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Auckland War Memorial Museum

Tāmaki Paenga Hira / Auckland War Memorial Museum

Der Punkt zeigt, wie die persönlichen Erfahrungen dreier Frontsoldaten die Gestaltung des Museumsdenkmals bestimmten.

15 Min.
Auckland War Memorial Museum
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Worauf achten

  • Griechischer Portikus
  • Steinerner Fries unter dem Gesims
  • Namen von Schlachten an der Fassade

Die Geschichte des Ortes

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Die Einwohner mussten einen Platz für die angewachsenen Museumssammlungen finden und ein Denkmal für gefallene Landsleute errichten. Das alte Museum, das im Jahr achtzehnhundertzweiundfünfzig gegründet worden war, war seinem Gebäude an der Princes Street bereits entwachsen. Die Ausstellungssäle umgeben einen Erinnerungsraum, und die Fassade ist als griechischer Tempel gestaltet: In dem steinernen Band unter dem Dach erscheinen Kriegsszenen und Namen von Schlachten. Im obersten Geschoss sind auf italienischen Marmorplatten siebentausendzweihundertsiebenundneunzig Namen von Gefallenen aus der Provinz Auckland eingemeißelt, darunter vierzehn Militärkrankenschwestern.

Im Jahr neunzehnhundertzweiundzwanzig prüften Juroren neun Tage lang in einem Lagerhaus am Hafen vierundsiebzig Entwürfe für ein neues Gebäude auf dieser Anhöhe. Die Zeichnungen waren anonym. Die Sieger wurden erst nach der Abstimmung genannt: Es waren drei Architekten aus Auckland – Hugh Grierson, Kenneth Aimer und Malcolm Keith Draffin.

Alle drei kehrten aus dem Ersten Weltkrieg zurück. Hugh Grierson diente in Frankreich in der New Zealand Rifle Brigade; sein Bruder Walter Grierson fiel bei Gallipoli. Kenneth Aimer wurde bei Passchendaele verwundet und nach Hause geschickt, während sein älterer Bruder George Aimer, Pilot im Royal Flying Corps, in England abstürzte. Malcolm Keith Draffin machte Gallipoli von der Landung bis zur Evakuierung mit, diente anschließend als Militäringenieur in Frankreich, wurde im Feld zum Offizier befördert, zweimal verwundet und mit dem Military Cross ausgezeichnet.

Vor dem Krieg hatten sie in Auckland Architektur studiert. Nach der Demobilisierung setzten Hugh Grierson und Malcolm Keith Draffin ihr Studium in London vollständig auf Kosten der Armee fort, kehrten dann zurück und schlossen sich mit Kenneth Aimer zusammen. Der Wettbewerb bot ihnen einen großen Auftrag und die Möglichkeit, selbst zu bestimmen, wie das Denkmal für Menschen aussehen sollte, zu denen ihre Kameraden und Brüder gehörten.

Der Auftrag ergab sich aus zwei Bedürfnissen Aucklands. Das alte Stadtmuseum, das bereits im Jahr achtzehnhundertzweiundfünfzig gegründet worden war, passte längst nicht mehr in sein Gebäude an der Princes Street. Zugleich forderten die Familien der Gefallenen ein würdiges Denkmal für die Provinz Auckland. Im Jahr neunzehnhundertzwanzig beschlossen die Einwohner, beides unter einem Dach zu vereinen. Für das Museum war bereits Pukekawa / Auckland Domain ausgewählt worden – die oberste Fläche des Domain, sichtbar von der Innenstadt und vom Hafen aus. Bürgermeister James Gunson leitete einen Bürgerausschuss, der Geld sammelte; den Hauptteil der zweihunderttausend Pfund steuerten Einwohner und örtliche Einrichtungen bei.

Hugh Grierson, Kenneth Aimer und Malcolm Keith Draffin ordneten die Ausstellungssäle um einen Erinnerungsraum an und errichteten das Gebäude als griechischen Tempel. Unter dem Gesims erschienen Namen von Schlachten und ein steinerner Fries mit Kriegsszenen. Als die Juroren diesen Entwurf auswählten, kannten sie die Lebensläufe der Autoren nicht; nachdem die Namen bekannt gegeben worden waren, beauftragte der Bürgerausschuss dieselben drei mit der Bauleitung. Das Museum wurde im Jahr neunzehnhundertneunundzwanzig eröffnet.

Drei Jahre später meißelte man auf italienische Marmorplatten im obersten Geschoss siebentausendzweihundertsiebenundneunzig Namen von Gefallenen aus der Provinz Auckland, darunter vierzehn Militärkrankenschwestern. Auf sie bezieht sich die Bezeichnung „Kriegsdenkmal“ im Namen. Die Ausstellungen bewahrten dagegen die frühere Spannweite des Stadtmuseums: die Natur Neuseelands, die Geschichte Aucklands, das Erbe der Māori und der Völker des Pazifiks.

Nach dem Zweiten Weltkrieg musste Malcolm Keith Draffin zu seinem Hauptgebäude zurückkehren. Gemeinsam mit seinem Sohn Rodney Draffin, ebenfalls Architekt, entwarf er einen rückwärtigen Erweiterungsbau für einen neuen Erinnerungsraum. Im Jahr neunzehnhundertsechzig kamen dort weitere viertausendsiebenhundertzwei Namen hinzu. Der vordere Teil blieb ein Denkmal für den Krieg, den Malcolm Keith Draffin selbst überlebt hatte; dahinter steht ein Anbau für die Gefallenen des folgenden Krieges, den er bereits gemeinsam mit seinem Sohn fertigstellte.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktCenotaph und Court of Honour
Eintrittmit Ticket

Prüfen Sie die offizielle Website: Die Seite mit den Öffnungszeiten kann den regulären Zeitplan und einen gesonderten Hinweis auf eine Schließung anzeigen.

Geprüft: 28. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Die Erzählung kann man vor der Fassade hören; planen Sie den Besuch der Sammlungen gesondert und prüfen Sie die aktuellen Eintrittsbedingungen.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Gehen Sie vom Portikus zum steinernen Pylon im Zentrum des Court of Honour.

Stopp 2 von 7Weiter: Cenotaph und Court of Honour

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Pukekawa / Auckland Domain und Parnell: Park, Erinnerung, Architektur“ — 7 Stopps, 3,7 km, 2 Stunden.

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