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Äußere Zone des Pashupatinath-Tempels

पशुपतिनाथ बाहिरी क्षेत्र

Diese Station zeigt, wie die Zugangsregel die Begegnung mit dem wichtigsten Heiligtum bestimmt.

20 Min.
Das Gelände des Pashupatinath-Tempels und die Uferpromenade der Bagmati in Kathmandu.
Suraj Belbase · CC BY-SA 4.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Worauf achten

  • Westtor
  • Schild zur Zugangsregel
  • Goldenes zweistöckiges Dach
  • Silberne Türen

Die Geschichte des Ortes

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Am Westtor beginnt der äußere Teil von Pashupatinath, dahinter liegt der Hauptinnenhof, wo um einen viergesichtigen steinernen Lingam tägliche Rituale stattfinden. Über dem Hof steht eine goldene zweistöckige Pagode, die unter König Bhupalendra Malla im Jahr eintausendsechshundertsiebenundneunzig errichtet wurde. Hinter den silbernen Türen suchen die Pilger Darshan, die Begegnung des Blicks mit Shiva, der hier als Pashupati, der Herr der Lebewesen, verehrt wird. Von den Terrassen am gegenüberliegenden Ufer der Bagmati ist das goldene Dach über dem Hof zu sehen, während der Lingam tief im Heiligtum bleibt.

Am fünfundzwanzigsten April zweitausendfünfundzwanzig kamen die Eheleute Sudhir Lakshman Prabhu und Prasanna Prabhu zum Westtor – hinduistische Pilger aus Florida, die für eine Puja, einen persönlichen Gottesdienst vor Pashupatinath, angereist waren. Sudhir war fünfundsiebzig Jahre alt. Er hatte am Aufbau eines Ganesha-Tempels in Jacksonville mitgewirkt und eine leitende Position in einer hinduistischen Vereinigung im Nordosten Floridas innegehabt.

Die Wachleute fragten die Eheleute, ob sie tatsächlich Hindus seien. In ihren Pässen und Führerscheinen war keine Religion angegeben. Sudhir zeigte ein Foto einer Familienzeremonie in Indien, seine Visitenkarte und das Mangalasutra am Hals seiner Frau – ein Halsband, das eine verheiratete Hinduistin bei der Eheschließung erhält. Er bot an, das Gayatri-Mantra auswendig aufzusagen. Die Wachleute entschieden dennoch, dass die Eheleute ihrem Aussehen nach keine Hindus seien, und ließen sie nicht hinein. Die Prabhus fuhren ohne Puja fort und schickten anschließend eine schriftliche Beschwerde an den Tempelfonds.

Hinter dieser Grenze liegt der Hauptinnenhof von Pashupatinath. Sein Name bedeutet Shiva in der Gestalt von Pashupati, dem Herrn der Lebewesen. Pilger kommen hierher für Darshan: die Begegnung des Blicks mit der Gottheit, die durch einen viergesichtigen steinernen Lingam dargestellt wird. Zum inneren Hof werden Hindus zugelassen; alle anderen sehen das goldene Dach von den Terrassen am gegenüberliegenden Ufer der Bagmati. So entstand die äußere Zone, in der man die Geschichte des Heiligtums vor verschlossenen Türen erzählen muss.

Wann genau die Beschränkung eingeführt wurde, sagen die Dokumente nicht. Der frühere Leiter des Tempelfonds Govinda Tandon bringt sie mit einem Angriff aus der Mitte des vierzehnten Jahrhunderts in Verbindung. Damals führte der bengalische Sultan Shamsuddin Ilyas Shah ein Heer in das Kathmandu-Tal, um Beute zu machen. Die Soldaten plünderten die Heiligtümer und schlugen den früheren Lingam von Pashupati in drei Teile. Das Heer zog mit den Tempelwertgegenständen ab, und der wichtigste Gegenstand der Verehrung musste neu geschaffen werden.

Etwa ein Jahrzehnt später bezahlte der oberste Würdenträger Jayasimharama Vardhana die Wiederherstellung des Tempels. Im Jahr eintausenddreihundertsechzig wurde innen ein neuer Lingam aufgestellt, und die Priester nahmen die täglichen Rituale um ihn wieder auf. Nach Tandons Erklärung begannen die Hüter des Heiligtums erst nach der Plünderung, den Zutritt zu beschränken, damit sich so etwas nicht wiederholte; das genaue Datum der Einführung dieser Regel lässt sich bislang nicht bestätigen.

Die goldene zweistöckige Pagode über dem Hof ist jünger: König Bhupalendra Malla errichtete das heutige Gebäude im Jahr eintausendsechshundertsiebenundneunzig. Hinter seinen silbernen Türen befindet sich der Lingam, der nach der Zerstörung als von Jayasimharama aufgestellt gilt. Am Westtor steht weiterhin ein Schild, das nur Hindus Zutritt gewährt – genau das Schild, an dem Sudhir und Prasanna Prabhu ihre Pilgerreise beendeten.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort20 Min.
Nächster PunktArya Ghat
Eintrittvon außen

Zutritt zum Hof 4:00–21:00; innerer Darshan nach Zeitplan.

Geprüft: 17. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Versuchen Sie nicht, durch den geschlossenen Eingang zu gelangen oder mit dem Sicherheitspersonal zu streiten. Betrachten Sie den Tempel von den zugänglichen Punkten aus und behindern Sie weder Warteschlangen noch Rituale.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Gehen Sie vom Tempelhof zu den Einäscherungsplätzen am Fluss hinunter.

Stopp 2 von 7Weiter: Arya Ghat

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Pashupati entlang der Bagmati: Kathmandus heiliges Ufer“ — 7 Stopps, etwa 2,5 km, 2–3 Stunden.

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