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Kirche des Papstes Kliment von Rom

Храм священномученика Климента, Папы Римского

Hier wird klar, warum es nicht genügte, die Mauern zu bezahlen, und wie ein Kaufmann das künftige Leben der Gemeinde sicherte.

20 Min.
Barocker Baukörper der Kirche des Papstes Kliment von Rom
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Worauf achten

  • Fünf Kuppeln
  • Rot-weiße Fassaden
  • Barocke Ikonostase
  • Häuser entlang der Südseite des Hofs

Die Geschichte des Ortes

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Über den rot-weißen Fassaden erheben sich fünf Kuppeln der großen Pfarrkirche. Das heutige Gebäude steht an der Stelle einer alten Kirche, deren Refektorium eng, baufällig und für Gottesdienste unsicher geworden war. Der Hauptaltar ist der Verklärung geweiht, und Kliment, dem frühchristlichen Bischof von Rom, ist eine eigene Seitenkapelle zugeordnet; dennoch nannten die Moskauer die ganze Kirche weiterhin Klimentowskaja. Im Inneren ist ein bedeutender Teil der barocken Ikonostase erhalten, und entlang der Südseite des Hofs ziehen sich umgebaute Häuser, die mit dem früheren Leben der Gemeinde verbunden sind.

Auf der anderen Seite der Pjatnizkaja-Straße, gegenüber der Kirche, lag das Anwesen von Kosma Matwejew. Er wurde in einer Bauernfamilie geboren, zog nach Moskau und wurde Kaufmann der ersten Gilde. Matwejew verdiente sein Geld mit Fabriken und Pachtverträgen: Er zahlte im Voraus einen vereinbarten Betrag in die Staatskasse ein und erhielt dafür das Recht, Zollabgaben einzuziehen oder mit Waren zu handeln, für die der Staat ein Monopol festgelegt hatte. Mehrere Jahre verfügte er über die Tabakpacht, besaß Betriebe zur Herstellung von Färbemitteln, Siegellack und Tuch und beteiligte sich am Bau von Eisenwerken.

Die alte Pfarrkirche gegenüber seinem Haus war eng und baufällig. Im Jahr eintausendsiebenhundertsechsundfünfzig teilten der Priester und die Gemeindemitglieder der Kirchenleitung mit, dass es bereits unsicher sei, im Refektorium Gottesdienste zu halten. Matwejew bezahlte ein neues Refektorium und den Glockenturm und beschloss dann, auch das Hauptgebäude zu ersetzen. Im Jahr eintausendsiebenhundertzweiundsechzig bat er um die Erlaubnis, die frühere Steinkirche abzutragen und an ihrer Stelle auf eigene Kosten eine geräumige Kirche zu errichten. Die Erlaubnis wurde erteilt; die Arbeiten dauerten acht Jahre.

Matwejew bezahlte nicht nur die Mauern. Er unterhielt zwei Priester, richtete bei der Kirche ein Armenhaus, Wohnungen für den Klerus und ein Mietshaus ein, dessen Räume vermietet wurden. Die Gemeinde war klein und arm, deshalb baute der Kaufmann gleichzeitig die Kirche und sorgte dafür, aus welchen Mitteln hier nach Abschluss der Arbeiten Gottesdienste gehalten werden sollten. Nach seinem Tod erhielt seine Witwe Anissja Matwejewa diese Ordnung aufrecht; als die Kirche von einer großen Überschwemmung beschädigt wurde, bezahlte sie die erste Reparatur.

Der Name entstand vor dem heutigen Gebäude. Warum die älteste Kirche an diesem Ort gerade Kliment geweiht war, erklären die Dokumente nicht. Kliment war ein frühchristlicher Bischof von Rom, der lange vor der Spaltung der christlichen Kirchen lebte; deshalb wird er auch von Orthodoxen verehrt. Der Hauptaltar der großen Kirche ist der Verklärung des Herrn geweiht, während Kliment eine Seitenkapelle erhielt – einen eigenen Altar innerhalb des Gebäudes. Die Moskauer nannten jedoch weiterhin die ganze Kirche Klimentowskaja; auch die Klimentowski-Gasse erhielt diesen Namen.

Heute besteht hier eine orthodoxe Gemeinde. Die fünf Kuppeln, der Hauptbaukörper und ein bedeutender Teil der barocken Ikonostase gehören zu dem Bau, den Matwejew finanzierte. Entlang der Südseite des Kirchhofs stehen umgebaute Häuser, die er für die Geistlichen und zur Erzielung von Einnahmen errichtete, und auf der anderen Seite der Pjatnizkaja-Straße liegt das umgebaute Anwesen der Matwejews. Der Kaufmann stellte seine Kirche gegenüber seinen eigenen Fenstern auf.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort20 Min.
Nächster PunktArschinow-Haus und „Litogea“
Eintrittfreier Eintritt außerhalb der Einschränkungen durch Gottesdienste

Täglich 08:30–19:00; aktive Kirche, während der Gottesdienste sind Einschränkungen möglich.

Geprüft: 24. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Der Eintritt ist nur mit Rücksicht auf das Gemeindeleben möglich; bleiben Sie während eines Gottesdienstes abseits, und die Erzählung über das Bücherdepot lässt sich bequem draußen anhören.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Kehren Sie zur Ordynka zurück und gehen Sie nach Süden bis zum Wissenschaftsviertel bei der Pyschewski-Gasse.

Stopp 6 von 8Weiter: Arschinow-Haus und „Litogea“

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Kaufmännisches Samoskworetschje: vom Sofijskaja-Ufer zur Bolschaja Ordynka“ — 8 Stopps, etwa 3,1 km, 3 Std.; mit der Dauerausstellung der Tretjakow-Galerie – 5–6 Std..

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