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Anfahrt nach Swijaschsk

Дамба и парковка у подножия острова

Zeigt, wie Relief, Flüsse und das Fehlen eines zuverlässigen Stützpunkts die Entstehung der Stadt bestimmten.

15 Min.
Straße und Zufahrt zur Insel Swijaschsk über dem Wasser
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Worauf achten

  • Damm der Autostraße
  • Kanal unter der Brücke
  • Hoher ovaler Hügel
  • Wasser um die Insel

Die Geschichte des Ortes

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Die Bebauung von Swijaschsk liegt auf dem Gipfel des Runder Berg, obwohl von den früheren hölzernen Mauern und Türmen nichts übrig ist. Zur Insel wurde die Stadt erst nach der Füllung des Wasserreservoirs im Jahr eintausendneunhundertsiebenundfünfzig: Das Wasser verschlang die unteren Vorstädte und Felder, und der alte Friedhof lag jenseits der Überfahrt. Später verband man das Ufer durch einen Straßendamm mit der Stadt, schnitt dann einen Kanal hindurch und errichtete eine Brücke; daher liegt unter den Rädern hier der frühere Grund des Wasserreservoirs.

Die heutige Straße führt auf einem Damm durch das Wasser zu einem hohen ovalen Hügel. In der Mitte des sechzehnten Jahrhunderts gab es hier kein weites Wasser. Der Runder Berg erhob sich zwischen den Flüssen Swijaga und Schtschuka sowie einer sumpfigen Aue. Die steilen Hänge schützten den Gipfel, und der Flussweg ermöglichte es, Menschen, Lebensmittel und Kanonen heranzuschaffen. Kasan lag einen Tagesmarsch entfernt.

Der Moskauer Zar Iwan IV. strebte die Einnahme Kasans an, doch der Feldzug des Jahres eintausendfünfhundertfünfzig endete mit einem Rückzug. Die Armee konnte nicht lange vor den Stadtmauern bleiben: Die Trosswagen kamen von weit her, die Vorräte gingen zur Neige, und der nächstgelegene zuverlässige Stützpunkt fehlte. Der Zar beschloss, ihn auf dem Runder Berg anzulegen. Ein gewöhnlicher Bau hätte Monate gedauert, und während dieser ganzen Zeit hätten die Zimmerleute auf dem Gebiet des Khanats von Kasan unter der Gefahr eines Angriffs arbeiten müssen.

Die Aufgabe wurde Iwan Wyrodkow übertragen, einem Staatsdjak, also einem Beamten, dem die militärische Organisation und Ingenieurarbeiten anvertraut wurden. Er sollte eine ganze Festung nach Kasan bringen, bevor der Gegner den Bau verhindern konnte. Ein Fehler in den Berechnungen hätte das Heer ohne Mauern, Lagerhäuser und Zuflucht zurückgelassen.

Im Winter eintausendfünfhundertfünfzig bis eintausendfünfhundertfünfzig eins fällten Arbeitsgruppen unter Wyrodkows Leitung in den Wäldern bei Uglitsch, weit flussaufwärts an der Wolga, Mauern, Türme, Tore, Hütten und Kirchen. Die Stämme wurden markiert, die Bauten zerlegt und auf Schiffe und Flöße geladen. Im Frühjahr fuhr der Konvoi zusammen mit Artillerie und Menschen den Fluss hinab.

Am vierundzwanzigsten Mai eintausendfünfhundertfünfzig eins erreichten die Schiffe die Mündung der Swijaga. Einige Teilnehmer des Feldzugs räumten den Gipfel frei und ebneten ihn, andere setzten die hergebrachten Blockbauten zusammen. Nach vier Wochen lag die gesamte Kuppe des Runder Berg innerhalb hölzerner Mauern. In der Festung wurden eine Garnison, Kanonen, Lebensmittellager und Wohnhöfe untergebracht. Zunächst nannte man sie Iwan-Stadt – die Stadt des Zaren Iwan; bald setzte sich der Name Swijaschsk durch, der nach dem Fluss Swijaga vergeben worden war.

Ein Jahr später versammelte sich hier eine Armee für einen neuen Feldzug. Wyrodkow war erneut für Ingenieurarbeiten und Artillerie zuständig, nun schon bei der Belagerung Kasans. Im Oktober eintausendfünfhundertfünfzig zwei wurde die Stadt eingenommen, das Khanat von Kasan hörte auf zu bestehen, und die vorgeschobene Festung wurde zu einem Verwaltungs- und Religionszentrum des angeschlossenen Gebiets.

Die hölzernen Mauern und Türme gibt es nicht mehr, doch die Bebauung nimmt weiterhin eben jenen Runder Berg ein. Das Wasser um ihn herum erschien viel später. Im Jahr eintausendneunhundertsiebenundfünfzig hoben Wasserbauingenieure den Pegel der Wolga an und füllten ein riesiges Wasserreservoir. Die unteren Vorstädte und Felder wurden überflutet, der Hügel wurde zu einer Insel, und der Friedhof blieb am anderen Ufer – selbst Beerdigungen waren von der Überfahrt abhängig.

Im Jahr zweitausendacht legten Bauarbeiter einen Damm mit einer Autostraße nach Swijaschsk an. Drei Jahre später schnitten sie einen Kanal durch den Damm und bauten eine Brücke darüber, damit das Wasser die Insel wieder umgab. Wyrodkows Holzstadt wurde auf dem Fluss hierhergebracht; die heutige Zufahrt liegt über einem Grund, der vier Jahrhunderte nach der Festung entstand.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktWeihnachtsplatz
Eintrittvon außen

Zufahrt und Panorama sind rund um die Uhr zugänglich; die Parkregelung kann sich während großer Veranstaltungen ändern.

Geprüft: kein Datum angegeben. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Betrachten Sie das Panorama von einem sicheren Ort aus und nähern Sie sich nicht zu hastig: Ganz lässt sich diese Silhouette gerade aus der Entfernung erfassen.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Gehen Sie vom Damm zum ehemaligen Haupteingang der Stadt hinauf.

Stopp 1 von 9Weiter: Weihnachtsplatz

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Swijaschsk: Festung, Stadt und Klöster“ — 9 Stopps, 3,2 km, 4 Std. 30 Min..

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