Schau dich zuerst um
Worauf achten
- Die Glashülle des Terminals
- Das Metallgerüst der alten Station
- Die Einstiegsplattformen
- Fährschiffe
Die Geschichte des Ortes
Hinter den Glaswänden ist das Eisengerüst der alten Fährstation erhalten geblieben. Sie wurde zweigeschossig gebaut, damit die Passagierströme durch verschiedene Ausgänge zu den Schiffen gelangten; später brachte man die Feuerwehr im Inneren unter, und das Anlegen wurde in die Nachbarschaft verlegt. Jetzt fahren von hier wieder Fähren über die Bucht nach Regla und Casablanca. Der Name Luz bewahrte den Familiennamen, mit dem dieses Ufer lange vor dem heutigen Terminal verbunden war.
Nach tausendsiebenhundertzwanzig kaufte Antonio de la Luz y do Cabo an diesem Uferstreifen eine alte Tabakmühle. Der gebürtige Portugiese wurde Beamter in Havanna und Besitzer des Zuckeranwesens Barreiro in Marimelena, am östlichen Ufer der Bucht von Havanna. Die Waren von dort wurden auf dem Wasser in die Stadt gebracht, deshalb baute Antonio hier Anlegeplätze zum Entladen.
Die Einwohner Havannas begannen, die angrenzende Straße und den Pier nach dem Familiennamen de la Luz zu nennen. Antonio eröffnete im Familienhaus ein Postamt, und sein Sohn José Cipriano de la Luz wurde im Jahr tausendsiebenhundertsiebenundfünfzig Mitglied des Stadtrats und oberster Leiter der Post auf Kuba. Historiker streiten darüber, wen genau der Straßenname verewigt – den Vater oder den Sohn. Beim Namen des Piers ist die Lage klarer: Luz bedeutet hier den Familiennamen der ganzen Familie. Mit dem Philosophen José de la Luz y Caballero, der mehrere Generationen später geboren wurde, hat der Pier keinen unmittelbaren Zusammenhang.
Der von Antonio für Waren gewählte Weg erwies sich auch für Passagiere als praktisch. Von hier aus war es am kürzesten, die Bucht nach Regla zu überqueren und über Regla nach Guanabacoa zu gelangen. Als entlang des Wassers die Stadtmauer errichtet wurde, ließen die Baumeister nahe dem Pier eines der ersten Seetore frei. Im Jahr achtzehnhundertsiebenunddreißig eröffneten Unternehmer zwischen Muelle de Luz und Regla die erste regelmäßige Dampfschifflinie in der Bucht; die Schiffe fuhren jede halbe Stunde ab.
Im Jahr neunzehnhundertneun baute eine Eisenbahngesellschaft hier eine zweigeschossige Fährstation mit Eisengerüst und getrennten Ausgängen zu den Schiffen. Später bezog die Feuerwehr das Gebäude, und das Einsteigen wurde zu einem benachbarten Pier verlegt. Bei der Wiederherstellung des Terminals bewahrten die Restauratoren das alte Metallgerüst, schlossen es in eine Glashülle ein und brachten im Jahr zweitausendsechzehn die Einstiegsplattformen hierher zurück.
Hinter dem Glas befindet sich die Fährverbindung nach Regla und Casablanca. An diesem Ufer ist der Name der Familie de la Luz erhalten geblieben, und die Schiffe überqueren denselben Teil der Bucht, durch den Antonio einst die Waren seines Zuckeranwesens transportierte.
Praktisch vor Ort
Der Fahrplan der Lanchas ändert sich; prüfen Sie am Tag Ihres Spaziergangs am Pier, ob die Verbindung nach Casablanca verkehrt.
Geprüft: 25. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.Klären Sie vor dem Einsteigen die Richtung der Lancha und befolgen Sie die Anweisungen der Besatzung; das alte Gebäude ist auch von außen sehenswert.
