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Fishing Boat Harbour

Fremantle Fishing Boat Harbour

Das Denkmal macht hinter dem Spazierhafen den Hafen der arbeitenden Familien sichtbar.

18 Min.
Arbeitsfähige Fischerboote im Hafen von Fremantle.
Gnangarra · CC BY 2.5 Australia; cropped/resized for app
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Worauf achten

  • Zwei Bronzefiguren
  • Zwölf Holzpfähle
  • Namen der Fischer auf den Pfählen
  • Arbeitsanleger

Die Geschichte des Ortes

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Zwischen den Ausflugsbooten sind Arbeitsanleger erhalten geblieben, an denen der Fang von den Booten abgegeben wird. Das Ufer wurde hier seewärts aufgeschüttet, sodass der Hafen weit über die Grenzen der früheren South Bay hinausreicht. In den Nachkriegsjahren fuhr eine größere Flotte dem wertvollen Langustenfang nach; für sie errichtete man einen südlichen Schutzdamm und schuf zusätzliche Liegeplätze und Werkstätten. Früher lebten Fischer aus Süditalien jahrelang an Bord und schickten ihren Verdienst über das Meer zu ihren Familien.

Am Wasser steht das Denkmal The Jetty: zwei Bronzefiguren und zwölf Holzpfähle mit sechshundertacht Namen. Sie wurden aus den vor neunzehnhundertsiebenundvierzig ausgestellten Fischereilizenzen ausgewählt. Das sind die Menschen, für die South Bay in Fishing Boat Harbour verwandelt werden musste.

Ende des neunzehnten Jahrhunderts begannen erfahrene Fischer aus dem sizilianischen Capo d'Orlando und dem apulischen Molfetta hierherzukommen. Sie suchten Arbeit, während ihre Familien oft in Italien blieben. Die Männer lebten mehrere Jahre lang direkt auf den Booten, gaben so wenig wie möglich aus und schickten das Ersparte nach Hause. Ihr Gewerbe konzentrierte sich genau hier: South Bay bot Schutz, und der South Jetty ermöglichte es, den Fang anzulanden und zu verkaufen. Kühlschränke und geeignete Lagerhäuser gab es nicht, daher musste der Fisch verkauft werden, bevor er verdarb.

Zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts stellten Italiener unter den lizenzierten Fischern Westaustraliens fast die Hälfte. Im Jahr neunzehnhundertacht baute man für sie am Anleger einen Markt und einen hölzernen Wellenbrecher. Der Wellenbrecher zerfiel bald, und die Boote blieben wieder ohne zuverlässigen Liegeplatz. Einen steinernen Schutzdamm hatte man den Fischern schon im Jahr neunzehnhundertsieben versprochen, doch die Bauarbeiter kamen erst vierzehn Jahre später hierher. Die Arbeiten wurden neunzehnhundertdreiundzwanzig abgeschlossen, und im folgenden Sommer erklärten die Behörden dieses Gewässer offiziell zu Fishing Boat Harbour.

Nach dem Zweiten Weltkrieg kamen neue Familien aus Südeuropa hierher. Gleichzeitig entstand in den Vereinigten Staaten eine Nachfrage nach gefrorenen Schwänzen des westaustralischen Langusten. Die Fischer vergrößerten ihre Flotte und fuhren zu dem wertvolleren Fang hinaus; Ehefrauen und Kinder ließen sich nun in Fremantle nieder, statt jenseits des Meeres auf Geld zu warten. Im Jahr neunzehnhundertfünfundfünfzig gab das Gewerbe mehr als sechshundert Fischern Arbeit. Für ihre Boote baute man einen südlichen Wellenbrecher, zusätzliche Anleger, Werkstätten und Annahmestellen. Das Ufer wurde ins Wasser aufgeschüttet, deshalb ist der heutige Hafen deutlich größer als die frühere South Bay.

Diese Familien kennzeichneten ihr Risiko durch einen eigenen Ritus. Seit neunzehnhundertachtundvierzig ziehen Fischer und ihre Angehörigen vor Beginn der Langustensaison von St Patrick's Basilica zum Hafen und bitten um guten Fang und die Rückkehr der Boote. In der Prozession werden zwei Statuen getragen. Madonna dei Martiri gehört der Gemeinschaft der aus Molfetta Stammenden; Madonna di Capo d'Orlando den Sizilianern. Die beiden Gruppen kamen aus verschiedenen italienischen Häfen und bewahrten jeweils ihre eigene Schutzpatronin, doch sie segnen eine Flotte in einem Hafen.

Von den ersten Marktgebäuden, dem Wellenbrecher und dem Anleger ist hier nichts erhalten. Die meisten Plätze am Wasser nehmen heute Ausflugsboote ein, daneben arbeiten Restaurants, doch die Annahmestellen nehmen weiterhin Langusten, Sardinen, Oktopusse und Fisch entgegen. Die alten Fischer blieben bei den heutigen Booten als sechshundertacht Namen auf Holzpfählen.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort18 Min.
Nächster PunktFremantle Markets
Eintrittfrei zugänglich

Die öffentliche Uferpromenade ist ohne Eintrittskarte zugänglich; der Hafen bleibt ein aktiver Arbeitsort.

Geprüft: kein Datum angegeben. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Betreten Sie nicht die Arbeitsbereiche der Besatzungen und halten Sie Abstand zu Fanggerät und Entladung. Das Denkmal lässt sich am besten zu Fuß betrachten, ohne den Zugang zum Anleger zu versperren.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Gehen Sie von den Anlegern in Richtung Stadt und weiter zu den Bögen des Marktes.

Stopp 7 von 9Weiter: Fremantle Markets

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Altes Fremantle: Zentrum, Hafen und zwei Gefängnisse“ — 9 Stopps, 3,4 km, 4–5,5 Std..

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