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Fuxing-Park

复兴公园

Der Park ermöglicht es, den Krieg anhand des Versuchs zu sehen, Tiere zu transportieren und unterzubringen.

20 Min.
Grüner Park mit einem Teich und einem Spazierweg
J. Patrick Fischer · CC BY-SA 3.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Worauf achten

  • Große Rasenfläche
  • Platanenalleen
  • Rosengarten
  • Teich und Pavillons

Die Geschichte des Ortes

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Stammgäste teilen den Fuxing-Park am Morgen in kleine Gruppen: Die einen üben Taijiquan, andere tanzen, singen im Chor, spielen Instrumente oder schreiben mit dem Pinsel Schriftzeichen. Eine große Rasenfläche, zwei breite Platanenalleen, ein Rosengarten, ein Teich und Pavillons geben jeder Gruppe einen eigenen Platz. Diese geometrische Anlage schuf die französische Stadtverwaltung seit neunzehnhundertneun. Damals hieß der Park Gujiazhai-Park – nach dem Dorf der Familie Gu.

Im Herbst neunzehnhundertsiebenunddreißig begann man in seinem nordöstlichen Teil, näher an der heutigen Chongqing South Road, eiserne Käfige und eine große Voliere zu errichten. Sie wurden für Tiere gebaut, die der Direktor des städtischen Zoos, Shen Xiangrui, durch das vom Krieg erfasste Shanghai in Sicherheit zu bringen versuchte.

Shens Zoo lag beim Konfuzius-Tempel im chinesischen Teil der Stadt. Er schuf ihn als anschauliche Schule für Naturkunde, und im ersten Jahr kamen mehr als eine Million Menschen dorthin. Achtzehn Beschäftigte versorgten die Tiere, doch nur acht hatten feste Stellen. Als im August die Kämpfe um Shanghai begannen, schlossen Shen und einige Kollegen die Tore, wohnten direkt im Zoo und fütterten die Tiere weiter. Bald durchschlug eine Flugabwehrgranate das Dach des Betriebsgebäudes.

Shen fürchtete zwei Folgen. Würden die Käfige zerstört, gerieten Löwen, Tiger, Bären und Leoparden in die Wohnviertel. Würde die städtische Finanzierung eingestellt, verhungerten Tiere von mehr als hundert Arten. Er vereinbarte ein vorläufiges Gelände in einem anderen Park, doch sechs eiserne Sektionen wurden auf dreitausendneunhundert Yuan geschätzt, und man gab ihm das Geld nicht. Shen hoffte weiterhin, die Tiere nach dem Krieg wieder nach Hause bringen zu können, und bat deshalb zunächst nur um eine vorübergehende Unterbringung.

Am neunten November marschierten japanische Truppen in die chinesischen Viertel ein. Shen lockte die Raubtiere mit Arbeitern in enge Transportkäfige und brachte sie in die internationale Flüchtlingszone. Die Gelder für Futter und Unterhalt flossen endgültig nicht mehr. Daraufhin gab der Direktor seinen früheren Plan auf und bot der französischen Stadtverwaltung an, die Tiere dem ehemaligen Gujiazhai-Park zu schenken. Nach der Übergabe konnte er sie nicht mehr zurückfordern.

Die Durchgänge zwischen dem chinesischen und dem französischen Teil der Stadt waren zu diesem Zeitpunkt mit eisernen Toren abgesperrt. Es blieben zwei Übergänge, an denen man mit Dokumenten durchgelassen wurde. Shen und seine Mitarbeiter erhielten Genehmigungen und brachten Löwen, Tiger, Leoparden, Bären und Wölfe hindurch, gefolgt von Kängurus, Makaken, Hirschen, Kranichen, Pfauen und Pelikanen. Anschließend wurden beide Übergänge geschlossen. Die zweite Gruppe blieb im alten Zoo zurück und ging zusammen mit den zerstörten Käfigen zugrunde.

Die französische Stadtverwaltung wies den geretteten Tieren etwa viertausend Quadratmeter in der nordöstlichen Ecke des Parks zu. Bis zum Sommer des folgenden Jahres eröffnete dort ein Zoo mit einer eigenen Eintrittskarte. Doch die Zuflucht erwies sich als vorübergehend. Während der Besatzung brachte man die Tiere in einen anderen Park; Futter traf nur unregelmäßig ein, Fachleute und Medikamente fehlten. Ein Python erfror, Löwen, Tiger und ein schwarzer Leopard starben an Krankheiten. Von der von Shen weggebrachten Gruppe überlebten vor allem Makaken, Zibetkatzen, Krokodile und noch einige kleine Arten. Shen selbst weigerte sich, der Besatzungsverwaltung zu dienen, gab seine Stelle auf, änderte seinen Namen und tauchte unter.

Im Januar neunzehnhundertsechsundvierzig erhielt der Park seinen heutigen Namen Fuxing – „Wiedergeburt“. Einige Jahre später wurde der Zoo wiederhergestellt, neue Tiere und ein Aquarium kamen hinzu. Im Jahr neunzehnhundertdreiundsechzig wurde er endgültig geschlossen, und seine Bewohner wurden in den Westlichen Vorstadtpark gebracht – den heutigen Shanghai Zoo.

Im östlichen Teil des Fuxing-Parks gibt es weder eiserne Käfige noch die große Voliere noch das Aquarium. An ihrer Stelle befanden sich nacheinander ein runder Platz mit elektrischen Pferden, ein Schwimmbecken und ein Tanzsaal. Vom Rettungszoo blieb nur sein genauer Standort an der Chongqing South Road – zwischen den Alleen, in denen heute Menschen üben.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort20 Min.
Nächster PunktXintiandi und die Shikumen der Xinye Road
Eintrittfrei zugänglich

Die offizielle städtische Beschreibung bezeichnet den Park als ganzjährig und den ganzen Tag geöffnet; einzelne Bereiche und Veranstaltungen vor Ort prüfen.

Geprüft: 28. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Betrachten Sie die Aktivitäten der Stammgäste nicht als Straßenshow: Beobachten Sie unaufdringlich und fragen Sie vor größeren Aufnahmen von Menschen um Erlaubnis.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Verlassen Sie den Park auf der Seite der Chongqing South Road und gehen Sie auf der Xinye Road zu den Steintoren der Shikumen.

Stopp 7 von 8Weiter: Xintiandi und die Shikumen der Xinye Road

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Das bewohnte Shanghai: von Wukang Road bis Xintiandi“ — 8 Stopps, etwa 6,4 km, 3–3,5 Stunden.

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