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Worauf achten
- Rechteckiges Becken des Gewässers
- Künstliche Insel
- Hölzerner Steg
- Dom Wędkarza
Die Geschichte des Ortes
Das rechteckige Gewässer am Rand von Nowa Huta war als Teil eines grünen Barriere zwischen den Wohnvierteln und der Lenin-Hütte gedacht. Das Wasser von hier leitete man für Produktionszwecke ab, und die Ufer mit der Insel in der Mitte verwandelte man in einen Park mit Strand, Anlegestelle und Bootsverleih. Später wurde das Baden hier eingestellt, doch am Ufer blieb der Dom Wędkarza erhalten, und auf der Insel nisten heute Wasservögel. Der hölzerne Steg und die erneuerten Wege bewahrten diesem Ort seine Funktion als Spazierort.
Im polnischen Namen dieses Ortes bedeutet „zalew“ künstliches Gewässer. Das Wasser gelangt auf einem Weg hierher, den Menschen lange vor Nowa Huta angelegt hatten. Im fünfzehnten Jahrhundert bauten Zimmerleute aus dem Dorf Bieńczyce – heute ein Teil von Krakau – an der Dłubnia einen Damm und leiteten von dem Fluss die Młynówka ab, einen Kanal für mehrere Mühlen. Fünf Jahrhunderte später füllten Ingenieure daraus das rechteckige Becken des Stausees.
Zu dieser Zeit entstanden daneben die Lenin-Hütte und ein neues Wohnviertel für ihre Beschäftigten. Menschen kamen aus Dörfern und kleinen Städten, um einen festen Verdienst zu erhalten und die Möglichkeit zu haben, eine Wohnung zu bekommen. Viele lebten in den ersten Jahren in überfüllten Wohnheimen und Baracken. Die Arbeiter baten darum, in der Nähe einen Erholungsort einzurichten.
Das Gelände zwischen den Wohnhäusern und der Hütte sollte von einem grünen Schutzstreifen eingenommen werden. Der Ingenieur Aleksander Ścigałski ergänzte ihn um einen Park und einen Stausee. Das Gewässer sollte die Hütte mit technischem Wasser versorgen und zugleich den Bewohnern dienen. Deshalb legte man es am Rand der damaligen Bebauung an, nahe dem Betrieb und der alten Młynówka.
Der Park und der Stausee wurden im Jahr neunzehnhundertsiebenundfünfzig eröffnet. Die Arbeiter erhielten, worum sie gebeten hatten: Hier wurden ein Strand und eine Anlegestelle eingerichtet, und Boote, Kajaks und Tretboote wurden vermietet. An den Ufern fanden Picknicks, Sportwettkämpfe und Konzerte statt. Die künstliche Insel in der Mitte des Beckens war Teil desselben Projekts.
In den siebziger Jahren verschlechterte sich die Wasserqualität, das Baden wurde eingestellt, und die Bootsvermietung sowie andere Infrastruktur verschwanden allmählich. Am längsten hielten die örtlichen Angler am Gewässer fest. Von neunzehnhundertdreiundsiebzig bis neunzehnhundertsiebenundsiebzig bauten Mitglieder des Polski Związek Wędkarski aus eigener Kraft am Ufer den Dom Wędkarza. Im Erdgeschoss waren der Vorstand und die Menschen untergebracht, die das Gewässer beaufsichtigten; das Obergeschoss war für Versammlungen und Feiern bestimmt.
Zu Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts reinigte die Stadt den Grund, befestigte die Ufer und stellte die Spazierwege wieder her. Ein neuer Sandbereich und ein hölzerner Steg entstanden, doch das offizielle Baden kehrte nicht zurück: Um die entstandene biologische Umgebung zu bewahren, behielt man das Gewässer als Erholungspark bei. Auf der künstlichen Insel nisten heute Wasservögel, die Młynówka bringt weiterhin Wasser aus der Dłubnia.
Auch der Dom Wędkarza ist erhalten geblieben. An der Adresse in der ul. Bulwarowa befindet sich heute die Krakauer Abteilung des Polski Związek Wędkarski; hier werden Prüfungen für die Fischereikarte abgenommen. Ein Stockwerk höher sind ein Restaurant und ein Bankettsaal in Betrieb.
Praktisch vor Ort
Offene städtische Grünanlage; der Bootsverleih und andere saisonale Angebote hängen vom Wetter und vom jeweiligen Betreiber ab.
Geprüft: 1. Juli 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.Bleiben Sie auf den öffentlichen Wegen und stören Sie die Menschen mit Angelruten nicht. Am Wasser erholen sich zugleich Familien, Sportler, Hundebesitzer und Angler.
