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Handelsplatz

Торговые ряды

Hier erfahren Sie, wie die Weigerung der Händler zu zahlen mit der Entstehung eines steinernen Gostiny Dwor endete.

20 Min.
Lange Arkade der Handelsreihen auf dem Handelsplatz in Susdal.
Солдатских Виталий · CC BY-SA 4.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Worauf achten

  • Lange Säulengalerie
  • Zentrales Tor
  • Einzelne Handelsräume

Die Geschichte des Ortes

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Der Handelsplatz entstand im Zentrum des Susdaler Posad, wo Handwerker und Kaufleute lebten. Im achtzehnten Jahrhundert fasste der hölzerne Gostiny Dwor einhundertachtunddreißig Läden. Als man beschloss, ihn durch steinerne Reihen zu ersetzen, legte man die Kosten den Ladenbesitzern auf, und die gesamte Handelsgemeinschaft musste den Bau beraten.

Am siebten November siebzehnhundertneunzig versammelte man die Susdaler Händler in der Stadtduma und verlangte von ihnen, sich zum Bau steinerner Läden zu verpflichten. Pjotr Schinkin, ein Kaufmann, dem man wie den anderen vorschlug, einen neuen Laden zu bezahlen, schrieb neben seinem Namen: „Die Ausführung angehört, doch bauen will er nicht.“

Der Handel nahm diesen Platz damals schon lange ein. Die Kaufleute verkauften ihre Waren in einem hölzernen Gostiny Dwor – so nannte man einen einheitlichen Komplex von Läden für örtliche und auswärtige Händler. Nach der Bestätigung des neuen Plans für Susdal sollte die Stadtduma ihn durch ein steinernes Gebäude ersetzen, doch eigene Mittel hatte sie nicht. Die Kosten wälzte man auf diejenigen ab, die vom Handel lebten.

Fünfundzwanzig Personen stimmten zu. Die übrigen unterschrieben nicht. Einige Jahre später erklärten die Kaufleute und handelnden Kleinbürger gemeinsam, sie könnten wegen ihrer „geringen Mittel“ keine steinernen Läden bauen. Chmetewski, der Stadthauptmann – Leiter der Stadtverwaltung und der Polizei, der auf die Ausführung des Plans drängte –, drohte, ihre alten hölzernen Läden abreißen zu lassen. Ein Brand in Kasan verschaffte ihnen Aufschub: Danach verbot man den Bau neuer Gostiny Dwors im ganzen Land vorübergehend.

Als das Verbot aufgehoben wurde, zögerten die Susdaler noch mehrere Jahre. Im Jahr achtzehnhundertfünf ordnete der Wladimirer Gouverneur Iwan Dolgorukow, der die Straßen und Plätze nach dem bestätigten Plan freiräumen wollte, den Abriss alter Läden, Häuser und Gärten an, die der neuen Moskauer Straße und dem Handelszentrum im Weg standen. Vier Tage später verpflichteten sich siebzig Kaufleute und Kleinbürger, einhunderteinen Läden zu bauen.

Die Unterschrift war nur der Beginn der Ausgaben. Fünf Jahre lang verpflichtete man die Händler mehr als zehnmal, Geld einzuzahlen; gewöhnlich betrug die Abgabe fünfzig Rubel je Laden. Aus ihren Reihen wählten sie Personen, die Kalk, Stein und Ziegel einkauften und den Bau überwachten. Jeder erhielt im Voraus einen Platz: Kurzwaren stellte man in die vordere Reihe, daneben Eisenwaren und Gemüse, an den Seiten Brot und Butter, auf der Seite zur Kamenka hin Fleisch und Fisch. So erhielt ein Platz Reihen mit einzelnen Handelszellen anstelle einer Ansammlung hölzerner Verkaufsstände.

Im September achtzehnhundertelf zerstörte ein Brand den größten Teil der verbliebenen hölzernen Läden und das Dach des fast fertigen steinernen Hofes. Das Dach stellte man noch vor Jahresende wieder her, und im folgenden Jahr begann der Handel in den neuen Räumlichkeiten.

Von diesem Gebäude ist der nördliche Teil der Galerie erhalten, vom zentralen Tor an gerechnet; die später abgetragenen Abschnitte stellte man erst im zwanzigsten Jahrhundert wieder her. Hinter den Säulen liegen bis heute einzelne Geschäfte. Die Kaufleute, die fünfzehn Jahre lang die Zahlung für steinerne Läden verweigert hatten, hinterließen hier schließlich eben solche Läden – in einer langen Reihe erbaut.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort20 Min.
Nächster PunktMariä-Gewandniederlegungs-Kloster
Eintrittvon außen

Der Platz und die Außenbesichtigung sind jederzeit zugänglich; die Öffnungszeiten einzelner Läden und Einrichtungen unterscheiden sich und gehören nicht zur Route.

Geprüft: 24. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Betrachten Sie zunächst die gesamte Fassade vom Platz aus, gehen Sie dann unter den Bögen hindurch und achten Sie von innen auf ihren Rhythmus. Die geöffneten Läden sind keine Museumsräume – respektieren Sie ihren normalen Betrieb.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Verlassen Sie den Platz über die Leninstraße und gehen Sie zum hohen Klosterglockenturm.

Stopp 4 von 7Weiter: Mariä-Gewandniederlegungs-Kloster

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Susdal: vom Kreml zu den Klostermauern“ — 7 Stopps, 4,7 km, 4 Std. 45 Min..

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