägt noch einen weiteren offiziellen Namen: Parvis des Libertés et des Droits de l’Homme. Er bezieht sich auf ein Ereignis, das genau hier stattfand – allerdings nicht auf der offenen Terrasse, sondern darunter.

Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der ständige Sitz der Vereinten Nationen in New York noch gebaut. Die französische Regierung stellte den Vereinten Nationen das Palais de Chaillot mit seinem riesigen, unter der Esplanade ausgehobenen Theatersaal zur Verfügung. Im Herbst eintausendneunhundertachtundvierzig kamen Vertreter von achtundfünfzig Staaten hierher. Sie mussten entscheiden, ob man sich auf Rechte einigen könne, die jedem Menschen unabhängig von seinem Land und dessen Gesetzen zustehen.

Eleanor Roosevelt, die Witwe eines amerikanischen Präsidenten, vertrat die Vereinigten Staaten und leitete die Kommission, die die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte vorbereitete. Sie setzte sich für eine Abstimmung während dieser Sitzung ein. Zwei Jahre lang hatten Juristen und Diplomaten über jede Bestimmung gestritten; nun schlug die sowjetische Delegation erneut Änderungen vor und verlangte, die Entscheidung um ein weiteres Jahr zu verschieben.

Roosevelt räumte vor den Versammelten ein, dass der Text nicht einmal ihre eigene Delegation vollständig zufriedenstelle. Eine weitere Überarbeitung, sagte sie, werde dennoch keiner Regierung alles Gewünschte verschaffen. Es stand durchaus etwas Konkretes auf dem Spiel: Die Erklärung hatte nicht die Kraft eines internationalen Vertrags und sah keine Bestrafung von Rechtsverletzern vor. Roosevelt schlug vor, den gemeinsamen Standard sofort zu verabschieden und anschließend einen verbindlichen Vertrag sowie Mittel zu seiner Durchsetzung auszuarbeiten.

Am zehnten Dezember eintausendneunhundertachtundvierzig stimmten achtundvierzig Staaten für die Erklärung. Niemand stimmte dagegen; acht Delegationen enthielten sich, zwei nahmen nicht an der Abstimmung teil. Der Präsident der Versammlung nannte Roosevelt die Person, der es zu verdanken sei, dass die Arbeit zu Ende geführt werden konnte, und der Saal erhob sich, um ihr zu applaudieren.

Die verbindlichen internationalen Pakte wurden erst im Jahr eintausendneunhundertsechsundsechzig angenommen, vier Jahre nach Roosevelts Tod. Den großen Saal, in dem die Abstimmung stattfand, baute man in den siebziger Jahren radikal um; heute befindet sich an seiner Stelle die Salle Jean Vilar des Théâtre national de Chaillot. Seit eintausendneunhundertfünfundachtzig trägt die darüberliegende steinerne Terrasse den Namen der Freiheiten und Menschenrechte.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktPont d’Iéna
Eintrittvon außen

Offene städtische Esplanade; Zugang und Aussichtszonen können sich aufgrund von Veranstaltungen, Sicherheitsmaßnahmen, Wetter oder Arbeiten in den Gärten ändern.

Geprüft: 28. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

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Nächster Schritt

Wie weiter?

Lassen Sie das Palais hinter sich und gehen Sie entlang der Fontänen hinunter zur Überquerung.

Stopp 1 von 8Weiter: Pont d’Iéna

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Das repräsentative Paris: vom Trocadéro bis zur Pont Alexandre III“ — 8 Stopps, ca. 6,2 km, 3,5–4,5 Stunden.

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