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Waterfront Station

Waterfront Station

Der Punkt zeigt, wie eine einzige nächtliche Verlegung Vancouver als westliche Endstation festschrieb.

18 Min.
Blick auf die Waterfront Station in Vancouver mit ihren Säulen und ihrer Sandsteinfassade.
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Schau dich zuerst um

Worauf achten

  • Backsteinfassade des Bahnhofs
  • Haupthalle des Bahnhofs
  • Westlicher Eingang an der Howe Street

Die Geschichte des Ortes

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Die heutige Backsteinfassade und die Haupthalle gehören zum dritten Bahnhofsgebäude: Es nahm im Jahr neunzehnhundertvierzehn den Fahrgastbetrieb auf. Der Ort am Tiefwasserhafen ermöglichte es, Hochseeschiffe fast neben den Gleisen zu entladen, und vom Ufer zur Cordova Street stieg eine kleine Schlucht an. Nach dem Weggang der Fernzüge im Jahr neunzehnhundertneunundsiebzig enden und beginnen hier weiterhin die Strecken des SkyTrain, der Canada Line, der SeaBus-Fähre und des West Coast Express. Auch aus Port Moody kommt man jetzt hierher – mit dem Zug zur Waterfront Station.

Der westliche Eingang der heutigen Waterfront Station führt zur Howe Street. Genau am Fuß dieser Straße brachte der Lokführer Peter Reiter am dreiundzwanzigsten Mai tausendachthundertundsiebenundachtzig die Dampflokomotive Nummer dreihundertvierundsiebzig zum ersten Bahnsteig der Canadian Pacific Railway in Vancouver. Einen Backsteinbahnhof gab es damals noch nicht: Die Fahrgäste wurden in einem Holzgebäude mit einem Kohleofen in der Mitte der Halle empfangen.

Die Endstation lag ursprünglich in Port Moody, weiter östlich an derselben Bucht. Örtliche Grundeigentümer kauften Grundstücke auf, weil sie mit einer künftigen Hafenstadt rechneten. Der Präsident der Eisenbahngesellschaft, William Van Horne, setzte sich dafür ein, die Endstation zur Siedlung Granville zu verlegen, die bald in Vancouver umbenannt wurde. Hier erhielt die Gesellschaft Land für ihr eigenes Stadtviertel, und die Züge konnten fast bis an den Tiefwasserhafen herangeführt werden. Eine kleine Schlucht ermöglichte den Anstieg vom Ufer zur heutigen Cordova Street; in der Nähe konnten Hochseeschiffe direkt an den Gleisen entladen werden. Deshalb lag die Station genau an diesem Punkt.

Die Grundeigentümer von Port Moody versuchten, die Verlängerung der Strecke über ihre Grundstücke zu verhindern, und erwirkten gerichtliche Arbeitsverbote. Am fünften Januar tausendachthundertundsiebenundachtzig hob der Oberste Gerichtshof Kanadas diese Verbote auf. Die Eisenbahner setzten die Gleisverlegung fort, und am einundzwanzigsten Mai setzte die Gesellschaft ihre Angestellten in einen Zug und verlegte die Verwaltung der Endstation über Nacht von Port Moody nach Vancouver.

Zwei Tage später brachte Reiter den ersten Personenzug aus Montreal hierher – einhundertfünfzig Menschen. Als Erster betrat nach einem örtlichen historischen Zeugnis Jonathan Rogers den Bahnsteig, ein zweiundzwanzigjähriger Lehrling eines Bauunternehmers. Er wollte in der neuen Stadt mit seinem Handwerk seinen Lebensunterhalt verdienen. Bald kaufte Rogers bei einer Auktion der Eisenbahngesellschaft vier Grundstücke, wurde zu einem der wichtigsten Bauherren Vancouvers und errichtete an der Granville Street ein Gebäude, das noch heute seinen Familiennamen trägt.

Für die Grundeigentümer in Port Moody fiel die Entscheidung gegenteilig aus. Die Eisenbahngesellschaft verlagerte die Güterabfertigung nach Vancouver, stellte die Dampfschiffverbindung zwischen Victoria und der ehemaligen Endstation ein, und der Pier von Port Moody wurde überflüssig. Die Erwartung einer großen Endstadt erfüllte sich nicht.

Die erste Holzstation verschwand. Die Dampflokomotive Nummer dreihundertvierundsiebzig bewahrte man im Pavillon des Roundhouse am anderen Ende der ehemaligen Eisenbahnbesitzungen auf. Die heutige Halle der Waterfront Station gehört bereits zum dritten Gebäude der Gesellschaft, das im Jahr neunzehnhundertvierzehn eröffnet wurde. Die Fernzüge verließen diesen Ort im Jahr neunzehnhundertneunundsiebzig, doch die Endstation blieb eine Endstation: Heute treffen hier die Linien des SkyTrain, die Canada Line, die SeaBus-Fähre und der West Coast Express zusammen. Fahrgäste aus Port Moody steigen an der Station Moody Centre ein und fahren zur Waterfront Station – dorthin, wohin die Eisenbahnbediensteten die Endstation über Nacht verlegt hatten.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort18 Min.
Nächster PunktVancouver Lookout
Eintrittfrei zugänglich

Die Eingangshalle ist während der Betriebszeiten des Verkehrsknotenpunkts zugänglich. Bis zum frühen Morgen kann der Eingang an der Cordova Street geschlossen sein, und der Verkehrsbetrieb weist Fahrgäste zu anderen Eingängen.

Geprüft: 30. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Dies ist ein aktiver Verkehrsknotenpunkt: Schauen Sie sich an den Eingängen um und versperren Sie nicht die Fahrgastströme.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Überqueren Sie die Cordova Street zum Harbour Centre und finden Sie den Eingang zum Aussichtsturm an der Hastings Street.

Stopp 2 von 7Weiter: Vancouver Lookout

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Hafen, Eisenbahn und Gastown“ — 7 Stopps, ≈2 km, 2–2,5 Stunden.

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