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Sunder Nursery

Sunder Nursery

Der Park zeigt, wie ein Projekt eine aktive Baumschule, alte Mausoleen und neue öffentliche Räume miteinander verband.

45 Min.
Ein langer Wasserkanal mit Grünanlagen in der Sunder Nursery, am Horizont ein Kuppelmausoleum.
Gryffindor · CC BY-SA 4.0; cropped/resized for app; ShareAlike applies
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Worauf achten

  • Zentrale Allee
  • Steinwege
  • Wasserflächen
  • Beete der aktiven Baumschule

Die Geschichte des Ortes

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Viele Bäume und Blumen für die Alleen Delhis begannen ihren Weg in der Baumschule, deren Gelände inzwischen Teil der Sunder Nursery ist. Pflanzen aus verschiedenen Regionen Indiens und aus dem Ausland wurden hierhergebracht, darauf geprüft, ob sie die örtliche Hitze aushalten würden, und erfolgreiche Arten wurden für die Gärten der Hauptstadt vermehrt. Steinwege und Wasserflächen verlaufen zwischen regelmäßigen Pflanzungen und alten Mausoleen, während sich an den Rändern des Geländes noch immer Arbeitsbeete erstrecken. Hier werden weiterhin Setzlinge gezogen und verkauft.

Im Jahr zweitausendacht erhielt der Landschaftsarchitekt Mohammad Shaheer ein Gelände, auf dem drei Einrichtungen unterschiedliche Dinge schützten. Das Central Public Works Department brauchte eine aktive Baumschule. Der Archaeological Survey of India war für die mittelalterlichen Grabmäler zuständig. Der Aga Khan Trust for Culture wollte neunzig Acres Land in einen Stadtpark verwandeln. Zu diesem Zeitpunkt wurde weniger als ein Zehntel des Geländes für die Pflanzenzucht genutzt; zwischen Beeten, Gestrüpp und Bauschutt standen halb zerfallene Mausoleen.

Die Baumschule entstand hier zu Beginn des zwanzigsten Jahrhunderts, als die neue Hauptstadt gebaut wurde. Pflanzen aus verschiedenen Teilen Indiens und von außerhalb des Landes wurden hierhergebracht, darauf geprüft, ob sie die Hitze Delhis überstehen würden, und geeignete Pflanzen wurden für die städtischen Alleen und Gärten vermehrt. Das Wort „Sunder“ im Namen wurde vom auf dem Gelände stehenden Sunderwala Burj übernommen. Der Name des Parks verbindet das Grabmal also mit einer ganz praktischen Einrichtung, in der Setzlinge gezogen wurden.

Shaheer sollte beide Teile erhalten. Er verdiente seinen Lebensunterhalt mit der Planung öffentlicher Räume, lehrte Landschaftsarchitektur und arbeitete bereits seit vielen Jahren mit dem Aga Khan Trust for Culture zusammen, auch am benachbarten Humayuns Grabmal. Hier wurde von ihm ein detaillierter Ausführungsplan verlangt: Wo Wege und Kanäle verlaufen sollten, wohin die Beete verlegt würden, wie die Bewässerung anzulegen sei und was mit den Bäumen geschehen sollte, die ohne einen gemeinsamen Plan gewachsen waren.

Rund um die Mausoleen legte Shaheer regelmäßige Gärten mit Steinwegen, Blumenbeeten und Wasser an. Die zentrale Allee führte er in Richtung der alten Grand Trunk Road – zum Tor der Azimganj Sarai. In den übrigen Bereichen erhielt man die gewachsenen dichten Baumbestände, und daneben begann man, Pflanzen aus vier Naturzonen Delhis anzupflanzen: dem felsigen Höhenzug, der Flussaue, der trockenen alluvialen Ebene und der sumpfigen Niederung. Die Beschäftigten der Baumschule erhielten zwanzig Acres neuer Beete entlang der nördlichen und westlichen Grenzen. Shaheer fertigte Zeichnungen bis hin zu einzelnen Steindetails an und kam, um sie den Handwerkern vor Ort zu erklären.

Er erlebte den Park nicht als fertiggestellt. Im November zweitausendfünfzehn starb der siebenundsechzigjährige Shaheer plötzlich im Schlaf. Architekten, Gärtner, Steinmetze, Schnitzer und Stuckateure setzten die Arbeit nach seinen Plänen fort. Am einundzwanzigsten Februar zweitausendachtzehn eröffneten die Partner die Sunder Nursery für die Öffentlichkeit. Bis dahin hatte man hier zwanzigtausend Setzlinge gepflanzt, Wasserflächen angelegt und die Denkmäler restauriert.

Für die Pflege des Geländes wurde ein eigener Verwaltungsfonds geschaffen: Die Einnahmen aus Eintrittskarten und Veranstaltungen sollten wieder in die Pflege des Parks fließen. Die Baumschule wurde jedoch nicht geschlossen. In ihren nördlichen und westlichen Bereichen werden weiterhin Pflanzen gezogen und verkauft – dort bleibt der Name „Sunder Nursery“ wörtlich zu verstehen.

Praktisch vor Ort

Zeit am Ort45 Min.
Nächster PunktSunderwala Burj
Eintrittmit Ticket

Täglich von 7:00 bis 22:00 geöffnet; letzter Einlass um 21:00. Eintritt: 50 INR für Erwachsene (Indien/SAARC), 25 INR für Kinder von 5–12 Jahren, 200 INR für ausländische Besucher; Kinder unter 5 Jahren und Menschen mit besonderen Bedürfnissen haben freien Eintritt.

Geprüft: 28. Juni 2026. Prüfe vor dem Besuch die offizielle Quelle.

Für den Park gelten eigene Besuchsregeln, die nicht mit Humayuns Grabmal verbunden sind. Bleiben Sie in den Naturzonen auf den Wegen und versuchen Sie nicht, bei einem Rundgang alle Abzweigungen zu erfassen.

Nächster Schritt

Wie weiter?

Gehen Sie auf der zentralen Allee weiter zum Kuppelpavillon.

Stopp 7 von 8Weiter: Sunderwala Burj

Route beendet

Spaziergang abgeschlossen

„Nizamuddin: von der Basti zu den Mogulgärten“ — 8 Stopps, etwa 3,3 km, 3 Std..

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