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Wat Sene Souk Haram

ວັດແສນສຸກຂາຣາມ

Die nicht zustande gekommene Rückkehr zum Handel erklärt die Gestalt des Sim und die lange Rolle seines Abts.

18 Min.
Die rot-goldene Haupthalle von Wat Sene Souk Haram.
McKay Savage · CC BY 2.0; cropped/resized for app
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Worauf achten

  • Die roten Wände des Sim
  • Goldene Schablonenmuster
  • Das rot-gelbe Ziegeldach
  • Die rot-goldene Bestattungsurne

Die Geschichte des Ortes

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Wat Sene Souk Haram begann als Wat Sene; später wurde dem alten Namen ein Wort hinzugefügt, das als „Kloster des großen Friedens“ übersetzt wird. Mitte des vergangenen Jahrhunderts machte man die Haupthalle des Klosters geräumiger: Der Dachfirst wurde erhöht und Seitenflügel wurden angebaut. Die roten Wände sind mit goldenen Schablonenmustern bedeckt, darüber liegen rot-gelbe Dachziegel. Später nahmen Äbte anderer Klöster in Luang Prabang diesen Umbau als Vorbild.

Das rot-goldene Gebäude vor Ihnen ist der Sim, die klösterliche Ordinationshalle. Hier versammeln sich Mönche zu den morgendlichen und abendlichen Lesungen, hier werden neue Mitglieder der Gemeinschaft aufgenommen. Seine heutige Gestalt wählte ein Mann, der nur ein Jahr als Mönch verbringen wollte.

Khamchan Virachitta wuchs in einer Familie auf, die vom Handel lebte. Schon als Schüler verbrachte er die Ferien in diesem Kloster: Er kochte Wasser für den Abt, reinigte dessen Zelle und lernte, die alte laotische Schrift zu lesen, in der buddhistische Texte aufgezeichnet wurden. Später legte Khamchan die Mönchsgewänder ab und kehrte zum Familienbetrieb zurück. Der Handel lief gut; davon wollte er leben.

Im Jahr neunzehnhunderteinundvierzig kam der einundzwanzigjährige Khamchan erneut hierher, um sich ordinieren zu lassen. Er wollte den Brauch erfüllen, ein Jahr als Mönch verbringen und wieder Handel treiben. Doch in diesem Jahr begann Khamchan, die klösterliche Disziplin zu studieren, und begleitete seinen Lehrer, den Obersten Patriarchen von Laos, zu Meditationen in Waldklöster. Von einer Rückkehr zu seinem früheren Leben sah er ab. Als der Abt starb, dem Khamchan einst als Junge gedient hatte, kehrte er nach Wat Sene zurück und übernahm im Jahr neunzehnhundertneunundvierzig selbst die Leitung des Klosters.

Die vollständige Bezeichnung „Wat Sene Souk Haram“ kam unter ihm um das Jahr neunzehnhundertdreiundfünfzig auf. Zuvor hatte die Anlage den kürzeren Namen Wat Sene getragen. Khamchan fügte „Souk Haram“ hinzu, was als „Kloster des großen Friedens“ übersetzt wird. Die verbreitete Übersetzung „Tempel der hunderttausend Schätze“ bezieht sich vor allem auf das alte Wort „Sene“ und erklärt nicht den vom Abt hinzugefügten Teil des Namens.

Einige Jahre später leitete Khamchan den Umbau des Sim. Im Jahr neunzehnhundertachtundfünfzig erhöhten Handwerker den Dachfirst und fügten Seitenflügel an. So entstand die geräumige Halle mit roten Wänden, goldenen Schablonenmustern und rot-gelben Dachziegeln, die heute hier steht. Andere Äbte in Luang Prabang begannen, diesen Umbau als Vorbild für ihre Klöster zu nehmen.

König Sisavang Vong ernannte Khamchan zum Oberhaupt der Mönchsgemeinschaft der Provinz. Als im Jahr neunzehnhundertfünfundsiebzig die frühere Ordnung der laotischen Sangha abgeschafft wurde, wählten die Mönche von Luang Prabang ihn erneut zu ihrem Leiter – nun in der neuen buddhistischen Organisation. Dieses Amt behielt er bis zu seinem Tod im Jahr neunzehnhundertsieben und blieb dabei Abt von Wat Sene Souk Haram.

In einem separaten Pavillon auf dem Klostergelände wird eine rot-goldene Bestattungsurne aufbewahrt, die bei der Abschiedszeremonie für Khamchan verwendet wurde. Daneben steht der Sim, den er umgebaut hat. Das eine Jahr, das dem Familienbetrieb versprochen war, wurde hier zu sechsundsechzig Jahren Mönchsleben.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort18 Min.
Nächster PunktWat Xieng Thong
Eintrittfrei zugänglich

Die offizielle touristische Seite nennt 09:00–21:00 und freien Eintritt; einzelne Gebäude können früher schließen

Geprüft: kein Datum angegeben. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Boote können sich hinter dem Zaun befinden oder für eine nahe Besichtigung nicht zugänglich sein. Steigen Sie nicht hinein und berühren Sie nicht den rituellen Schmuck: Das sind keine Ausstellungsrequisiten.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Bleiben Sie auf der Hauptstraße bis zu dem Kloster mit einem Dach, das sich fast bis zum Boden senkt.

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Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Die heilige Halbinsel von Luang Prabang“ — 8 Stopps, etwa 2,5 km und 328 Stufen, 4 Std. 15 Min..

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