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Weiße Biegung des alten Hafens

ميناء مطرح القديم

Ein leerer Platz am Hafeneingang bewahrt die Geschichte eines Segelschiffs, das man unversehrt hierherbrachte, um daraus ein künftiges Denkmal zu machen.

12 Min.
Die alte Corniche von Matrah mit weißen Fassaden am Wasser.
Katiyer · CC BY-SA 4.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Worauf achten

  • Die weißen Fassaden
  • Die Biegung des alten Hafens
  • Die Linie der Corniche von Matrah
  • Der Hafeneingang

Die Geschichte des Ortes

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Die weißen Fassaden zeichnen die Biegung des alten Hafens von Matrah nach. Noch vor wenigen Jahrzehnten lag an seinem Eingang ein großes Holzschiff mit hohen Masten – die „Atiyyat al-Rahman“, das „Geschenk des Barmherzigen“. Heute ist hier nichts mehr davon übrig.

Das Schiff wurde im Jahr eintausendneunhundertvierundzwanzig in der Stadt Sur für die Familie al-Bilal gebaut, die vom Seehandel lebte. Es war eine Ghanja – ein großes omanisches Segelschiff mit einer Tragfähigkeit von etwa zweihundertzwanzig Tonnen. Etwa zwanzig Seeleute und Jungen, die man auf die Fahrten mitnahm, damit sie das Handwerk lernten, fuhren darauf. Aus Ostafrika brachte man Mangrovenstangen, in den Häfen des Persischen Golfs nahm man irakische Datteln an Bord und verkaufte sie anschließend im Jemen und in Indien.

Das Segelschiff ernährte die Familie fast ein halbes Jahrhundert lang. Es stieß mit einem Dampfschiff zusammen, brach sich den Bug und erreichte Bahrain, wo Handwerker aus Sur neue Teile einbauten. Nach einem weiteren Unfall bei Aden musste ein Teil der Bordwand ersetzt werden. Das Schiff lief erneut aus, selbst als andere Besitzer große Segelschiffe verkauften und an Land nach Verdienst suchten.

Im Jahr eintausendneunhundertdreiundsiebzig begann die Generaldirektion für Entwicklung, alte omanische Schiffe für Denkmäler des Seehandels zu erwerben. Scheich Hamad bin Khalfan al-Bilal, der Älteste in der Besitzerfamilie, erklärte sich bereit, die „Atiyyat al-Rahman“ zu übergeben: Er wollte, dass man sich in der Hauptstadt an die Schiffbauer von Sur erinnerte. Den Transport des Schiffes übertrug man seinem Verwandten Nasser bin Hamad al-Bilal – einem erfahrenen Kapitän, der diese Ghanja viele Jahre lang geführt hatte.

Nasser überprüfte die alten Planken, stellte eine Besatzung zusammen und brachte das Schiff nach Maskat. Am Hafeneingang wollte man es an Land ziehen und als Denkmal stehen lassen. Der Kapitän schlug vor, den Hebevorgang mit seinen eigenen Seeleuten durchzuführen. Er warnte die Beamten: Der hölzerne Rumpf hatte ein halbes Jahrhundert an Fahrten und mehrere schwere Reparaturen überstanden, deshalb könnte die eiserne Ausrüstung ihn auseinanderbrechen.

Den Auftrag für die Bergung gab man dennoch einem Unternehmen, das sich nicht mit alten Schiffen beschäftigte. Die Arbeiter legten ein Stahlseil um die Mitte des Rumpfs und begannen zu ziehen. Die Ghanja brach in zwei Hälften.

Das Schiff, das Nasser unversehrt nach Maskat gebracht hatte, blieb beschädigt an der Corniche von Matrah liegen. Die Einwohner der Stadt sahen seine Trümmer noch lange, dann wurden sie entfernt. Jetzt gibt es am Eingang des alten Hafens weder Rumpf noch Masten; die weißen Fassaden stehen dort, wo das maritime Denkmal bei seiner Aufstellung zugrunde ging.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort12 Min.
Nächster PunktWeißer Weihrauchbrenner von Riyam über Riyam
Eintrittaußen, Corniche

Die öffentliche Uferpromenade ist von außen zugänglich. Hafen- und Betriebsbereiche sind nicht Teil der Route.

Geprüft: 24. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Schauen Sie vom öffentlichen Teil der Corniche von Matrah aus, halten Sie sich nicht bei privaten Türen auf und achten Sie aufmerksam auf den Verkehr neben der Straße.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Lassen Sie den alten Hafen hinter sich und gehen Sie zum weißen Weihrauchbrenner von Riyam, der sich über Riyam erhebt.

Stopp 7 von 8Weiter: Weißer Weihrauchbrenner von Riyam über Riyam

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Matrah: Hafen, Souk und der Weg über der Bucht“ — 8 Stopps, 3,4 km, 3–3,5 Stunden.

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