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Plaza de Santa Catarina und Capilla de Santa Catarina

Plaza de Santa Catarina / Capilla de Santa Catarina

An der Fassade lässt sich erkennen, wie die offene Kapelle in die spätere geschlossene Kirche einbezogen wurde.

15 Min.
Capilla de Santa Catarina – Plaza de Santa Catarina – Coyoacán – Mexiko
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Worauf achten

  • Gelbe Fassade
  • Mittlerer Eingang
  • Zwei seitliche Bögen
  • Glockenturm

Die Geschichte des Ortes

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Die Plaza bei Santa Catarina war der offene Hof der Kapelle. Das Dach bedeckte nur den Altar, während sich die Menschen draußen versammelten: Hier wurden Gottesdienste abgehalten und jene unterrichtet, die sich noch auf die Taufe vorbereiteten. Die gelbe Fassade und der Glockenturm öffnen sich zu demselben Raum; in der Karwoche führt der Kreuzweg wieder über ihn.

Vor der spanischen Eroberung hieß dieses Viertel Omac – „zwischen zwei Gewässern“. Es war eine gefestigte Gemeinschaft mit einem eigenen Herrscher: In der Nähe stand sein tecpan, wo die Angelegenheiten der Einwohner verhandelt wurden, und an der Stelle der heutigen Plaza befand sich ein Heiligtum. Dominikanische Missionare wählten dasselbe Zentrum, um die örtliche Bevölkerung zum Christentum zu bekehren.

Die erste Kapelle entstand im sechzehnten Jahrhundert. Das Gebäude brauchte ein Dach nur über dem Altar; davor ließ man einen breiten offenen Hof. Die Mönche hielten unter einem Vordach Gottesdienste ab und unterrichteten, während sich die Einwohner von Omac draußen versammelten. Viele bereiteten sich noch auf die Taufe vor. So entstanden die „offenen Kapellen“, die für eine Gemeinschaft gedacht waren, die an Rituale unter freiem Himmel gewöhnt war, und die es Predigern ermöglichten, sich zugleich an viele Menschen zu wenden.

Auch die Weihe war dominikanisch. Santa Catarina ist der örtliche Name für Katharina von Siena, eine Dominikanerin des vierzehnten Jahrhunderts, die Kranke pflegte, sich in kirchliche Streitigkeiten einmischte und von Papst Gregor XI. die Rückkehr von Avignon nach Rom erwirkte. Der Name der Heiligen wurde nach und nach mit dem alten Namen der Siedlung verbunden: So entstand Santa Catarina Omac. Von dort ging er auf das Viertel, die Plaza und die Straße über.

Bis zum siebzehnten Jahrhundert war die Zahl der Gemeindemitglieder gewachsen. Um eintausendsechshundertfünfzig nutzten die Baumeister die frühere offene Kapelle als Anfang einer neuen Kirche: Dahinter errichteten sie ein langes geschlossenes Kirchenschiff und fügten einen Glockenturm hinzu. Die alte Anlage verschwand dabei nicht. In der gelben Fassade sind noch immer die drei Öffnungen der ersten Kapelle zu erkennen: der geschmückte mittlere Eingang und zwei breite seitliche Bögen, die heute mit Glas und Gittern geschlossen sind. Im Inneren markieren ein quer angelegter Baukörper am Eingang und ein erhaltener Rundbogen ihre Grenze.

Die Plaza vor der Capilla de Santa Catarina war eben jener offene Hof, auf dem die Einwohner von Omac standen. Während der Karwoche verlagern sich die Zeremonien wieder aus der kleinen Kirche nach draußen: Der Kreuzweg führt über die Plaza und gibt dem alten Atrium seine ursprüngliche Funktion zurück.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktJardín Centenario
Eintrittvon außen

Die Plaza ist offen; der Zugang zur Capilla de Santa Catarina hängt von Gottesdiensten und der aktuellen Regelung ab

Geprüft: kein Datum angegeben. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Rechnen Sie nicht mit einem Zugang zur alten Kapelle: Meist genügt der Blick von der Plaza. Halten Sie sich während eines Gottesdienstes oder eines örtlichen Festes außerhalb der Durchgänge auf und schalten Sie das Audio nicht über den Lautsprecher ein.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Lassen Sie die Capilla de Santa Catarina hinter sich und folgen Sie der Francisco Sosa zum Brunnen.

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Route beendet

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