Schau dich zuerst um
Worauf achten
- Beton-Passagieranlegestelle
- Passagierschiffe
- Eingangsplatz
Die Geschichte des Ortes
Die heutige Beton-Anlegestelle ersetzte den schwimmenden Landungssteg, der einst an diesem Ufer stand. In seinem engen Bau befanden sich ein Wartesaal, ein Geschäft, ein Postamt und ein Restaurant. Den Landungssteg entfernte man in den zweitausender Jahren, doch der Uferplatz mit der festen Anlegestelle blieb Teil der Museumsinfrastruktur der Insel.
Hier setzen die Schiffe Fahrgäste aus Petrosawodsk, vom Festlandsufer und von Kreuzfahrtschiffen ab. Im Bereich der Anlegestelle werden Eintrittskarten verkauft, Gepäckstücke abgegeben und Ausflugsgruppen zusammengestellt. Diese Ordnung ist nötig, weil die Menschen gleich zu Dutzenden und Hunderten auf der Insel ankommen: Bevor sie die Holzdenkmäler erreichen, muss dieser Strom aufgenommen und auf Routen verteilt werden.
Als das Architekturreservat Kischi im Jahr eintausendneunhundertfünfundfünfzig offiziell für Besucher eröffnet wurde, bestand der gesamte Empfangsdienst aus einem Fremdenführer und zwei diensthabenden Milizionären. Der Dampfer legte direkt gegenüber dem Kischi-Pogost an. Siebzehn Jahre später hatte das Museum in einer Saison bereits mehr als einhunderttausend Menschen empfangen. Neben der Anlegestelle stellte man einen schwimmenden Landungssteg auf, der zugleich einen Wartesaal, ein Geschäft, ein Postamt und ein Restaurant beherbergte, doch auch er reichte nicht aus.
Im September eintausendneunhundertneunundsiebzig übernahm Ljudmila Wassiljewna Lopatkina-Schilowa die Leitung des Museums. Sie sollte den Empfang der Passagierschiffe organisieren und für das Holzensemble verantwortlich sein, dessen Zustand den Fachleuten große Sorge bereitete. Die Direktorin wohnte in einem alten Diensthaus auf der Insel und erinnerte sich später daran, dass sie manchmal nachts aufwachte und hinausging, um zu prüfen, ob die Kirche der Verklärung des Herrn noch stand.
Lopatkina-Schilowa erreichte, dass die Reedereien, der Ausflugsdienst und die Inselbetriebe ihre Arbeit miteinander abstimmten. Unter ihr baute man eine Beton-Passagieranlegestelle und ein Feuerwehrdepot: Ankommende Gruppen erhielten ihren eigenen Platz, ebenso Feuerwehrfahrzeuge und Ausrüstung. Das System überdauerte ihre Amtszeit als Direktorin und bestimmte die heutige Gestaltung des Eingangsbereichs.
Den schwimmenden Landungssteg mit Postamt und Restaurant entfernte man in den zweitausender Jahren. Die Beton-Anlegestelle blieb; im Jahr zweitausenddreiundzwanzig begann man erstmals seit mehr als vier Jahrzehnten mit einer umfassenden Instandsetzung ihrer Stützen. Davor legen weiterhin Passagierschiffe an, und dahinter beginnt der Platz, auf dem die Ankommenden auf die Inselrouten verteilt werden.
Praktisch vor Ort
Das Museumsgelände ist ganzjährig geöffnet: 01.11–30.04 10:00–16:00; 01.05–11.05 10:00–18:00; 12.05–31.08 08:00–19:00; 01.09–30.09 10:00–17:00; 01.10–31.10 10:00–16:00. Die Wasserverbindung aus Petrosawodsk ist gewöhnlich während der Navigationssaison in Betrieb; prüfen Sie Fahrt und Rückfahrkarte, bevor Sie Eintritt zahlen.
Geprüft: 24. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.Merken Sie sich vor Beginn des Spaziergangs Ihre Anlegestelle und prüfen Sie die Rückfahrt. Stehen Sie mit Gepäck nicht im Weg ankommender Fahrgäste.
