Schau dich zuerst um
Worauf achten
- Bronzefigur im Fliegeroverall
- Granitsockel
- Gestrichelte Fluglinien
Die Geschichte des Ortes
Beim Georgsturm steht ein Denkmal für einen Piloten: Eine Bronzefigur im Overall ist auf einen Granitsockel gestellt. Der Bildhauer modellierte sie nach dem Leben und zeigte den Piloten so, als trete er für die nächste Erprobung an sein Flugzeug. Er brachte neue Maschinen in die Luft und erprobte Flugmodi, die später in den regulären Betrieb übernommen werden sollten. Der Granit ist mit zwei gestrichelten Strecken versehen: Eine führt in den Fernen Osten, die andere überquert den Nordpol und führt zum amerikanischen Vancouver (Washington).
Noch zu Lebzeiten kam der Testpilot Waleri Tschkalow gemeinsam mit Isaak Mendelewitsch zu diesem Platz. Nischni Nowgorod hieß damals Gorki. Mendelewitsch, Bildhauer und Freund Tschkalows, suchte einen Ort für ein künftiges Denkmal für den Schriftsteller Maxim Gorki, dessen Schriftstellername die Stadt trug. Sie wählten den Rand des Wolga-Hangs beim Georgsturm.
Tschkalow stammte aus dem Gouvernement Nischni Nowgorod. Auf dem Granitsockel unter seiner Bronzefigur sind zwei Flüge verzeichnet, nach denen der Name des Piloten im ganzen Land bekannt war. Im Jahr neunzehnhundertsechsunddreißig führte er eine Besatzung, die die Strecke von Moskau in den Fernen Osten ohne Zwischenlandung zurücklegte. Ein Jahr später überquerte dieselbe Besatzung den Nordpol und flog nach Vancouver (Washington) in den Vereinigten Staaten.
Die weiten Flüge brachten Tschkalow Ruhm, doch er lebte für die Erprobung neuer Flugzeuge. Er prüfte Flugzeuge und Flugmodi in der Luft, bevor sie in den regulären Betrieb übernommen wurden. Am fünfzehnten Dezember neunzehnhundertachtunddreißig startete Tschkalow mit dem neuen Jagdflugzeug „I-einhundertachtzig“ zu dessen erstem Testflug. Das Flugzeug verunglückte, der Pilot starb im Alter von vierunddreißig Jahren.
Nach seinem Tod beantragten die Einwohner von Gorki die Aufstellung eines Denkmals für ihren Landsmann. Die Arbeit wurde Mendelewitsch übertragen, der Tschkalow zuvor bereits nach dem Leben modelliert hatte. Der Bildhauer zeigte seinen Freund im Fliegeroverall vor einem weiteren Flug. Das Denkmal wurde am fünfzehnten Dezember neunzehnhundertvierzig eröffnet, genau zwei Jahre nach dem Tod des Piloten. Auf dem Platz versammelten sich etwa fünfzigtausend Menschen, und Mendelewitsch erhielt später für diese Arbeit den Stalinpreis.
Ein Denkmal für Gorki wurde hier nie errichtet. Von dem ersten Entwurf blieb nur der Punkt, den die Freunde gewählt hatten: Dort steht die von Mendelewitsch geschaffene Statue Tschkalows, und zwei gestrichelte Linien im Granit führen in den Fernen Osten und über den Nordpol nach Amerika.
Praktisch vor Ort
Offener städtischer Raum. Die Besichtigung von außen ist frei zugänglich; zum Lesen der Reliefs eignet sich Tageslicht besser.
Geprüft: 24. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.Gehen Sie um den Sockel herum, um die Karte zu betrachten, und treten Sie dann zur Aussichtseite der Plattform. Auf dem offenen Hang kann es stark windig sein.
