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Chhoti Chaupar

छोटी चौपड़

Hier treffen unter einer Kreuzung ein altes Reservoir und ein Metrotunnel aufeinander.

12 Min.
Tripolia Bazaar am Tripolia-Tor
Chainwit. · CC BY-SA 4.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Worauf achten

  • Offener Platz
  • Marmorbrunnen
  • Balustrade
  • Metroeingänge

Die Geschichte des Ortes

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Heute treffen an der Oberfläche der Chhoti Chaupar Geschäftsstraßen, Autoverkehr und Metrofahrgäste zusammen. Der Platz entstand hier jedoch vor allem wegen des Wassers. Seine Mitte nahm ein Stufenreservoir ein, und unter den Straßen verliefen Kanäle, über die die neue Stadt versorgt wurde.

Im Jahr eintausendsiebenhundertsiebenundzwanzig begann Maharadscha Sawai Jai Singh II, der Herrscher des Fürstenstaats Amber, in der Ebene eine neue Hauptstadt zu bauen. Im engen, bergigen Amber fehlten Platz und zuverlässige Wasserquellen; Jai Singh plante, in Jaipur etwa fünfzigtausend Menschen anzusiedeln. Seine Landvermesser untersuchten Flussbetten, Entfernungen und Gefälle, und die Bauleute legten unterirdische Wasserleitungen zum Stadtraster.

Das Wasser trat von der Westseite ein und gelangte zuerst in das Reservoir der Chhoti Chaupar. Von dort floss es weiter zur Badi Chaupar und zur Ramganj Chaupar. Die Stufen ermöglichten es, dem Wasserstand beim Hinabsteigen zu folgen, und mit Kalk verputzte Wände verringerten Leckagen. Über dieses System füllte man öffentliche Wasserstellen, die von Einwohnern genutzt wurden, die kein Geld für einen eigenen Brunnen hatten. Deshalb legte man den Verteilungsknoten an die Kreuzung breiter Straßen: Von den benachbarten Vierteln war er bequem zu erreichen, und das Wasser konnte von hier aus dem natürlichen Gefälle folgend weitergeleitet werden.

Als Chaupar bezeichnete man in Jaipur einen Platz an einer Kreuzung. „Chhoti“ bedeutet „klein“: Dieser Name unterscheidet ihn von der geräumigeren Badi Chaupar. Die Abmessungen waren unterschiedlich, doch beide Plätze verbargen dieselbe Anlage – Stufen, Reservoirs und unterirdische Kanäle.

Anderthalb Jahrhunderte später beschloss Maharadscha Sawai Ram Singh II, der Herrscher von Jaipur, dieses System durch eine Wasserleitung zu ersetzen. Die offenen Stufenreservoirs galten bereits als unhygienisch. Im Jahr eintausendachthundertachtundsechzig begannen Arbeiter, die Wasserbecken der Chhoti Chaupar, der Badi Chaupar und der Ramganj Chaupar zuzuschütten. Stattdessen verlegten Ingenieure eiserne Rohre entlang der Hauptstraßen und stellten an den Kreuzungen Wasserzapfstellen auf. An der Stelle des früheren Reservoirs richtete man einen gepflasterten Platz ein, und im Jahr eintausendachthundertsechsundsiebzig ergänzte man einen Marmorbrunnen und eine Balustrade.

Das zugeschüttete Reservoir verschwand so gründlich aus dem Stadtleben, dass erst der nächste Verkehrsbau an seine genaue Anlage erinnerte. Im Jahr zweitausendfünfzehn, als Arbeiter die Chhoti Chaupar für eine Metrostation öffneten, entdeckte man unter dem Platz vier alte Wasserleitungen und eine weitere, tiefere Ebene des Reservoirs. Die Planer senkten die Gleise um etwa einen Meter, damit das Wasserbauwerk über der Station erhalten bleiben konnte.

Der Zug fährt jetzt unter der Stelle durch, an der das Wasser in das erste Reservoir der städtischen Kette eintrat; wegen des entdeckten Reservoirs liegen die Gleise tiefer als im ursprünglichen Projekt.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort12 Min.
Nächster PunktTripolia Bazaar und das Tripolia-Tor
Eintrittfrei zugänglich

Offener Stadtplatz; am besten bei Tageslicht, außerhalb des starken Verkehrs und großer Prozessionen besichtigen.

Geprüft: 15. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Versuchen Sie nicht, den Platz vom Zentrum des Verkehrs aus zu überblicken; vergleichen Sie seine Form von mehreren sicheren Rändern aus.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Biegen Sie in den östlichen Teil des Basars ein und gehen Sie zum Dreifachbogen.

Stopp 2 von 6Weiter: Tripolia Bazaar und das Tripolia-Tor

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Alt-Jaipur: Stadtplan und königliches Viertel“ — 6 Stopps, etwa 2,8 km, 3–4 Stunden.

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