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Porporela

Porporela

Die Geschichte des Steinriffs zeigt, wie der Schutz des Handelshafens mit Ladung begann, die Kapitäne über Bord warfen.

10 Min.
Der steinerne Damm Porporela mit Menschen und Blick auf die Mauern von Dubrovnik.
dronepicr · CC BY 2.0; cropped/resized for app
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Schau dich zuerst um

Worauf achten

  • Steinerner Damm
  • Kleiner Leuchtturm
  • Stein mit einer Inschrift über den Sturm
  • Reste des Unterwasserriffs

Die Geschichte des Ortes

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Die steinerne Porporela führt vom Alten Hafen zum offenen Meer, und an ihrem Ende steht ein kleiner Leuchtturm. Ihre heutige Linie stützt sich auf ein viel älteres Unterwasserriff, dessen Spuren bei Niedrigwasser westlich des Damms hervorragen. Das alte Küstenwort porporaria bezeichnete einen aus Steinen angelegten Wellenbrecher und gab diesem Ort seinen Namen. Im neunzehnten Jahrhundert wurde das Riff zum heutigen Damm ausgebaut; dadurch blieb der Handelsverkehr im Alten Hafen erhalten. Heute spaziert und badet man hier und spielt Wasserball.

Schiffen, die den Hafen von Dubrovnik anliefen, befahlen die Stadträte mehrfach, am Fuß des Mula-Turms einen großen Stein über Bord zu werfen – so hieß der Turm, der später in die Festung St. Johannes einbezogen wurde. Die Kapitäne verdienten mit dem Warentransport, und der den südlichen Wellen ausgesetzte Rand des Hafens drohte ihnen den Verlust von Ladung und Schiff. Der auf Befehl abgeworfene Stein sollte die folgenden Schiffe schützen – und ihre eigenen bei einem erneuten Anlaufen.

Am sechsundzwanzigsten Juli dreizehnhundertsiebenundvierzig ordnete der Große Rat einstimmig an, von hier aus nach Nordosten einen etwa einundfünfzig Meter langen Damm aufzuschütten. Ein weiterer, kleinerer sollte um den Turm selbst angelegt werden. Eine einzige Steinablagerung erwies sich als nicht ausreichend, deshalb erteilten spätere Räte den Schiffsleuten erneut denselben Befehl. Auf dem Grund bildete sich allmählich ein künstliches Riff, das die Wellenstöße aufnahm. Bei Niedrigwasser ragen seine Reste noch immer etwas westlich des heutigen Damms hervor.

In einem Eintrag aus Dubrovnik von dreizehnhundertsevenundsechzig wurde ein solches Riff „porporaria“ genannt. Von diesem alten Küstenwort stammt der Name Porporela: Es bezeichnet eine künstliche Reihe von Steinen oder Riffen, die als Wellenbrecher angelegt wurde.

Im Jahr achtzehnhundertsiebenundsechzig erarbeiteten die Ingenieure der Bauverwaltung von Dubrovnik, Marin Boriani und Marko Nonveiller, einen neuen Plan zum Schutz des Hafens. Sie nahmen das bereits hier liegende Steinriff als Grundlage. Bis achtzehnhundertdreiundsiebzig entstand anstelle des Unterwasserdamms der heutige steinerne Damm mit einem kleinen Leuchtturm. Er schwächte die südlichen Wellen ab, ermöglichte die Fortsetzung des Handels im Alten Hafen und gab den Einwohnern eine ebene Uferpromenade am offenen Wasser. Heute spaziert und badet man hier und trägt Spiele der Dubrovniker „Wilden Liga“ im Wasserball aus.

Sechs Jahre nach dem Bau schlug ein Sturm einen dreitausendeinhundertneunundfünfzig Kilogramm schweren Stein aus dem Damm. Der Stein wurde wieder ins Mauerwerk eingesetzt, und man meißelte darauf ein, dass ihn der Sturm am fünfundzwanzigsten Februar achtzehnhundertneunundsiebzig herausgeschlagen hatte.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort10 Min.
Nächster PunktDominikanerkloster
Eintrittvon außen

Rund um die Uhr zugänglich; starker Wind oder Sturm können den Damm nass und gefährlich machen.

Geprüft: 17. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Bei Wind wird der Stein von Gischt bedeckt und rutschig – gehen Sie bei starkem Wellengang nicht an den Rand. Ins Wasser hinabzusteigen ist nur bei ruhiger See und sicheren Bedingungen sinnvoll.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Verlassen Sie den Damm, gehen Sie entlang des Hafens zum Ploče-Tor zurück und steigen Sie zum Südportal des Klosters hinauf.

Stopp 6 von 7Weiter: Dominikanerkloster

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Östliches Dubrovnik: Tor, Hafen und Quarantäne“ — 7 Stopps, ~2 km, ~2 Std..

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