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Darsena

Darsena di Milano

Die Hafenanlage wird die Stadtstraße mit dem großen Versuch verbinden, einen Schifffahrtsweg von Mailand nach Pavia anzulegen.

15 Min.
Weites Becken der Darsena mit Booten und Gebäuden entlang der Uferpromenade an einem sonnigen Tag
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Worauf achten

  • Weites Becken der Darsena
  • Eingang des Naviglio Grande
  • Beginn des Naviglio Pavese
  • Ponte del Trofeo

Die Geschichte des Ortes

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Der Naviglio Grande endet in einem weiten Becken, auf der gegenüberliegenden Seite beginnt der Naviglio Pavese. Dazwischen liegt die Darsena: So nennt man auf Italienisch ein Hafenbecken, in dem Schiffe anlegen, entladen und auf die nächste Fahrt warten konnten. Lastkähne, Anlegestellen und Silos für Sand und Kies gibt es hier nicht mehr, doch das Wasser fließt weiterhin durch denselben Knotenpunkt.

Der Ort wurde gewählt, weil der Naviglio Grande schon im Mittelalter bis zu einem kleinen künstlichen See von Sant’Eustorgio an der Stadtmauer reichte. Im Jahr eintausendsechshundertdrei ließ der spanische Gouverneur von Mailand, Pedro Enríquez de Acevedo, Graf von Fuentes, den See zu einem echten Hafen erweitern. Zugleich strebte er weit mehr an: Von hier aus wollte er einen schiffbaren Kanal nach Pavia anlegen, weiter zum Tessin und zum Po, und Mailand damit einen Wasserweg zur Adria eröffnen.

Die Regierung nahm für den Bau fünfzigtausend Scudi auf, die übrigen Kosten wurden durch Abgaben auf Gemeinden und Grundbesitzer verteilt, denen Einnahmen aus Handel und Bewässerung versprochen wurden. Die Ingenieure erweiterten die Darsena und machten den ersten Abschnitt des künftigen Naviglio Pavese schiffbar. Es blieb noch viel Arbeit, doch Fuentes beschloss zu feiern.

Für den Gouverneur bereitete man eine reich geschmückte Prunkbarke vor – einen Bucintoro. Mit seinem Gefolge fuhr er auf dem fertigen Abschnitt. Direkt an der Ausfahrt aus der Darsena errichtete man das marmorne Trofeo del Fuentes. Die Inschrift verkündete, die Gewässer des Lago Maggiore und des Comer Sees seien bereits mit dem Tessin und dem Po verbunden, die Ländereien würden fruchtbarer und der Handel sicherer und leichter.

Der Kanal erreichte Pavia damals nicht. Die Kosten stiegen, die Grundbesitzer stritten über die Abgaben, und die Einwohner von Pavia fürchteten, der neue Weg werde ihnen ihre frühere Stellung im Handel nehmen. Nach dem Tod von Fuentes im Jahr eintausendsechshundertzehn verlangten die Beamten einen ausführlichen Bericht. Ein Jahr später stellte sein Nachfolger den Bau ein, verkaufte die vorbereiteten Materialien und leitete das Wasser aus den fertigen Abschnitten auf die Felder um. Mailand erhielt die Darsena, doch die Prunkbarke fuhr auf einer Strecke, die nach einigen Kilometern endete.

Der Schifffahrtsweg nach Pavia wurde erst im Jahr eintausendachthundertneunzehn vollendet. Das Trofeo stand noch lange über dem Ursprung des Kanals, bis man es im Jahr eintausendachthundertzweiundsiebzig abtrug. Einige Marmorplatten brachte man in das Museum des Castello Sforzesco.

Die Brücke mit dem Denkmal gibt es hier nicht mehr in ihrer früheren Form, doch sie heißt weiterhin Ponte del Trofeo. Unter ihr beginnt der Naviglio Pavese – eben jener Kanal, dessen Vollendung die Inschrift fast zwei Jahrhunderte vor dem Abschluss der Arbeiten verkündete.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktVicolo dei Lavandai
Eintrittvon außen

Die Uferpromenaden der Darsena sind als offener städtischer Raum zugänglich. Bootsfahrten und Anlegedienste sind nicht in die Route eingeschlossen: Ihre Fahrpläne sind saisonabhängig und müssen gesondert geprüft werden.

Geprüft: 29. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Bleiben Sie auf den offenen Abschnitten der Uferpromenade und steigen Sie nicht zu den geschlossenen oder betrieblichen Bereichen am Wasser hinab. Wählen Sie in belebten Zeiten einen ruhigen Aussichtspunkt, statt das gesamte Becken zu umrunden.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Wählen Sie die Alzaia und suchen Sie die von ihr abgehende Wäschergasse.

Stopp 4 von 6Weiter: Vicolo dei Lavandai

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Die südlichen Tore Mailands und die Navigli-Kanäle“ — 6 Stopps, etwa 2 km, etwa 2,5 Stunden.

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