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Kunstmuseum Sotschi namens Dmitri Schilinski

Сочинский художественный музей имени Д. Д. Жилинского

Hier wird sichtbar, von wo aus die Umgestaltung Sotschis zu einer Kurheilstätte für die ganze Sowjetunion gesteuert wurde.

20 Min.
Massiver Säulenportikus des Kunstmuseums Sotschi namens Dmitri Schilinski.
Aleksandra057 · CC BY-SA 4.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Worauf achten

  • Hauptportikus
  • Figur des Maurers
  • Figur des Zimmermanns
  • Inschrift mit dem Namen Dmitri Schilinskis

Die Geschichte des Ortes

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Hinter dem Hauptportikus verbergen sich geräumige Büros und lange Korridore eines Gebäudes, das für umfangreiche Verwaltungsarbeit und nicht zum Aufhängen von Gemälden gedacht war. Als die örtliche Parteiführung auszog, wurden die ehemaligen Diensträume fünf Jahre lang für Ausstellungen umgebaut. Die ersten Gemälde wurden hierher aus Sotschi Sanatorien übertragen, wo sie zuvor für Urlauber gehangen hatten; deshalb wuchs die Sammlung aus Kurortinterieurs heraus. Der Name Dmitri Schilinskis auf der Fassade erinnert an den Maler, der in der Nähe geboren wurde und wiederholt nach Sotschi kam, um zu arbeiten.

In den seitlichen Portiken des Museums stehen der Maurer und der Zimmermann. Diese Figuren kamen hier früher als die Bilder hinzu. Sie erinnern an die erste Bestimmung des Gebäudes: Vor uns liegt die einstige Zentrale für den Umbau Sotschis.

Im Jahr eintausendneunhundertdreiunddreißig erhielt Alexander Meteljow, Sonderbevollmächtigter des Zentralen Exekutivkomitees der UdSSR, den Auftrag, einen kleinen Kurort in eine große Kurheilstätte für die ganze Sowjetunion zu verwandeln. Meteljow hatte als Fabrikschlosser begonnen und verfügte nun über Geld und Grundstücke für Sanatorien, Straßen, die Wasserversorgung und Heilanstalten. Mit seinem allerersten Befehl verlangte er, dass in Sotschi kein einziges Grundstück ohne seine Genehmigung, einen Generalplan und ein Projekt zur Bebauung vergeben werde. Um diese Bauarbeiten zu leiten, brauchte man ein eigenes Gebäude.

Meteljow lud den Architekten Iwan Scholtowski ein, einen Kenner der italienischen Renaissance. Dieser entwarf das Haus des Bevollmächtigten mit großen Büros, einem Versammlungssaal, breiten Korridoren und einer zum Park gerichteten Hauptfassade. Die Kanzlei wirkte wie ein Landschloss. Der Maurer und der Zimmermann an den Seiten zeigten, zu welchem Zweck sich die Beamten hier versammelten: Von diesen Büros aus leitete man den Bau eines neuen Kurorts. Das Haus wurde im Jahr eintausendneunhundertsechsunddreißig fertiggestellt.

Meteljow nutzte es nur kurze Zeit. Schon ein Jahr später wurde seine Verwaltung aufgelöst, und in dem Gebäude war für drei Jahrzehnte das städtische Parteikomitee untergebracht.

Als das Komitee im Jahr eintausendneunhunderteinundsiebzig umzog, erhielten die Mitarbeiter des künftigen Ausstellungssaals die frei gewordenen Büros. Fünf Jahre lang wurden sie für Ausstellungen umgebaut. Den Grundstock der Sammlung schuf man auf Anordnung des städtischen Exekutivkomitees: Gemälde wurden hierher aus Sotschi Sanatorien übertragen. So fanden sich in einem Bestand Leinwände, die zuvor in Kurheilstätten für Urlauber gehangen hatten. Zunächst blieb die Einrichtung ein Ausstellungssaal und stellte zugleich eine eigene Sammlung zusammen; den Status eines Kunstmuseums erhielt sie im Jahr eintausendneunhundertachtundachtzig.

Der Name Dmitri Schilinskis erschien im Jahr zweitausendneunzehn auf Beschluss der städtischen Kommission für Toponymie im Namen. Schilinski war ein Maler, der in Wolkowka bei Sotschi geboren wurde und mehrfach hierher zurückkehrte, um zu arbeiten. Bereits ein Jahr nach der Eröffnung des Ausstellungssaals fand hier seine Einzelausstellung statt. Heute bewahrt das Museum vier seiner Gemälde auf, darunter das „Weiße Pferd“.

Der Maurer und der Zimmermann stehen noch immer in den seitlichen Portiken. Hinter ihren Rücken sind die ehemaligen Büros des Hauses des Bevollmächtigten von Gemälden aus Sanatorien und Werken des Malers eingenommen, dessen Name nun auf der Fassade steht.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort20 Min.
Nächster PunktHotel Primorskaja
Eintrittmit Ticket

Dienstag–Sonntag 10:00–18:00; Kasse bis 17:30; Montag geschlossen.

Geprüft: 24. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Die Fassade erschließt sich unabhängig vom Betrieb des Museums. Für das Innere und die Sammlung prüfen Sie die aktuellen Besuchszeiten und planen Sie dafür zusätzliche Zeit ein.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Gehen Sie vom ehemaligen Haus des Bevollmächtigten zum Hotelgebäude am Meer hinab.

Stopp 2 von 8Weiter: Hotel Primorskaja

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Architektur des Kurorts Sotschi: vom Hafen bis Bytcha“ — 8 Stopps, 7,7 km, 4 Std. 15 Min..

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