Schau dich zuerst um
Worauf achten
- Drei Figuren des Drachens Wau Bulan
- Das Polycarbonatdach
- Reihen von Kiosken
Die Geschichte des Ortes
Zuerst war dies die freie Gasse Lorong Kasturi zwischen dem Central Market und der Station: Hier verabredete man sich, und Straßenmusiker spielten. Heute zieht sich ein Polycarbonatdach über den Durchgang, und auf beiden Seiten stehen fünfundfünfzig Kioske mit Essen, Kleidung, handwerklichen Erzeugnissen und Souvenirs. Über ihnen hängen drei große Figuren eines Wau Bulan, eines malaiischen Drachens; der Name der Reihe stammt von der benachbarten Straße, die nach einem Helden der Überlieferung benannt wurde. Das Dach sammelt die Passanten in der Mitte des Durchgangs, doch bei schräg einfallendem Regen gelangt Wasser weiterhin seitlich auf die Verkaufstresen.
Ein Batikdesigner, der seit neunzehnhundertachtundachtzig im Central Market handelte, belegte unter diesem Dach gleich drei Kioske. Sein Verdienst hing von den Käufern ab, und die neue Verkaufsreihe ermöglichte es, dieselben Stoffe und Souvenirs nun auf dem Weg der Passanten auszulegen. Er nannte den Kasturi Walk eine Fortsetzung des Marktes – genau so war er auch geplant.
Vor dem Umbau lag hier die Gasse Lorong Kasturi. Menschen verabredeten sich dort, Straßenmusiker traten auf. Nachdem der Central Market im Jahr zweitausendvier einen neuen Eigentümer erhalten hatte, begann der geschäftsführende Direktor Bernard Bond, den Handel über das Gebäude hinaus auszuweiten. Die benachbarte Gasse eignete sich dafür ideal: Käufer gingen bereits durch sie zum Markt und zur Station.
Das Unternehmen investierte acht Millionen Ringgit in das Projekt. Über der Gasse errichtete man ein Polycarbonatdach, installierte Kameras und einen Sicherheitsdienst und platzierte entlang des Durchgangs fünfundfünfzig Kioske mit Essen, Kleidung, handwerklichen Erzeugnissen und Souvenirs. Drei große Figuren über dem Durchgang haben die Form eines Wau Bulan, eines traditionellen malaiischen Drachens. Bond wollte, dass die neue Reihe als malaysisch erkennbar war, und reduzierte ihren Zweck auf zwei Tätigkeiten: einkaufen und essen. Im Februar zweitausendelf eröffnete man den Kasturi Walk für die Öffentlichkeit.
Die Händler stellten schnell fest, dass die Fortsetzung des Marktes auch neue Kosten mit sich brachte. Eine der ersten Verkäuferinnen des Kulturmarkts behielt ihren Laden in der klimatisierten Halle, mietete hier jedoch noch einen weiteren Kiosk und stellte einen Mitarbeiter ein. Kunden von der Straße ließen sich leichter abfangen, doch sie musste eine zweite Miete zahlen und mit den benachbarten Einkaufszentren konkurrieren. Der Batikdesigner befürwortete das Projekt, merkte jedoch an, dass das schmale Dach die Mitte des Durchgangs schütze, schräg einfallender Regen aber seitlich auf die Verkaufstresen gelange.
Der Name der Verkaufsreihe stammt von der Jalan Hang Kasturi. Hang Kasturi ist ein legendärer Krieger aus Malakka, einer von fünf Gefährten Hang Tuahs in der malaiischen Literaturtradition. Eine dokumentierte Biografie von ihm gibt es nicht: Alte Erzählungen widersprechen sich sogar darin, welche Rolle er bei einem Aufstand gegen den Sultan spielte. Die Straße wurde nach dem Helden der Überlieferung benannt; Belege dafür, dass er jemals an diesem Ort war, gibt es nicht.
Unter den Wau-Bulan-Figuren stehen weiterhin Kioske und Imbisslokale. Die freie Gasse, in der man sich traf und auftrat, teilte Bernard Bond in Verkaufsflächen ein; Dach, Kameras und Reihen von Verkaufstresen sind vom Projekt geblieben, durch das der Batikverkäufer hier einst gleich drei neue Auslagen erhielt.
Praktisch vor Ort
Richten Sie sich nach den Öffnungszeiten des Central Market und der einzelnen Kioske; einige Mieter im Kasturi Walk haben eigene Öffnungszeiten.
Geprüft: 26. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.Das Dach schützt vor direkter Sonne und einem Teil des Regens, doch der Durchgang bleibt seitlich offen und kann eng sein.
