Route

Zentrum von Cusco: von Plaza de Armas (Haucaypata) bis Calle Hatun Rumiyoc

Vom Hauptplatz über Calle Loreto und Coricancha zum Zwölf-Ecken-Stein

2 Stundenetwa 1,3 km8 Stopps
0 / 8 erledigt
Generiertes Editorial-Titelbild der Route „Plaza de Armas (Haucaypata) und Coricancha: eine Stadt über einem Imperium“

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Gesamte Strecke

Routenkarte

8 Stopps
Karte des Spaziergangs „Zentrum von Cusco: von Plaza de Armas (Haucaypata) bis Calle Hatun Rumiyoc“
© OpenStreetMap contributors
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Über diese Route

Sie gehen durch das Zentrum von Cusco, von der Plaza de Armas (Haucaypata) zur Coricancha, und kehren dann zur Palastmauer an der Calle Hatun Rumiyoc zurück. Der Weg beginnt zwischen den Fassaden der Kathedralbasilika Mariä Himmelfahrt und den Türmen der Iglesia de la Compañía de Jesús. Danach betreten Sie den schmalen Korridor der Calle Loreto, wo lange Inkawände die Straße zu beiden Seiten fassen. An der Iglesia de Santo Domingo sehen Sie Kirche und Kloster, die auf den steinernen Räumen des Sonnentempels errichtet wurden. Am Ende steht ein einzelner Block in einer Palastmauer. Die Erzählung bleibt ruhig und genau: Chronik wird hier von kirchlicher Überlieferung getrennt, feierliche Fassaden von menschlichen Entscheidungen. Warum brauchte eine Prozession einen Notar? Weshalb hielt der Klerus Gottesdienst in einem Tempel, dessen Bau er hatte stoppen wollen? Wie geriet nachts ein Arbeitshammer an den berühmten Stein? Nach dem Spaziergang lesen Sie das Zentrum von Cusco von unten nach oben: Inkamauerwerk, kolonialer Aufbau und heutige Spuren, die sich nicht mehr beseitigen lassen.

Warum diese Reihenfolge

Die Plaza de Armas (Haucaypata) gibt den Ausgangsmaßstab vor: Hier wurde ein zeremonieller Raum der Inka zu einem kolonialen Platz öffentlicher Macht. An ihrer Nordostseite steht das Kathedralensemble von Cusco und zeigt, wie die Eroberer ihr Recht auf die Stadt durch kirchliche Überlieferung festschrieben. Gegenüber setzt die Iglesia de la Compañía de Jesús das Gespräch als Streit innerhalb der kolonialen Kirche fort – die Nachbarschaft der beiden Fassaden macht die Rivalität sichtbar. Direkt an der Iglesia de la Compañía de Jesús beginnt die Calle Loreto: Der schmale Durchgang zwischen Inkawänden löst den Kampf der Kirchen durch die Geschichte eines Menschen ab, der seinen Status öffentlich beweisen musste. Über Calle Loreto und Pampa del Castillo führt der Weg zur ehemaligen Intipampa, wo die Frage nach Anerkennung einer früheren Frage weicht: Wem gehörte das Land selbst? Auf demselben Platz zeigt die Coricancha, was nach der Eroberung mit dem wichtigsten Heiligtum und seiner Ausstattung geschah. Danach kehrt die Route in den oberen Teil des Zentrums und zur Palastmauer von Inca Roca zurück: Nach dem Tempel geht es um den Wechsel der Herrscherlinie und um die einzelnen Residenzen ihrer Erben. Der Weg entlang dieser Mauer führt zum Zwölf-Ecken-Stein, wo die ferne Geschichte des Palastes mit einer Beschädigung kollidiert, die erst 2025 geschah.

Geeignet für

Für alle, die die Inka- und Kolonialschichten des Zentrums verstehen möchten Für alle, denen menschliche Entscheidungen, Dokumente und Folgen wichtig sind Für alle, die eine ruhige historische Erzählung ohne feierliche Rhetorik bevorzugen

Bitte beachten

Für alle, die einen Überblick über sämtliche wichtigen Orte von Cusco suchen Für alle, die einen Spaziergang nur über Inkasteinmauerwerk möchten Für alle, die nichts über Gewalt, Eroberung und Verlust hören wollen

Vor dem Spaziergang

Tragen Sie Schuhe mit gutem Halt: Steinplatten und Pflaster können nach Regen rutschig sein. Auf dem Platz und beim Zwölf-Ecken-Stein muss man oft warten, bis die Sicht frei wird; planen Sie den Spaziergang deshalb nicht in einem zu engen Zeitrahmen. Alle wichtigen Gegenüberstellungen sind von der Straße aus sichtbar; einen Besuch der Kathedralbasilika Mariä Himmelfahrt, der Iglesia de la Compañía de Jesús, der Coricancha und des Museo de Arte Religioso del Cusco sollten Sie als eigenes Programm ansehen und die aktuellen Eintrittsbedingungen vorher prüfen. Halten Sie sich auf engen Abschnitten näher am Rand des Durchgangs, versperren Sie nicht den Weg und lehnen Sie sich nicht an historisches Mauerwerk.

Wann losgehen

Gehen Sie die Route bei Tageslicht: Dann lassen sich die Form der Blöcke, die Grenzen zwischen den Mauerwerken und die Details der Fassaden leichter erkennen. Die meiste Zeit beansprucht nicht die Strecke, sondern die Stopps und das Warten auf freie Sicht. Wenn Sie Innenräume ergänzen, versuchen Sie nicht, sie unterwegs zwischen die Audiotexte zu schieben – nehmen Sie sich für die Besuche eigene Zeit.

Plan B

Wenn die Plaza de Armas (Haucaypata) überfüllt ist, hören Sie den Anfang vom Rand des Platzes aus, wo zugleich das offene Feld und die Kirchenfassaden zu sehen sind. Bleiben Sie in der engen Calle Loreto nicht mitten im Strom stehen: Gehen Sie die Mauer ganz entlang und halten Sie dort an, wo Sie sicher zur Seite treten können. Bei geschlossenen Innenräumen behalten Sie die gesamte Route bei – ihre wichtigste Geschichte lässt sich an den Außenmauern der Coricancha, dem Klosteraufsatz und dem Muster der Straßen lesen. Wenn es beim Zwölf-Ecken-Stein zu eng ist, betrachten Sie zuerst das benachbarte Mauerwerk der Calle Hatun Rumiyoc und kehren nach einer kurzen Pause zum letzten Block zurück.

  1. 1

    Plaza de Armas (Haucaypata)

    Hier wird deutlich, wie das zeremonielle Zentrum der Inka in einen Ort verwandelt wurde, an dem die Kolonialmacht sich der ganzen Stadt zeigte.
  2. 2

    Kathedralensemble von Cusco

    Diese Station trennt den Verlauf der Belagerung von der späteren kirchlichen Erzählung über die wundersame Rettung der Stadt.
  3. 3

    Iglesia de la Compañía de Jesús

    Die Nachbarschaft zur Kathedralbasilika Mariä Himmelfahrt macht die Baugeschichte zu einem anschaulichen Streit über Vorrang und Prestige.
  4. 4

    Calle Loreto

    Hier wird eine Gerichtsentscheidung zu einer Prozession, zu Kleidung und zu einem Dokument, das die Familie Jahrzehnte später nutzte.
  5. 5

    Plaza Santo Domingo

    Der Platz führt die Route zu einer umstrittenen Überlieferung über die Menschen zurück, denen dieses Land vor den Gründern des Inkareichs Cusco gehörte.
  6. 6

    Coricancha und Santo Domingo

    Die erhaltenen Mauern zeigen, was an diesem Ort blieb, nachdem der Schmuck des Tempels in Anteile der Eroberer verwandelt worden war.
  7. 7

    Calle Hatun Rumiyoc

    Die Palastmauer verbindet den Wechsel der herrschenden Linie mit der Art, wie die neuen Inka ihre Verwandtschaftsgruppen im Stadtzentrum ansiedelten.
  8. 8

    Zwölf-Ecken-Stein

    Das Finale führt das Gespräch über das Schicksal des Inka-Mauerwerks in die Gegenwart und zeigt den Preis einiger Schläge gegen den ursprünglichen Block.

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