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Guhyeshwari-Tempel

गुह्येश्वरी मन्दिर

Hier verbindet die Route Pashupati mit dem Ort der Verehrung Satis und zeigt, wie eine Überlieferung durch einen Gegenstand im Boden gekennzeichnet wird.

15 Min.
Eingangsfront des Guhyeshwari-Tempels mit Ziegelmauerwerk und Metalltoren
Gaurav Dhwaj Khadka · CC BY-SA 4.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Worauf achten

  • Tempelumfriedung
  • Silberner Kalash
  • Silberauskleidung der Wasservertiefung

Die Geschichte des Ortes

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Ein silberner Kalash bedeckt eine kleine Wasservertiefung im Zentrum des Guhyeshwari-Heiligtums; auch ihre Wände sind mit Silber ausgekleidet. König Pratap Malla ließ den Tempel Mitte des siebzehnten Jahrhunderts errichten und mit einer Umfriedung versehen. Hinduistische Pilger kommen hierher, um Puja darzubringen, besonders Verehrer von Shakti und tantrischen Ritualen: Die Verehrung gilt der Stelle im Boden selbst, nicht einer menschlichen Darstellung der Göttin.

Der Überlieferung nach schloss Daksha, der Vater der Göttin Sati und Veranstalter eines großen Opfers, ihren Ehemann Shiva vom Ritual aus. Bei einem solchen Ritual stand jedem Gott ein eigener Anteil der Opfergaben zu; Shivas Fehlen bedeutete daher eine öffentliche Demütigung. Sati kam uneingeladen, um von ihrem Vater eine Antwort zu verlangen. Daksha gab nicht nach, und sie verbrannte sich im Opferfeuer.

Shiva nahm den Körper seiner Frau und trug ihn über die Erde. Das nepalesische „Swasthani Brata Katha“, eine rituelle Erzählung über die Göttin, setzt diese Geschichte anders fort als viele indische Fassungen. Dort zerteilt Vishnu den Körper nicht mit seiner Scheibe. Andere Götter bitten ihn einzugreifen: Solange der Körper ganz bleibt, wird Shiva seine Wanderung nicht beenden. Vishnu schickt Insekten, der Körper zerfällt, und seine Teile fallen einer nach dem anderen auf die Erde. An jedem solchen Ort entsteht eine Shakti-Pitha – ein Heiligtum weiblicher göttlicher Kraft.

Als Erstes fiel nach der nepalesischen Erzählung Satis Guhya – ihr verborgener, intimer Körperteil. Die örtliche Tradition und die offizielle nepalesische Beschreibung präzisieren: Gemeint ist der Anus. In anderen Verzeichnissen werden dem nepalesischen Heiligtum Satis Knie zugeschrieben; deshalb handelt es sich um eine Überlieferung, nicht um ein feststehendes Ereignis. Doch der Name gerade dieses Tempels folgt der örtlichen Fassung: „guhya“ bedeutet verborgen, „ishwari“ Göttin. Guhyeshwari ist die Göttin des verborgenen Körperteils.

Mitte des siebzehnten Jahrhunderts ließ der König von Kathmandu, Pratap Malla, hier einen Tempel errichten und einfrieden. Im Zentrum des Heiligtums stellte man keine menschliche Figur der Göttin auf. Dort befindet sich eine kleine Wasservertiefung, die mit Silber ausgekleidet und mit einem silbernen Kalash-Gefäß bedeckt ist. Verehrt wird die Stelle im Boden selbst, an die Satis Körperteil der Überlieferung nach fiel.

Hinduistische Pilger kommen hierher, um der Göttin Puja darzubringen; besonders wichtig ist der Tempel für Verehrer von Shakti und tantrischen Ritualen. In der religiösen Logik der Erzählung blieb Sati nicht zerstückelt: In jeder Pitha ist sie vollständig gegenwärtig, und Shiva bleibt neben ihr. Deshalb führt die Route nach Pashupatinath gerade hierher – vom Tempel Shivas zu der silbernen Schale im Boden, durch die Guhyeshwari hier gekennzeichnet wird.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktMrigasthali und Gorakhnath
Eintrittvon außen

Geöffnet von morgens bis abends (etwa 6:00–19:00); während der Rituale geschlossen.

Geprüft: 17. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Schauen Sie nur von den erlaubten Bereichen aus und versuchen Sie nicht, für den Blick auf das heilige Wasser hinter die Absperrungen zu sehen. Respektieren Sie die Einschränkungen für Zutritt und Aufnahmen.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Verlassen Sie das Ufer und steigen Sie durch den Wald zum Hirschgehege und zum Gorakhnath-Tempel hinauf.

Stopp 5 von 7Weiter: Mrigasthali und Gorakhnath

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Pashupati entlang der Bagmati: Kathmandus heiliges Ufer“ — 7 Stopps, etwa 2,5 km, 2–3 Stunden.

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