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Worauf achten
- Haus Nr. 72
- Haus Nr. 76
- Reihe von Ladenhäusern
Die Geschichte des Ortes
Am siebenundzwanzigsten Februar neunzehnhundertzweiundvierzig führten japanische Soldaten zwölf einflussreiche chinesische Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens in das Haus zweiundsiebzig an der Club Street. Hier befand sich der Goh Loo Club – der Name bedeutet „Mein bescheidenes Haus“. Von allen Klubs auf dem Ann-Siang-Hügel blieb während der Besatzung nur dieser in Betrieb.
Unter den Menschen, die bald täglich hier erscheinen mussten, war der Unternehmer Yeo Chan Boon. Vor dem Krieg sammelte er Spenden für Chinesen, die unter der japanischen Invasion Chinas gelitten hatten, und finanzierte die Arbeit eines der Hilfskomitees aus eigenen Mitteln. Nach der Einnahme Singapurs verhafteten die Japaner ihn als Teilnehmer der antijapanischen Kampagne. Aus dem Gefängnis wurde Yeo unter einer Bedingung entlassen: Nun musste er in einer von den Besatzern geschaffenen Organisation der einheimischen Chinesen dienen.
Am zweiten März versammelte man im Goh Loo Club etwa zweihundertfünfzig bekannte Kaufleute und Gemeindeführer. Zum Vorsitzenden ernannte man den Arzt und Bildungsreformer Lim Boon Keng. Formal sollte die neue Vereinigung zwischen der chinesischen Gemeinschaft und der japanischen Militärverwaltung vermitteln. Bereits bei der ersten Sitzung wurden ihre Teilnehmer angewiesen, fünfzig Millionen Straits-Dollar – die damals in Singapur und Britisch-Malaya im Umlauf waren – für den japanischen Kriegsfonds aufzubringen.
Die Menschen, die bereits Verhaftungen und Überprüfungen erlebt hatten, konnten sich nicht weigern. Angaben über ihr Eigentum entnahm man dem Grundbuch, Unternehmenslisten und Steuerunterlagen. Vertreter einer Dialektgemeinschaft wurden gezwungen, das Vermögen einer anderen zu bewerten. Besitzer eines Vermögens von weniger als dreitausend Dollar befreite man von der Abgabe; von den übrigen verlangte man acht Prozent des Vermögenswerts.
Den ersten Termin setzte man auf den zwanzigsten April fest, dann verschob man ihn zweimal. Bis zum fünfundzwanzigsten Juni war die gesamte Summe dennoch nicht zusammengekommen. Den Fehlbetrag deckte ein Darlehen bei der Yokohama Specie Bank zu sechs Prozent Jahreszins, mit der Verpflichtung, es innerhalb eines Jahres zurückzuzahlen. Die hier gegründete Vereinigung führte danach noch drei Jahre lang die Anordnungen der Besatzungsverwaltung aus. Nach der japanischen Kapitulation kehrte Yeo Chan Boon zu seinem ruinierten Geschäft zurück und trat im Jahr neunzehnhundertsechsundvierzig einem Komitee bei, das Angaben über Tote, Verluste von Familien und Entschädigungsforderungen sammelte.
Zu dieser Zeit bestand der Name Club Street bereits seit mehreren Jahrzehnten. Er wird vor allem mit dem Chui Lan Teng Club verbunden, der noch vor dem Jahr achtzehnhundertfünfundachtzig auf dem Hügel eröffnet worden war. Im Jahr achtzehnhunderteinundneunzig gründete der Kaufmann und Grundbesitzer Tan Kwee Lan ihn als Chui Lan Teng Club neu. Aufgenommen wurden vor allem wohlhabende, in der Kolonie geborene und englischsprachige Chinesen. Sie trafen sich mit Geschäftsbekannten und luden samstags europäische Gäste zu einem Abendessen mit zehn Gängen und Champagner ein. Für den Klub setzte sich der umgangssprachliche Beiname „Millionärsklub“ durch. Nach einem erzwungenen Umzug bezog er im Jahr achtzehnhundertachtundneunzig Haus sechsundsiebzig, wo er bis heute registriert ist. Später entstanden daneben weitere Vereinigungen, darunter der Goh Loo Club.
Ann Siang ist der Name eines anderen Menschen, dem derselbe Hügel gehörte. Vor ihm nannte man das Grundstück zunächst Scott's Hill, nach dem Pflanzer Charles Scott, der hier Muskatnuss und Nelken anbaute, und dann Gemmill's Hill, nach dem nächsten Besitzer. Chia Ann Siang kam aus Malakka und trat im Alter von sechzehn Jahren in das Handelshaus Boustead ein. Acht Jahre später leitete er ein Warenlager, und nach mehr als vierzig Jahren im Handel wurde er zu einem der reichsten Grundbesitzer Singapurs. Chia kaufte Gemmill's Hill und baute hier ein Haus mit Anwesen; danach ging sein Name auf den Hügel und die Straße über. Die meisten heutigen Ladenhäuser entstanden erst zwischen neunzehnhundertdrei und neunzehnhunderteinundvierzig, nach Chias Tod.
Der Goh Loo Club und der Chui Lan Teng Club belegen weiterhin die Häuser zweiundsiebzig und sechsundsiebzig. Im Protokoll der ersten Sitzung vom zweiten März neunzehnhundertzweiundvierzig ist der Ort der Anweisung über die fünfzig Millionen genau festgehalten: Goh Loo Club, Club Street. Das ist das heutige Haus zweiundsiebzig.
Praktisch vor Ort
Der Park ist rund um die Uhr geöffnet. Treppen und Wege am Hang können nach Regen rutschig sein.
Geprüft: 28. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.Eilen Sie auf dem nassen Hang und den Stufen nicht; nähern Sie sich dem Brunnen vorsichtig und steigen Sie nicht über die Absperrungen.
