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Birrarung Wilam Common Ground

Birrarung Wilam (Common Ground)

Hier kehrt ein Handwerk aus der Museumsvitrine zu den Zeremonien der Gemeinschaften am Fluss zurück.

20 Min.
Birrarung Wilam Common Ground im Birrarung-Marr-Park
Shkuru Afshar · CC BY-SA 4.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Worauf achten

  • Erdhügel
  • Gusseiserner Weg aus zwei Aalen
  • Fünf Metallschilde
  • Hölzerne Botschaftsstäbe

Die Geschichte des Ortes

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„Birrarung Wilam“ bedeutet „Lager am Fluss“. Im Inneren eines niedrigen Erdhügels bei ArtPlay liegen Gegenstände, die indigene Gemeinschaften aus ganz Victoria hierher gebracht haben. Sie wurden während der Zeremonie in die Erde gelegt, für die dieser Ort geschaffen wurde.

Im Jahr neunzehnhundertneunundneunzig sahen die Künstlerinnen Vicki Couzens, Lee Darroch und Treahna Hamm in einer Museumssammlung zwei im neunzehnten Jahrhundert gefertigte Mäntel aus Possumfellen. Couzens gehört zu den Kirrae Whurrong und den Gunditjmara, Darroch zu den Yorta Yorta, Mutti Mutti und Trawlwoolway, Hamm zu den Yorta Yorta. Alle drei verdienten ihren Lebensunterhalt mit Kunst und leiteten Kurse in Gemeinschaften. Nach Umsiedlungen in Missionen und dem Zerbrechen familiärer Bindungen kam die Herstellung solcher Mäntel beinahe zum Erliegen: Es gab niemanden, der die Techniken, Muster und die damit verbundenen Geschichten weitergeben konnte.

Die Künstlerinnen untersuchten alte Mäntel und begannen, Menschen in verschiedenen Teilen Victorias dieses Handwerk beizubringen. Jede Gemeinschaft fertigte ihren eigenen Mantel an: Auf die Innenseite brachte sie Zeichnungen über Familie, Land und Ereignisse auf, die bewahrt werden sollten. So wurde das Kleidungsstück wieder Teil von Zeremonien und nicht nur ein Exponat hinter Glas.

Im Jahr zweitausendfünf beauftragte die Stadt dieselben drei Künstlerinnen mit einem Erinnerungsort für die indigenen Völker Victorias. Sie stellten das Bild eines Lagers und einer Familie in den Mittelpunkt. Der Ort wurde am Birrarung gewählt. Ein gusseiserner Weg in Form zweier ineinander verschlungener Aale erinnert an den Aalfang bei flachen Stromschnellen, die einst das Süßwasser des Flusses vom Salzwasser der Bucht trennten. Fünf Metallschilde am Ufer stehen für die fünf Kulin Nations. Hölzerne Botschaftsstäbe an der Ost- und Westseite vertreten die Woiwurrung und die Boonwurrung und empfangen Eintretende nach den Regeln der Gastfreundschaft dieser Völker.

Auf eine gewöhnliche Erläuterungstafel verzichteten die Künstlerinnen. Stattdessen entstanden Metallplatten in Form aufgeklappter Mäntel: Eine Berührung löste aufgezeichnete Stimmen, Erzählungen und Lieder von Gemeinschaften aus Victoria aus. Ahnensteine wurden halbkreisförmig aufgestellt und ließen im Inneren einen Platz für Aufführungen und Zeremonien frei.

Als Birrarung Wilam Common Ground im Jahr zweitausendsechs fertig war, kamen Älteste und Vertreter aller Sprachgruppen Victorias hierher. Viele trugen neu gefertigte Mäntel aus Possumfellen. Die Teilnehmenden legten Gegenstände ihrer Gemeinschaften in das Innere des Hügels und führten eine Zeremonie zur Anrufung der Vorfahren durch, die den neuen Ort für weitere Zusammenkünfte eröffnete.

Dieser Hügel wurde im einundzwanzigsten Jahrhundert errichtet. Die von den Teilnehmenden der Zeremonie niedergelegten Gegenstände befinden sich noch immer in seinem Inneren, zwischen den Botschaftsstäben und dem Halbkreis der Steine am Birrarung.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort20 Min.
Nächster PunktSpeakers Corner
Eintrittvon außen

Offenes städtisches Werk im Park; kein Ticket; der Zugang kann sich bei Veranstaltungen in Birrarung Marr ändern.

Geprüft: 29. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

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Wie weiter?

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Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Ufer des Birrarung: Indigene Gemeinschaften und das städtische Melbourne“ — 7 Stopps, etwa 2,5 km, 2-2,5 Std..

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