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Weißes Haus (Nordseite)

The White House (North Façade)

Hier wird ein Brand zeigen, welche Teile des Hauses und welches Gemälde eine Invasion überstehen werden.

15 Min.
Die schneeweiße Nordfassade des Weißen Hauses im Winter, umgeben von Bäumen und Rasenflächen.
Christopher Ziemnowicz (CZmarlin) · Public Domain; cropped/resized for app
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Worauf achten

  • Nördlicher Portikus
  • Säulen des repräsentativen Eingangs
  • Mittlerer Abschnitt der Nordwand

Die Geschichte des Ortes

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Hinter den Säulen befindet sich der nördliche repräsentative Eingang zur Residenz und Arbeitsstätte des Präsidenten der Vereinigten Staaten. Heute wird er vor allem für den Empfang ausländischer Staatsgäste genutzt. Im August achtzehnhundertvierzehn gab es den Portikus noch nicht, und das Gebäude wurde meist als Weißes Haus bezeichnet. Die Wände waren bereits weiß: Der poröse Sandstein war schon im Jahr siebzehnhundertachtundneunzig mit Kalk überzogen worden, um ihn vor Feuchtigkeit und Frost zu schützen.

Am vierundzwanzigsten August ließ die Präsidentengattin Dolley Madison anordnen, das Mittagessen um drei Uhr aufzutragen. Ihr Mann, Präsident James Madison, war nach Bladensburg gefahren, um festzustellen, ob sich die auf die Hauptstadt vorrückenden britischen Truppen aufhalten ließen. Dolley wollte hier Minister und Militärs empfangen, auf ihren Mann warten und nötigenfalls die Abreise der Familie organisieren. Das Haus diente zugleich als Wohnsitz, Ort offizieller Empfänge und Zentrum der Arbeit des Präsidenten – deshalb bereitete man selbst am Tag der Invasion in der Küche ein Mittagessen zu.

Nach der Niederlage bei Bladensburg brachte ein Bote den Befehl, unverzüglich abzureisen. Dolley blieb wegen der Dokumente, des Silbers und eines großen Porträts des ersten Präsidenten George Washington zurück, das Gilbert Stuart gemalt hatte. Das Gemälde war hoch an der Wand befestigt, und Dolley befahl, es um jeden Preis zu retten.

Später entstand die Legende, sie habe die Leinwand selbst aus dem Rahmen geschnitten und aus dem Haus getragen. Einer der Zeugen, Paul Jennings, bezeichnete diese Version als falsch. An diesem Tag war er fünfzehn Jahre alt; die Madisons besaßen ihn, und er diente dem Präsidenten als Kammerdiener und arbeitete im Speisesaal. Seinen Erinnerungen zufolge gab Dolley den Befehl, während der Hausverwalter des Präsidenten Jean-Pierre Sioussat und der Gärtner Thomas McGraw das Porträt abnahmen und auf einem Wagen fortschickten. Andere Zeugnisse rechnen auch Jennings selbst und zwei Einwohner von New York zu den Beteiligten, daher lässt sich die Arbeit nicht mehr genau auf alle verteilen. Sicher ist, dass Dolley auf der Rettung des Gemäldes bestand und dass Diener und Helfer es abnahmen und fortbrachten.

Britische Soldaten betraten das verlassene Haus, aßen das vorbereitete Mittagessen, stapelten Möbel auf und zündeten sie an. Dach und Innenräume brannten aus; die geschwächten Außenmauern blieben erhalten. James Madison kehrte als Präsident in die Hauptstadt zurück, unter dem der Gegner Washington besetzt hatte. Im ganzen Land forderte man seinen Rücktritt, und im Kongress der Vereinigten Staaten schlug man vor, die Hauptstadt in eine andere Stadt zu verlegen. Madison setzte sich dafür ein, die Regierungsgebäude hier wiederherzustellen. Nach der Untersuchung erklärten die Maurer einen Teil der Mauern für brauchbar, und im Februar achtzehnhundertfünfzehn bewilligte der Kongress der Vereinigten Staaten Geld für den Wiederaufbau des Weißen Hauses und anderer Gebäude „an ihren jetzigen Standorten“.

Der Architekt James Hoban stellte das Haus nach dem früheren Entwurf wieder her. Die Madisons kehrten nicht mehr hierher zurück; der erste Bewohner nach dem Brand war der nächste Präsident, James Monroe. Das Washington-Porträt wurde im Jahr achtzehnhundertsiebzehn zurückgebracht und hängt heute im East Room. Der mittlere Abschnitt der Nordwand hinter den Säulen stammt noch von dem ausgebrannten Gebäude. Den Portikus selbst fügte Hoban erst in den Jahren achtzehnhundertneunundzwanzig bis achtzehnhundertdreißig an, damit Ankommende in Kutschen unter einem Dach eintreten konnten.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktTreasury Building
Eintrittvon außen

Die Außenansicht ist gewöhnlich von öffentlichen Gehwegen aus zugänglich, doch der Bereich wird ohne Vorwarnung abgesperrt. Führungen im Inneren sind kostenlos, jedoch nur nach vorheriger Anmeldung über einen Kongressabgeordneten oder eine Botschaft.

Geprüft: 30. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Schauen Sie vom öffentlich zugänglichen Bereich aus zu und befolgen Sie die Anweisungen des Sicherheitsdienstes: Die Lage der Absperrungen ist hier wichtiger als ein vorher gewählter Standpunkt. Für diese Episode müssen Sie nicht ins Innere gehen.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Gehen Sie zum östlichen Rand des Komplexes, wo der Portikus in eine Granitkolonnade übergeht.

Stopp 2 von 7Weiter: Treasury Building

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Pennsylvania Avenue: Bühne der Republik“ — 7 Stopps, 2,3 km, 2 Stunden.

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