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Islamic Arts Museum Malaysia

Islamic Arts Museum Malaysia

Erweitert das Thema des nationalen Projekts zu einer Sammlung, in der China, Indien und die malaiische Welt eigene Galerien erhalten.

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Islamic Arts Museum Malaysia
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Schau dich zuerst um

Worauf achten

  • Türkisfarbene Kuppeln
  • Marmorsäle
  • Dreißig Bände des chinesischen Korans
  • Galerien für China, Indien und die malaiische Welt

Die Geschichte des Ortes

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Grünlich-blaue Kuppeln erheben sich über Marmorsälen, in denen mehr als zehntausend Objekte aufbewahrt werden. Ein Teil der Galerien ist einzelnen Regionen der islamischen Welt gewidmet, die übrigen sind nach Material und ursprünglichem Verwendungszweck der Objekte geordnet. Das Museum verfügt über eine wissenschaftliche Bibliothek und ein eigenes Zentrum für Konservierung. Die Mitarbeitenden untersuchen Farben, Papier, Metall und Holz und wählen Erhaltungsbedingungen für das tropische Klima aus.

Als die türkisfarbenen Kuppeln und Marmorsäle dieses Museums fast fertig waren, gab es noch kaum etwas, womit man sie hätte füllen können. Normalerweise sucht sich eine Sammlung ein Gebäude. Hier wählten zwei Brüder die umgekehrte Reihenfolge: Zuerst bauten sie das Museum, dann begannen sie, islamische Kunst aus aller Welt dafür zu sammeln.

Die Idee stammte von Syed Mohamed Albukhary, dem künftigen Direktor des Museums. In den neunziger Jahren lebte er in Europa und beschloss, eine Sammlung zu schaffen, in der die islamische Welt nicht bei Persien und dem Nahen Osten endete. Malaysia eignete sich dafür besonders gut: ein muslimisches Land an einem alten Kreuzungspunkt der Seewege, in dem malaiische, chinesische und indische Kulturen nebeneinander bestehen.

Das Geld stellte sein Bruder, der Unternehmer Syed Mokhtar Albukhary, bereit. Er nahm das Museum unter die ersten großen Projekte seiner Wohltätigkeitsstiftung auf. Die Brüder rechneten damit, Werke auf ausländischen Auktionen zu kaufen, doch im Jahr neunzehnhundertsiebenundneunzig wertete die asiatische Finanzkrise den Ringgit ab. Das Budget für ausländische Erwerbungen schrumpfte stark, gerade als das geräumige Gebäude bereits eine Sammlung brauchte.

Syed Mohamed gab das Projekt nicht auf und wandte sich weniger kostspieligen Objekten zu. Am zwölften Dezember neunzehnhundertachtundneunzig eröffnete das Museum, noch immer mit einer vergleichsweise kleinen Sammlung. Der erste Ankauf nach der Eröffnung war ein chinesischer Koran aus der Qing-Dynastie, der im siebzehnten Jahrhundert geschaffen wurde. Dafür musste man mit anderen Sammlern konkurrieren, die den Wert chinesischer islamischer Kunst bereits erkannt hatten.

Der Koran ist vollständig erhalten – in dreißig einzelnen Bänden. Diese Aufteilung ermöglichte es mehreren Menschen, gleichzeitig verschiedene Teile des heiligen Textes zu lesen, und ein vollständiger Satz ist nur selten bis in unsere Zeit gelangt. Für das neue Museum bestimmte dieser Ankauf sofort die Richtung: Das chinesische Erbe sollte hier einen eigenen Platz einnehmen und nicht bloß eine Randnotiz zur Kunstgeschichte anderer Regionen bleiben.

Als sich die Finanzlage der Stiftung festigte, ging Syed Mohamed erneut zu großen Auktionen in Europa und den Vereinigten Staaten. Auf diesen Reisen studierte er die Struktur bekannter Museen und gründete anschließend hier ein Zentrum für Konservierung und Forschung sowie eine wissenschaftliche Bibliothek. Die Mitarbeitenden stellen die Objekte nun nicht nur aus, sondern untersuchen Farben, Papier, Metall und Holz und entscheiden, wie sie im tropischen Klima erhalten werden können.

Heute umfasst die Sammlung mehr als zehntausend Objekte. China, Indien und die malaiische Welt erhielten eigene Galerien, während die übrigen Säle nach Materialien und dem Verwendungszweck der Objekte gegliedert sind. In der China-Galerie wird weiterhin jener dreißigbändige Koran aufbewahrt – der erste Ankauf für ein Gebäude, das die Brüder zu eröffnen wagten, bevor sie eine Sammlung zusammengetragen hatten.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort15 Min.
Nächster PunktNationales Planetarium
Eintrittvon außen

Offener Stadtraum; wählen Sie einen Aussichtspunkt, der den Fußgängerverkehr nicht behindert.

Geprüft: kein Datum angegeben. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Eine umfassende Besichtigung der Sammlung erfordert eigene Zeit. Wenn Sie nicht hineingehen, bleiben Sie beim Gebäude und versuchen Sie nicht, das Museum durch einen hastigen Gang durch einige Säle zu ersetzen.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Gehen Sie von den türkisfarbenen Kuppeln zur blauen Kuppel des Planetariums.

Stopp 3 von 7Weiter: Nationales Planetarium

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Perdana: Hauptstadtbauten und Gärten von Kuala Lumpur“ — 7 Stopps, etwa 4,1 km, 2-3 Stunden.

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