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Salisbury Garden

梳士巴利花園 / Salisbury Garden

Der Garten zeigt, warum das Museum einen Ausstellungsraum ohne Wände und Türen brauchte.

12 Min.
Salisbury Road Garden und Uferpromenade in Tsim Sha Tsui
Bgguioa Leia Regjum · CC BY-SA 4.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Worauf achten

  • Ovale Rasenfläche
  • Geschwungener Weg
  • Breite Stufen an der Bucht
  • Temporäre Kunstwerke

Die Geschichte des Ortes

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Der Garten erhielt seinen Namen von der benachbarten Salisbury Road, obwohl er selbst deutlich später über einem unterirdischen Einkaufszentrum und einem Parkplatz entstand. Die ovale Rasenfläche wird hier von einem geschwungenen Weg umgeben, und breite Stufen führen zur Bucht hinab. Zwischen Rasenfläche und Museum blieb ein offener Platz für temporäre Ausstellungen und Aufführungen; frei ist er nur bis zum nächsten Werk.

Im Herbst neunzehnhundertvierzehn errichtete der Architekt Rocco Yim hier einen Pavillon aus Bambus, Stahl und Kunststoff. Die Bambusstangen waren auf dieselbe Weise zusammengebunden, wie man in Hongkong Baugerüste und provisorische Theater errichtet. Daneben stellten die Designer Hung Lam und Eddie Yu gemeinsam mit der Vereinigung Very Hong Kong C-Art-Wagen auf. Mehrere Wagen ließen sich zu einer Bühne verbinden, über den Platz verteilen oder als Wegweiser verwenden.

Sie waren handbetriebenen Eisenbahndraisinen nachempfunden. Bis zum Abriss des alten Bahnhofs von Kowloon verliefen nebenan die Gleise der Kowloon-Canton-Eisenbahn; vom Bahnhof blieb der Clock Tower erhalten, den Sie bereits von der vorherigen Station kennen. Die Künstler brachten nicht einen echten Schienenweg in das ehemalige Bahnhofsareal zurück, sondern dessen bewegliche Einrichtung: Die Besucher veränderten selbst die Anordnung der Wagen, und der Platz passte sich einer Ausstellung oder Aufführung an.

Diese Arbeit brauchten die Mitarbeiter des Hong Kong Museum of Art wegen einer ganz praktischen Bedrohung. Das Museum bereitete sich auf eine lange Schließung wegen eines Umbaus vor. Seine Direktorin Eve Tam und die Kuratorin für zeitgenössische Kunst Maria Mok waren für das Ausstellungsprogramm zuständig und wollten nicht für mehrere Jahre zusammen mit dem geschlossenen Gebäude von der Uferpromenade verschwinden. Kurz zuvor, im Februar neunzehnhundertvierzehn, hatte man einen Teil des Salisbury Garden vor dem Museum von einem massiven Eingangsportal, Blumenbeeten und einem überdachten Durchgang geräumt. Den Platz vergrößerte man auf mehr als das Doppelte und eröffnete hier den Art Square – einen Ausstellungsraum im Freien ohne Türen und Eintrittskarten.

Der Bambuspavillon und die Wagen bildeten die Ausstellung „Construction in Progress“. Ihr Aufbau entsprach der Lage des Museums selbst: Das Gebäude sollte geschlossen werden, doch die Künstler hatten bereits draußen einen Ort erhalten, an dem man ein Werk berühren, verschieben und in einen Platz für die nächste Veranstaltung verwandeln durfte. Im August neunzehnhundertfünfzehn schloss das Museum tatsächlich. Die Mitarbeiter legten für den Salisbury Garden im Voraus eine eigene Aufgabe fest: Hier sollten Werke einheimischer Künstler gezeigt werden, während die Sammlungen und Ausstellungen auf andere Einrichtungen der Stadt verteilt würden.

Danach gestaltete man den Garten selbst um. Das Team des Landschaftsarchitekten James Corner beseitigte die frühere Abgeschlossenheit und schuf eine ovale Rasenfläche, einen geschwungenen Weg, einen Veranstaltungsplatz und breite Stufen zur Bucht hin. Nach der Eröffnung im Dezember neunzehnhundertsiebzehn begannen hier wieder temporäre Ausstellungen und Aufführungen. Als das Museum im November neunzehnhundertneunzehn zurückkehrte, gaben seine Mitarbeiter die nach draußen verlagerte Galerie nicht auf: Kevin Siu, Bob Pang und Shuyan Chan errichteten auf dem Platz drei Metallinstallationen, durch die sich einzelne Ausblicke auf das Wasser, die Gebäude und die Bergsilhouette ergaben.

Der Name des Gartens hat nichts mit dieser Museumsgeschichte zu tun. Er ging von der Salisbury Road über, die im Jahr achtzehnhundertsiebenundneunzig angelegt wurde. Die Straße wurde nach dem Titel von Robert Gascoyne-Cecil, dem dritten Marquess of Salisbury, benannt, einem britischen Premierminister und Außenminister in den Jahren, als Großbritannien die Neuen Territorien pachtweise erhielt. Der Garten selbst mit diesem Namen entstand viel später, im Mai neunzehnhundertneunundsiebzig, über einem unterirdischen Einkaufszentrum und einem Parkplatz.

Den Bambuspavillon, die Eisenbahnwagen und die metallenen „Berge“ gibt es jetzt nicht mehr: Sie alle waren als temporäre Arbeiten geschaffen worden. Geblieben ist der Platz vor dem Museum, der für ihren Wechsel bestimmt ist. Wenn dort nichts ausgestellt ist, handelt es sich um eine Pause zwischen den Ausstellungen und nicht um einen ungenutzten Teil der Rasenfläche.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort12 Min.
Nächster PunktHong Kong Museum of Art
Eintrittfrei zugänglich

Als öffentlicher Außenraum geöffnet; der Zugang kann sich bei Veranstaltungen, Bauarbeiten oder wetterbedingten Einschränkungen vorübergehend ändern.

Geprüft: 29. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Gehen Sie langsamer und betrachten Sie den Raum von mehreren Punkten aus: Die temporären Werke können wechseln, doch die Beziehungen zwischen Garten, Gebäuden und Wasser bleiben bestehen.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Gehen Sie von der Uferpromenade durch den Garten hinauf zur Fassade des Museums.

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Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Tsim Sha Tsui entlang Victoria Harbour“ — 8 Stopps, 1,5 km, 2–3 Stunden.

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